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EMMA RUTH RUNDLE
 
Das Prinzip Hoffnung
Emma Ruth Rundle
Nein, wir hier bei Gaesteliste.de waren keinesfalls die Einzigen, die letzten Herbst von Emma Ruth Rundle hellauf begeistert waren. Kaum ein amerikanisches Magazin, das ihr fesselndes Düster-Meisterwerk "Marked For Death" nicht auf den vorderen Plätzen der Endjahresbestenlisten führte, kaum ein Konzertbesucher, der die Shows der Amerikanerin nicht tiefbewegt verließ. Aus gutem Grund, denn auf der Gänsehaut-LP erlebten wir die Amerikanerin ganz tief unten: minimalistisch, eindringlich und ungeschminkt. Doch statt in Selbstmitleid zu baden, nahm sie in ihren niederschmetternden Songs den Kampf mit ihren Dämonen auf, schuf unter die Haut gehende Klanglandschaften voller Melancholie, die urwüchsige Arrangements und große Musikalität verbanden. Jetzt legt sie die nicht weniger beeindruckende Split-EP "The Time Between Us" mit ihren Tourneekumpels Jaye Jayle nach, bevor sie sich im Mai auf eine ausführliche Deutschland-Tournee begibt.
Doch auch wenn viele den Namen Emma Ruth Rundle nun zum ersten Mal hören - eine Newcomerin ist die 33-jährige Kalifornierin nicht. Sie spielte bei den Post-Rock-Experimentalisten Red Sparowes, war Frontfrau bei deren Ableger Marriages, ließ vor drei Jahren mit ihrem Solodebüt "Some Heavy Ocean" aufhorchen und schaffte sich als bildende Künstlerin ein zweites Standbein. Zu scharfkantigen Gitarrensounds und rollenden Rhythmen seziert sie auf ihren aktuellen Veröffentlichungen offen und ehrlich ihr Seelenleben, singt von Verlust, Herzschmerz und selbstzerstörerischem Verhalten. Akustiksongs mit bisweilen schroff verzerrten Gitarren wie "Real Big Sky" auf dem Album oder "Hand Of God" auf der EP bleiben dabei die Ausnahme. In erster Linie setzt Rundle auf einen tonnenschweren Bandsound mit Gothic-Blues-Anstrich in bester PJ-Harvey-Manier, der gewissermaßen erst da anfängt, wo der Indie-Folk-Horizont für die meisten ähnlich veranlagten Musikerinnen bereits endet. Wir hatten das Vergnügen, diese Ausnahmekünstlerin sprechen zu dürfen und lernten dabei eine Emma Ruth Rundle kennen, die trotz ihrer Runterbringer-Platten gerne lacht und selbst der unheilvollen politischen Lage in den USA noch etwas Positives abgewinnen kann.
GL.de: Wie fühlt sich Emma Ruth Rundle im Frühjahr 2017?

Emma Ruth Rundle: Mein Jahr bisher - und ich denke, das gilt für die meisten Menschen hier in den USA - war vor allem durch eine ziemliche Panik ob unserer politischen Situation gekennzeichnet. In mancher Hinsicht überschattet das Ganze inzwischen das alltägliche Leben (lacht). Es ist einfach solch eine dramatische, nie da gewesene Sache, die hier gerade abläuft. Es ist alles ziemlich beängstigend, aber inzwischen zeichnet sich eine Art von Gemeinschaftssinn ab, und das ist sehr aufregend. Ich werde dieses Jahr viel auf Tour und lange in Europa sein...

GL.de: ...und fliehst also sozusagen vor den Problemen daheim?

Emma Ruth Rundle: Nee (lacht), ich würde eher sagen, ich arbeite trotz allem unbeirrt weiter! Wenn ich ehrlich bin, kam mir der Gedanke zu flüchten schon mal in den Sinn (lacht). Es ist verführerisch, aber hier in den Staaten nicht gerne gesehen. Viele sind der Meinung, dass man bleiben und die Probleme angehen sollte.

GL.de: Du hast deine aktuelle LP nicht zuletzt auch deshalb aufgenommen, um die harten Zeiten zu überwinden, die hinter dir liegen. Gesamtpolitisch gesehen hast du dir aber keinen guten Zeitpunkt ausgesucht, eine positive Wende einzuleiten, oder? Wie schätzt du denn die Perspektive ein?

Emma Ruth Rundle: Ich denke, dass alles vielleicht einfach so schlimm werden muss, damit die Leute echte, bedeutungsvolle Aktionen starten und die Dinge auf unserem Planeten besser laufen. Das ist die positive Sicht der Dinge. Es stimmt allerdings, ich habe die Platte aufgenommen, um einige der Dinge, die mir passiert sind, zu verarbeiten und die düsteren Themen zu begraben. Als ich letztes Jahr mit Wovenhand in Deutschland unterwegs war, hatte ich meine Gitarre ständig dabei und habe anfangen, neue Songs zu schreiben. Die Lieder, die dabei entstanden, sind voller Hoffnung, und ich bin davon überzeugt, dass das derzeitige politische Klima dazu beitragen wird, auch weiterhin hoffnungsvolle Musik entstehen zu lassen. Nicht unbedingt politische Songs, aber hoffnungsfrohe.

GL.de: Heißt das, dass dich ganz generell düstere Zeiten eher inspirieren, weil dann die Gitarre dein einziger Freund ist, während du, wenn du glücklich bist, eher rausgehen, Eis essen und den Sonnenschein genießen willst?

Emma Ruth Rundle: Nun, ich würde sagen, dass ganz egal, wie glücklich ich bin, die Gitarre immer mein einziger Freund ist, da ich eine ziemliche Einsiedlerin bin. Was die Frage angeht, ob düstere Musik leichter zu schreiben ist - ich glaube schon, dass es eine ziemliche Herausforderung für mich sein wird, Musik zu machen, die dem Hörer emotional nahegeht, aber auf die pessimistische Attitüde verzichtet. Wenn du Lieder schreibst, die am Ende keine wie auch immer geartete Katharsis haben, die dich auf positive Weise berührt, kann das für dich als Performerin schnell zu einer inkrementellen Erfahrung werden. Wenn du rausgehst und die Songs Abend für Abend singst, zementiert das gewissermaßen die Probleme, die du dort ansprichst, und kann dich ganz schön runterziehen. Das möchte ich nicht auf Dauer tun. In diesem Job musst du ja mit diesen Songs praktisch dein ganzes Leben lang leben. Es reicht nicht, ein Statement abzugeben, du musst es auf der Bühne auch ständig wiederholen. Das möchte ich im Hinterkopf behalten.

GL.de: Bei der aktuellen LP hast du das aber noch nicht getan? Gerade jetzt, wo die Platte so uneingeschränkt positive Resonanz erfährt, wirst du die Lieder ja noch eine ganze Weile spielen (müssen).

Emma Ruth Rundle: Ein bisschen frage ich mich schon, ob mich das in Zukunft mal verfolgen wird, aber als ich die Platte gemacht habe, musste ich die Selbstzweifel ausblenden. Ich wollte ein Album machen, das so ehrlich, rein und wirkungsvoll wie möglich sein würde, und habe dafür alles getan, was nötig war. Ich saß vollkommen allein in der Wüste, hab total viel gesoffen und Gitarre gespielt. Mir kam durchaus zwischendurch mal der Gedanke, dass ich mir mit dieser Marschrichtung irgendwann in der Zukunft mal selbst Steine in den Weg legen könnte, aber um die Platte fertig zu kriegen, musste ich mich ganz auf die Songs konzentrieren, die sich für mich zu dem Zeitpunkt ehrlich anfühlten. Aber ganz ehrlich, ich war total überrascht von den positiven Reaktionen. Ich hatte keine Ahnung, wie die Platte ankommen würde, keinen Schimmer, ob irgendjemand davon Notiz nehmen würde.

GL.de: Wenn du vom positiven Feedback überrascht warst: Weißt du inzwischen, warum die Leute von der Platte so begeistert waren - oder ist dir das vielleicht sogar egal?

Emma Ruth Rundle: Das ist eine gute Frage. Es ist mir schon wichtig, aber es ist immer ein wenig beängstigend, aber gleichzeitig auch bewegend, wenn die Leute auf deine Kunst reagieren, denn es liegt auch immer eine gewisse Gefahr darin, sich zu sehr mit den Reaktionen auseinanderzusetzen. Aber: Ich bin noch nie von jemandem interviewt worden, der aus Deutschland anruft, das hier ist das erste Mal, und ich denke, das zeigt deutlich, dass die Platte größere Kreise zieht, als ich mir das je hätte ausmalen können. Die ersten Reaktionen der Leute aus meinem Umfeld waren ziemlich mäßig, aber das war schon okay, denn eigentlich mache ich Musik ja nicht für andere Leute - und das ist nicht snobistisch oder abwertend gemeint.

GL.de: Hast du inzwischen das Gefühl, dass die harte Arbeit, die du in den letzten Jahren nicht nur in deine Solosachen, sondern auch deine verschiedenen Bandprojekte investiert hast, sich auszuzahlen beginnt?

Emma Ruth Rundle: Es ist heute so schwer zu sagen, was Erfolg ist. Ich habe mit meiner Musik und meiner Arbeit als bildende Künstlerin ein sehr bescheidenes Auskommen, aber es ist nicht vollkommen zukunftsträchtig. Wie ich im Moment in Europa mit offenen Armen empfangen werde, stimmt mich allerdings ziemlich hoffnungsfroh. Dass ich zum Roadburn-Festival eingeladen wurde und all die anderen kommenden Konzerte spielen darf, vermittelt mir schon das Gefühl, dass sich die harte Arbeit der vergangenen Jahre langsam bezahlt macht.

GL.de: Weil du gerade deine anderen Projekte ansprichst: Siehst du dich eher als Künstlerin mit vielen Interessen oder als Musikerin, die auch mal über den Tellerrand schaut?

Emma Ruth Rundle: Ich sehe mich eher als Künstlerin denn als reine Musikerin. Im Moment konzentriere ich mich auf die Musik, weil sich mir dort die meisten Möglichkeiten bieten. Ich habe lange mit mir gerungen, welche Richtung ich einschlagen sollte, und am Ende hat die Musik einfach gewonnen. Aber wenn ich eines Tages zu alt bin, um auf Tour zu gehen, hoffe ich, ein schönes Plätzchen zu finden, an dem ich malen kann, und dass das dann ebenso befriedigend für mich sein wird (lacht).

GL.de: Du hast kürzlich in einem Interview gesagt, dass du dich heute immer weniger dafür begeistern kannst, unterwegs auf dem Boden zu schlafen. Was tust du, um dir deine Tourneen ein bisschen
angenehmer zu gestalten?

Emma Ruth Rundle: Das kommt immer darauf an, wo ich unterwegs bin. In Europa zu touren ist eine völlig andere Erfahrung für mich. In den USA kommst du nicht darum herum, auf irgendwelchen Fußböden zu nächtigen. In Europa dagegen kümmert man sich generell einfach besser um die Künstler. Ich kann mich nicht erinnern, dass ich in Europa auch nur einmal auf dem Boden geschlafen hätte. Was meine Versuche angeht, mir das Leben auf Tour etwas angenehmer zu gestalten: In den USA nehmen wir erstmals meinen kleinen Hund mit und ich denke, das wird uns helfen, ein bisschen verantwortungsvoller zu sein! Natürlich verschwinden die schlechten Angewohnheiten nicht einfach, aber je älter du wirst, desto bewusster wird dir, dass dein Körper nicht ewig hält und du etwas für dein Wohlergehen tun musst. Dazu musst du dir klarmachen, dass das einfach mit zum Job gehört!

GL.de: Wo du gerade das Älterwerden ansprichst: Hast du nicht auch das Gefühl, dass du mit Anfang 30 jetzt genau an dem richtigen Punkt für ein bisschen mehr Aufmerksamkeit seitens Fans und Medien bist? Mit 18 kann so etwas ja schnell überwältigend sein und mit 40 ist man vielleicht einfach schon zu alt, aber du scheinst im genau richtigen Alter dafür zu sein?

Emma Ruth Rundle: Ich finde es sehr beruhigend, das von dir zu hören, denn ich habe schon das Gefühl, dass es hier in den USA ein Verfallsdatum für Künstler gibt. Ich sollte aber auch erwähnen, dass ich sehr glücklich über all die Chancen bin, die sich mir geboten haben. Ich hatte in der Vergangenheit die Gelegenheit, viel auf Tournee zu gehen und in verschiedenen Bands zu spielen, und insofern habe ich schon das Gefühl, dass es jetzt genau der richtige Zeitpunkt ist, mich auf meine Solosachen zu konzentrieren. Da gebe ich dir vollkommen recht!

GL.de: Rückblickend betrachtet: Hast du gewissermaßen kleine Schritte in Richtung einer Solokarriere gemacht, von einem Bandkollektiv (Red Sparowes) über deine eigene Band (Marriages) hin zu deinen Alleingängen der letzten Jahre?

Emma Ruth Rundle: Es mag vielleicht so aussehen, aber tatsächlich habe ich schon in eigenen Bands und solo gespielt, bevor ich mich Red Sparowes anschloss. Der Unterschied war, dass man mich erstmals als Profimusikerin wahrgenommen hat und ich Credibility bekam, als ich dort einstieg. Ich genoss zwar schon ein gewisses Ansehen in der kleinen Szene, in der ich mit Anfang 20 unterwegs war, aber das hätte nie zu all den Chancen geführt, die sich mir jetzt bieten. Insofern hat jedes Projekt, das ich angegangen bin, den Weg für das nächste frei gemacht. Es war eine notwendige Evolution und jeder Schritt war für mich ganz persönlich eine wichtige Erfahrung.

GL.de: Wie suchst du deine Mitstreiter für deine Solosachen aus? Bei "Marked For Death" war eine Menge Glück im Spiel, doch man mag kaum an Zufall glauben, dass du jetzt eine Split-EP mit Jaye Jayle machst und die Jungs auch gleich noch deine Backingband auf der kommenden Europatournee sein werden...

Emma Ruth Rundle: Die Songs, die auf der Split-EP erscheinen, hatte ich während der Sessions für "Marked For Death" aufgenommen und sie sollten eigentlich als Single erscheinen. Gleichzeitig wollte auch Evan Patterson, der zuvor in einer Band namens Young Widows spielte, die mal zusammen mit Red Sparowes auf Tour war, mit Jaye Jayle eine EP machen. Weil wir beide Teil der Sargent House-Familie sind, in der jeder jeden unterstützt, schlug die Labelchefin Cathy Pellow vor, dass wir daraus eine Split-EP machen. Sie hat ständig solch tolle Ideen, wie sich ihre Künstler gegenseitig helfen können! Als sich dann herausstellte, dass Jaye Jayle auch beim Roadburn spielen, war es nicht mehr allzu abwegig, die Tour zusammen zu bestreiten und auch gemeinsam auf der Bühne zu stehen.

GL.de: Mit "Hand Of God" gibt es auf der EP neben zwei feinen exklusiven Songs auch eine Unplugged-Nummer, die auf "Marked For Death" schon in einer spürbar anderen elektrischen Fassung erschienen war...

Emma Ruth Rundle: Es ist mir sehr schwergefallen, zu entscheiden, welche Version auf der LP erscheinen soll. Während der Sessions haben wir viel Zeit damit verbracht, Sachen auszuprobieren, denn ich war mir anfangs nicht hundertprozentig sicher, wie viel Instrumentierung ich für die Songs haben wollte. Als wir anfingen, klangen alle Lieder so wie "Real Big Sky", es gab nur Stimme und Gitarre. Bei der Vorproduktion hatte ich die Entscheidung getroffen, noch Parts für Schlagzeug und andere Instrumente ausarbeiten zu lassen, aber erst bei den Aufnahmen im Studio stellten wir fest, was passte und was nicht. Im Falle von "Hand Of God" mag ich die akustische Version der EP eigentlich lieber, aber ich wusste auch, dass die Fassung mit Schlagzeug im Kontext der LP mehr Sinn ergab, denn ich wollte vermeiden, dass die LP mit mehr Akustiknummern in Richtung einer typischen Singer/Songwriter-Platte tendiert. Weil damals schon klar war, dass die überzähligen Songs später noch erscheinen würden, schien es sinnvoll zu sein, die intimere Fassung erst einmal zurückzuhalten.

GL.de: Ein Reviewer hat die gewagte These aufgestellt, dass bei deinem ersten Solo-Album eher Text und Musik im Mittelpunkt stehen, auf "Marked For Death" dagegen die Performance. Wie siehst du das?

Emma Ruth Rundle: Ich kann nicht wirklich zustimmen. Allerdings denke ich auch, dass jeder seine eigene Sicht haben darf. Ich würde nie jemandem vorschreiben wollen, was er von meiner Musik zu halten hat und was er davon mitnehmen soll. Ich möchte noch nicht einmal zu detailliert erklären, wovon meine Lieder handeln. Das geht auf meine eigenen Erfahrungen als Hörerin zurück, gerade, als ich noch jünger war. Ich habe mir alle möglichen Geschichten zu den Songs ausgemalt. Wenn ich ein Stück für das tollste Liebeslied aller Zeiten hielt und dann hörte, dass es von vom Lieblingssandwich des Künstlers oder seiner Katze handelt, dann hat mir das natürlich das Herz gebrochen(lacht)! Wenn ich nach einem Unterschied zwischen meinen beiden Soloplatten suchen müsste, würde ich sagen, dass meine erste mehr Folk-Elemente hatte. Dass bei der aktuellen die Texte weniger im Mittelpunkt stehen, würde ich nicht sagen, denn die Lieder, die ich für die stärksten halte, sind textlich sogar noch intensiver als die auf der ersten. Vermutlich fehlt mir aber einfach der Abstand, um das richtig
beschreiben zu können.

GL.de: Ganz zum Schluss, noch irgendwelche berühmten letzten Worte?

Emma Ruth Rundle: Ich sollte erwähnen, dass ich unheimlich gerne in Deutschland bin. In all den Jahren bin ich nirgendwo so herzlich willkommen geheißen worden wie auf meiner letzten Deutschland-Tour, und dort wieder zu spielen, ist deshalb eine echte Herzensangelegenheit für mich.

Weitere Infos:
emmaruthrundle.com
facebook.com/emmaruthrundle
emmaruthrundle.bandcamp.com
Interview: -Carsten Wohlfeld-
Foto: -Pressefreigabe-
Emma Ruth Rundle
Aktueller Tonträger:
Marked For Death
(Sargent House/Cargo)




Emma Ruth Rundle

 
 

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