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DIE REGIERUNG
 
"Oh, das wird gut!"
Die Regierung
Ist die Zeit nun endlich reif für Die Regierung? Fast 35 Jahre nach dem sagenumwobenen Debüt "Supermüll", das später in der Spex von Kritiker Michael Ruff zur besten deutschen Platte der 80er erklärt wurde und der Hamburger Schule als wichtige Richtschnur diente, ist Tilman Rossmy zusammen mit seinen alten Mitstreitern Robert Lipinski und Thomas Geier zurück an der Regierung. "Raus" heißt ihre in den Medien bereits allenthalben begeistert aufgenommene neue Platte, und fast scheint es so, als dürfte die Band nun die Lorbeeren ernten, die ihnen für "So allein", "So drauf" und "Unten", ihre drei brillanten Platten in den 90ern, vorenthalten worden waren. Denn auch wenn fast ein Vierteljahrhundert seit der letzten Regierungserklärung vergangen ist - all das, was die Band schon damals einmalig machte, zeichnet sie auch auf "Raus" aus. Rossmy, der weder so aussieht noch klingt wie einer, der bald 60 wird, gelingt es immer noch mit Leichtigkeit, Alltagsweisheit zu reiner Weisheit zu destillieren und seine oft beiläufig, ja bisweilen fast schon lethargisch ins Mikro genuschelten philosophischen Gedanken betont unprätentiös auf den Punkt zu bringen. Musikalisch dagegen übt sich die Band in unaufgeregtem Minimalismus und schlägt den Bogen vom eindringlichen Post-Punk-Rumpelsound der frühen Jahre zu einer spürbar positiver gepolten, frisch klingenden Produktion, die sich mit spacigen Keyboards neue Wege sucht und damit schnell das Retro-Gespenst vertreibt, das über so vielen Comeback-Alben hängt. Gleich nach der Veröffentlichung geht Die Regierung über Ostern auf ihre größte Tour seit über 20 Jahren.
Eine ganze Weile hatte es so ausgesehen, als spielte die Musik nur noch eine kleine Nebenrolle im Leben von Tilman Rossmy. Seine junge Familie, die Arbeit, das waren seine Prioritäten. Nachdem er lange Jahre mit dem Tilman Rossmy Quartett seine immer spiritueller werdenden Songs in Americana-Seligkeit getaucht hatte, anstatt wie zuvor mit Blumfeld, Die Sterne oder Tocotronic zu konkurrieren, wurden die Abstände zwischen den Platten der Band, die seit Mitte der 90er die von der Regierung hinterlassene Lücke gefüllt hatte, immer größer. Konzerte hatte es in den letzten Jahren überhaupt nicht mehr gegeben. Noch unwahrscheinlicher als eine Rückkehr des Quartetts schien nur die Wiederbelebung der Regierung. Doch es kam anders.

Die auch schon seit den 80ern aktive umtriebige Essener Band 6 aus 49 wollte vor zwei Jahren für ihr alljährliches Steeler Musikfestival im Kulturzentrum Grend eigentlich das Tilman Rossmy Quartett einladen, doch weder die Motivation von Rossmys Mitstreitern noch das Budget reichten, um den Auftritt zu stemmen. Also fragte der inzwischen nach Stationen in Hamburg, München und Lörrach in Bern sesshaft gewordene Singer/Songwriter seinen alten Regierungs-Kumpel Robert Lipinski (der, wie es der Zufall so will, selbst eine Zeit bei 6 aus 49 spielte). "Ich wollte wieder mal gerne was mit Robert machen, also habe ich gesagt: 'Komm, wir spielen da zu zweit!'", erzählt Rossmy im Gaesteliste.de-Interview. Doch auch das war noch nicht das Ende der Geschichte. Eine kurze, unscheinbare Facebook-Nachricht holte auch Schlagzeuger Thomas Geier zurück auf die Regierungsbank, und auf einmal war sie wieder vereint, die Besetzung der Regierung, die Ende der 80er aus Rossmys Soloprojekt erst eine richtige Band gemacht hatte. Plötzlich entwickelte das Ganze eine ungeahnte Eigendynamik, denn während ein Akustikauftritt von Rossmy und Lipinski vermutlich kein großer Aufreger gewesen wäre, bekam die Sache mit Geier an Bord natürlich ein anderes Gewicht.

Doch wie müssen wir uns das vorstellen, als die drei plötzlich nach 21 Jahren wieder gemeinsame Sache machten? "Wir haben vor dem Auftritt in Essen viermal geprobt", verrät Rossmy. "Beim Konzert haben uns die Leute dann richtig getragen, das war ein spezieller Moment. Wir waren da besser, als wir es eigentlich waren, kann man so sagen! Das hat mich schon ein bisschen überrascht, denn mit Robert hatte ich zuvor schon ein bisschen Kontakt, mit der Familie und so, aber mit Thomas hatte ich all die Jahre überhaupt nichts zu tun." Rossmy war sogar zunächst ein bisschen verwundert, dass Geier überhaupt zugesagt hatte, weil er als "bekennender Americana-Hasser", wie Rossmy lachend sagt, kein Freund der Tilman-Rossmy-Quartett-Platten gewesen war. "Am Ende war er aber ein bisschen der Motor", erinnert sich Rossmy. "Er war derjenige, der mehr wollte. Wir haben uns auch auf Anhieb wieder ganz gut verstanden."

Trotzdem war Rossmy vor dem Comeback-Auftritt in Essen schon ein bisschen mulmig. Schließlich stand Die Regierung hier nur zu dritt auf der Bühne, ohne den früh verstorbenen Armin Hess, mit dem sich Rossmy Anfang der 90er die Gitarrenarbeit geteilt hatte. "Ich hatte ein bisschen Respekt, ein bisschen Angst davor, die einzige Gitarre zu spielen, denn ich weiß ja, was ich an der Gitarre kann, und das ist nicht abendfüllend", gesteht er. Doch dass das kein Problem war, blieb nicht die einzige überraschende Erkenntnis: "Erstaunt hat mich, wie gut Robert und Thomas zusammen harmoniert haben, zumindest auf der Bühne. Im Proberaum haben sie schon mal ihre Differenzen, aber wenn sie zusammen Musik machen, verstehen sie sich echt ganz gut! Das hatte ich ganz vergessen - auch Roberts Art, Bass zu spielen. Beim Quartett hatten wir ja wie bei den Doors den Bass am Keyboard, und deshalb war das nun das erste Mal seit Langem, dass ich wieder mit einem richtigen Bassisten gespielt habe, und das hat mir schon sehr gut gefallen. Das ist einfach etwas anderes."

Doch nicht nur, weil sich Rossmy bei dem Konzert in Essen als Gitarrist merklich zurückhielt, fiel schnell auf, dass Die Regierung mehr ist als nur seine einmaligen Texte und seine schnodderige Art zu singen. Geiers oft minimalistisches Schlagzeugspiel und Lipinskis Art, den Bass zum Leadinstrument zu machen, gehören genauso untrennbar zum einzigartigen Sound der Band. "Da gibt es irgendwas Spezielles zwischen uns Essenern, das entsteht, wenn wir zusammen sind, auch wenn wir mit anderen spielen, etwas, das mehr ist als die Summe der einzelnen Teile, wie Frank [Spilker] das im Info zur neuen Platte genannt hat", sinniert Rossmy. "Das wussten wir vorher nicht wirklich, und wir waren schon ein bisschen überrascht, zu entdecken, dass wir diese ganz besondere Energie haben." Nach dem Konzert kannte die Euphorie auch backstage kaum Grenzen.

Rossmy war allerdings nur bedingt erstaunt, ob der Welle der Begeisterung, die der Band in Essen und wenige Monate später auf einer kleinen Tour mit Auftritten in Köln, Hamburg, Berlin und Leipzig entgegenschwappte. "Ich hatte ja auch schon bei den Konzerten mit dem Quartett mitbekommen, dass viele Die Regierung ziemlich vermisst haben, gerade auch, weil die meisten Leute die Band erst entdeckt haben, als es sie schon nicht mehr gab", sagt er. "Insofern habe ich mit ein bisschen Resonanz schon gerechnet, vielleicht sogar mit mehr, als es auf der Tour der Fall war. Publikum war schon da, bis auf Leipzig hatten wir immer über 100 Leute, aber in der Presse wurden die Konzerte überhaupt nicht wahrgenommen. Im Nachhinein war das aber ganz gut, weil wir jetzt praktisch wieder bei null anfangen können. Die ersten Reviews zur Platte, die ich gelesen habe, waren alle sehr euphorisch, fast so, wie wir das selbst empfunden haben, als wir merkten: 'Oh, das wird gut!'"

Die Regierung
Dass es eine neue Platte der Regierung geben würde, kristallisierte sich auf der kleinen Tournee im Herbst 2015 heraus. Unterwegs spielte Rossmy seinen alten, neuen Mitstreitern eine Handvoll Songs vor, die er eigentlich gar nicht unbedingt mit der Regierung im Hinterkopf geschrieben hatte. Das positive Feedback von Geier und Lipinski zerstreute allerdings schnell seine Zweifel, ob seine Songs heute noch zur Regierung passen würden. Darüber, wie die Lieder auf Platte klingen sollten, herrschte aber zunächst noch keine Einigkeit. Geier schwebte eine möglichst reduzierte Platte im Geiste von "So allein" vor, deshalb wollte er auch unbedingt an der Triobesetzung festhalten. "Ich hatte allerdings kein großes Interesse daran, dass meine Gitarre die Platte prägt", erinnert sich Rossmy. "Mir schwebte eher vor, statt einer Leadgitarre Geräusche zu haben. Das wollte ich schon lange mal ausprobieren! Also haben wir uns darauf geeinigt, dass wir etwas machen wollen wie früher Neu! oder Michael Rother, aber eben mit Songs. Was ich daran besonders toll fand, war dieses Klaus-Dinger-Schlagzeug, und deshalb habe ich versucht, das ein bisschen in diese Richtung zu lenken. Thomas war das wohl etwas zu eintönig, daher haben wir das nicht ganz durchgezogen."

Dennoch führte diese Herangehensweise dazu, dass "Raus" Fortsetzung und Neubeginn zugleich ist. Vieles erinnert klanglich in der Tat an die "So allein"-Zeiten, gleichzeitig aber sorgen die später nach und nach dazugekommenen Synths und Keyboards und die etwas gelassenere Atmosphäre, die inzwischen die nervöse Dringlichkeit der Frühwerke abgelöst hat, dafür, dass "Raus" nicht nostalgisch klingt. Die Tasteninstrumente steuerte Ralf Schlüter bei, der Rossmy während seiner Quartett-Jahre ein ständiger Begleiter an den Keyboards gewesen war. "Er hat eigentlich nur als Produzent angefangen, aber dann hat er so viel gemacht, dass er sich auch bei den anderen beiden total durchgesetzt hat und zum Bandmitglied geworden ist", erklärt Rossmy. Doch nicht nur er platzierte einen alten Mitstreiter auf dem Produzentenstuhl, denn neben Schlüter mischte auch noch Geiers Wunschkandidat und früherer NMFarner-Bandkollege Norman Nitzsche mit, der sich inzwischen in Berlin durch Produktionen für The Whitest Boy Alive oder Masha Qrella einen echten Namen gemacht hat. Doch auch für Rossmy war Nitzsche kein Unbekannter. "Norman kenne ich schon seit ewigen Zeiten, weil NMFarner mal das unveröffentlichte Regierungs-Stück 'Unsere Stadt' gecovert haben und er mich ständig genervt hat, weil er dafür GEMA-mäßig Prozente haben wollte. Ich hatte damals echt 'ne schwierige Zeit und es ging mir ziemlich auf den Geist, dass er für die maximal 2,50 Euro, die man von der GEMA kriegt, ständig anrief. Er fing damals gerade an und dachte wohl, er wird damit reich. Deshalb hatte ich anfangs ein paar Vorurteile gegen ihn. Später habe ich dann mal auf einem Festival mit ihm gespielt, und da war er ganz nett. Zu unserem Reunion-Konzert in Essen kam er dann auch und war so begeistert, dass er sofort sagte: 'Wir müssen noch eine Platte machen!'"

Nitzsches ursprüngliche Idee war es allerdings, alte Regierungs-Songs noch einmal neu einzuspielen, doch dafür ließ sich Rossmy nicht erwärmen: "Das wollte ich auf keinen Fall, denn das fand ich schon komisch, als wir das damals mit dem Quartett gemacht haben", sagt er bestimmt. 2002 hatte er sich mit seiner damaligen Band auf "Reisen im eigenen Land" selbst gecovert und damit das Thema zu den Akten gelegt. "Norman kam dann auch noch zum Konzert in Berlin und wir haben uns ein bisschen unterhalten. Da merkte ich immer mehr, dass ich ihn als Mensch gern mag", gesteht Rossmy. "Also haben wir gesagt: 'Lasst es uns mit zwei Produzenten versuchen', und das haute auch total gut hin." Während Nitzsche für den Sound verantwortlich zeichnete, achtete Schlüter eher auf die Musik, die Songs, und so konnten sich die beiden ideal ergänzen.

Die Regierung
Das Ergebnis beschreibt Rossmy als "Berlin-Platte", doch der Essener-Vibe der frühen Jahre ist genauso spürbar. "Du kannst den Jungen aus Essen rausholen, aber nicht Essen aus dem Jungen", lacht er. "Ich bin mit 32 aus Essen weg, die ganzen intensiven Jahre habe ich also dort verbracht, außer dem einen Jahr in den USA mit 16,17, das war natürlich auch sehr prägend. In Essen aufgewachsen zu sein, ist immer in mir drin - und nicht nur immer positiv." Deshalb entschied er sich Anfang der 90er, seiner alten Heimat den Rücken zu kehren und sich im Umfeld der Hamburger Schule eine neue Bleibe zu suchen. "Es war notwendig für mich, aus Essen wegzugehen, und Hamburg war schon eine ganz andere Stadt. Da kommst du an und alle freuen sich, dass du da bist. Ich bin dort sofort total gut aufgenommen worden, und das ist ja eigentlich komisch, denn Hamburg ist größer und hat die cooleren Leute. Trotzdem kam ich da viel besser klar als da, wo ich herkam."

Im Ruhrgebiet hatte sich Rossmy in den 80ern immer ein bisschen isoliert gefühlt. Okay, da gab es Arthur Schilm (seinerzeit beim Stadtmagazin Marabo aktiv) und Robert Lipinski, aber dennoch blieb Rossmys Freundeskreis überschaubar. "Damals in Essen Musik zu machen, war praktisch unmöglich. Ich kannte zwar Robert, aber einen dritten zu finden, war schon schwierig. Die Musiker dort wollten immer irgendwie etwas anderes." Auch Geier fanden die beiden erst Ende der 80er-Jahre, und eher per Zufall. "Robert war damals Sozialarbeiter im [Jugendzentrum] Hü-Weg und Thomas war so'n Kid, das da rumlief und ein bisschen Schlagzeug spielen konnte", erinnert sich Rossmy. Viel geändert hat sich in den letzten 25 Jahren eigentlich nicht. In ihrer alten Heimat ist Die Regierung bis heute weitestgehend unbekannt geblieben. Selbst beim Reunionkonzert im Grend kamen die meisten von außerhalb. Das ist allerdings weniger ein Problem der Band, sondern eher der Stadt. "Obwohl uns dort keiner kennt, sind wir trotzdem die drittbekannteste Band aus Essen, nach Kreator und Stoppok", lacht Rossmy, "und Stoppok ist noch nicht mal aus Essen."

Doch auch wenn die Anerkennung in Hamburg viel größer war - auch dort passte Rossmy nicht hundertprozentig rein. "Die Sache mit der Hamburger Schule, das war schon ein kleines Missverständnis", erklärt er. "Da kam der ganze Respekt her und das hat mich von der Bettkante geschubst, aber es war auch klar, dass ich da nicht wirklich dazugehörte." Statt in den intellektuellen Zirkeln um Tobias Levin, Jochen Distelmeyer oder Carsten Hellberg von Ostzonensuppenwürfelmachenkrebs war Rossmy eher in einer Szene unterwegs, die er als hedonistisch beschreibt: "Wir sind jeden Tag bis 5.00 Uhr morgens ausgegangen, um 6.00 Uhr ins Bett gestolpert und haben bis nachmittags geschlafen, und dann haben wir das alles noch mal gemacht. Das war nicht besonders intellektuell, das muss ich echt sagen!"

Heute leben diese Zeiten nur noch in Rossmys Songs weiter. Den Traum vom Rockstardasein hat er bekanntlich schon vor vielen Jahren aufgegeben. Die Regierung ist für ihn und seine Mistreiter nun vor allem ein schönes Hobby, allerdings eines, das er so schnell nicht wieder aufgeben will: "Natürlich müssen wir erst einmal die Reaktionen abwarten, ich möchte das aber schon am Leben erhalten. Ich würde gerne mal einfach zwischendurch ein, zwei Shows an einem Wochenende spielen können, nicht nur immer im Rahmen einer Tour." Auch ein halbes Dutzend Songs für eine weitere Platte hat Rossmy schon im Kopf.

Denn auch wenn er in der Vergangenheit des Öfteren Momente hatte, in denen ihm das Skifahren wichtiger war, als auf Tournee zu gehen, lässt ihn die Musik doch nie so ganz los: "Irgendwann kommt sie immer wieder in mein Leben zurück, und dann beschäftige ich mich wieder mehr damit. Ich schreibe auch mehr Songs, wenn da ein bisschen mehr Trubel drumherum ist." Deshalb ist er auch froh, mit Staatsakt ein Label für "Raus" gefunden zu haben, das ein bisschen mehr Tam-Tam macht und damit für eine späte Genugtuung sorgt, nachdem er mit den Quartett-Platten der letzten 15 Jahre im Eigenvertrieb praktisch nur die Eingeweihten erreicht hatte. "Verkaufen werden wir jetzt vermutlich nicht mehr als beim Quartett, aber die Wahrnehmung ist halt viel größer, wenn du die Platten nicht selbst rausbringst", freut er sich. "Das spiegelt sich vermutlich nicht in Verkaufszahlen wider, aber ein bisschen mehr in den Medien zu erscheinen, tut trotzdem ganz gut!"

Weitere Infos:
facebook.com/dieregierung
de.wikipedia.org/wiki/Die_Regierung
Interview: -Carsten Wohlfeld-
Fotos: -Christoph Voy-
Die Regierung
Aktueller Tonträger:
Raus
(Staatsakt/Caroline/Universal)




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