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Tonträger-Review
 
Nelly Furtado - The Ride

Nelly Furtado - The Ride
Warner Music
Format: CD

Fünf Jahre sind seit dem letzten Furtado-Album vergangen. Jetzt ist das sechste da und das ist gar nicht mal so schlecht. Es ist ein gutes, ein solides, manchmal sogar ein richtig schönes, durchaus erwachsenes Pop-Album geworden. Vielleicht auch deswegen, weil die Furtado hier niemandem etwas beweisen möchte und auch nicht mehr muss. Denn "The Ride" erscheint auf ihrem eigenen Label Nelstar Entertainment, sie ist der Boss, sie entscheidet: "Ich bin wirklich dankbar, dass mir ein großes Label so vieles ermöglicht hat. Aber ich mag es einfach nicht mehr, diesen Filter zwischen meiner Kreativität und dem Endprodukt zu haben. So gehört mir meine Musik - und ich kann sie heute machen und schon morgen veröffentlichen."

Satte zwölf Lieder sind drauf und zwar fehlen die ganz großen Überraschungen, einige feine Sachen aber hat sie gemacht. Nachdenkliche Sachen, persönliche und manchmal auch ein paar verspielte wie "Right Road". Zuvor eröffnet "Cold Hard Truth" kräftig, fast schon laut, "Flatline" ist ein grooviger Midtempo-Popper mit dezentem 1980er-Einfluss und "Carnival Games" nur eine von einigen wirklich schönen Balladen, denn auch das bedrückende "Pipe Dreams" und "Tap Dancing" gehen als Highlights durch. Das größte jedoch ist ganz ohne Frage "Phoenix" ganz am Ende: Sehr reduziert, atmosphärisch, alles auf die Stimme, ein überragend toller Song, mit dem Nelly Furtado tatsächlich an die große und großartige Tori Amos erinnert.



-Mathias Frank-


Lyric Video: "Flatline"


 
 
 

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