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Goat Girl

Amsterdam, Paradiso, Kleine Zaal
14.05.2018

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Goat Girl
Außerhalb ihrer englischen Heimat fliegen Goat Girl bisher noch etwas unter dem Radar der Allgemeinheit. Dortselbst, auf der Insel, mehren sich die positiven Berichte, kein Wunder bei der Anzahl der Konzerte, die Lottie "Clottie Cream", Ellie "L.E.D.", Naima Jelly und Rosy Bones seit einiger Zeit ab- und dabei mehr und mehr Menschen mitreißen. Jetzt gibt es auch endlich einige Daten im restlichen Europa und später, im September, auch in Deutschland (Reeperbahn Festival 2018 und Berlin 21.09.18, Karrera Klub). So lange wollten wir nicht warten und haben uns auf den Weg nach Amsterdam gemacht.
Der wirklich heiße Mai-Tag hat vermutlch dafür gesorgt, dass der Kleine Zaal des Paradiso nur halbwegs gut gefüllt war - aber er war dennoch voll genug, um der Band (die sich live um einen Kollegen an Synth und Percussion erweitert) einen angenehmen Rahmen zu ermöglichen. Die Bühne selbst war geschmückt mit allerlei Stoff- und Bastel-Getier, das für einen eher unheimlichen Touch sorgte. Hat aber nicht viel ausgemacht, denn nachdem die Band ohne viel Getöse auf die Bühne kam und direkt mit "Burn The Stake" in die Vollen ging, war die Stimmung bestens in Szene gesetzt.
Um es vorweg zu nehmen: Goat Girl haben an diesem Abend in nur 45 Minuten 17 Songs gespielt, also fast alles, was es bisher auf diversen Tonträgern zu hören gibt (nur "Little Liar" sowie die Instrumentals/Interludes vom Debut-Album wurden ausgelassen). Was für ein schöner Trip - wir hatten ja schon in unserem Interview mit Goat Girl festgestellt, dass sich die Band "zwar 'nur' dem ehemals richtungsweisenden Genre des Indie-Gitarren-Schrammelpop verschrieben (haben) - es ist aber schon faszinierend zu beobachten, wie das Quartett das ganze interpretiert." Genauso so ist es - und vor allem ist es jetzt schon toll zu sehen, wie sich die vielen Konzerte auf die Sicherheit und die Freiheit in der Darbietung niederschlägt. Drummerin Rosy Bones (diesmal leider etwas in der dunklen Ecke der Bühne verschwunden) treibt an, Gitarristin Ellie spielt mit stoischer Ruhe die teils delikaten, teils schrammeligen Akkorde, Bassistin Naima hält alles zusammen und obendrauf natürlich noch Clottie, die ihre Alltags-Beobachtungen trocken und dennoch mit viel Humor vorträgt. Viel gesprochen wird nicht, man lässt vermutlich lieber die Songs sprechen. Geht auf jeden Fall in Ordnung, so kommen wir in den Genuss von "Viper Fish" mit einem furiosen und ausdehnten Schrammel-Ende, dem unwiderstehlichen "Throw Me A Bone", den beiden Teilen von "I Don’t Care" am Stück und natürlich als Rausschmeißer "Country Sleaze". Goat Girl sind jetzt schon so unfassbar gut - da wird noch mehr kommen und wir warten gespannt darauf!

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Surfempfehlung:
goatgirl.co.uk
www.facebook.com/goatgirlofficial
www.instagram.com/goatgirlofficial
Text: -David Bluhm-
Foto: -David Bluhm-


 
 

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