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BRETT NEWSKI
Brett Newski
Mit viel Wut im Bauch predigte Brett Newski vor knapp zwei Jahren das "American Folk Armageddon" und klang dabei oft mehr wie ein Punk in Daddys Garage denn wie ein alten Traditionen verpflichteter Singer/Songwriter. Auch auf "Land Sea Air Garage", seinem just erschienenen zweiten Album, stürzt sich der temperamentvolle Weltenbummler aus Milwaukee, Wisconsin, kopfüber in seine Songs und liefert gleich elf oft herrlich respektlos-kraftvolle Hymnen zwischen Folk, Indierock und Rock'n'Roll ab, die schon wie bei seinem überschäumenden Erstling vom Blick in den musikalischen Rückspiegel und seinen smarten Storys mitten aus dem Alltag leben. Neu dagegen ist, dass viele Lieder dieses Mal ein gutes Stück eingängiger, ja filigraner daherkommen, ohne den DIY-Aspekt, der dem jungen Amerikaner nach wie vor sehr wichtig ist, vollkommen auszublenden.

Noch bis Mitte Oktober tourt Newski solo durch Deutschland und die angrenzenden Länder, um in Clubs und Kneipen zu spielen und Material für neue Folgen seines Video-Tagebuchs "Crusty Adventures" zu sammeln. Nach seinem feinen Auftritt in Wuppertal beantwortete er unsere zehn Fragen.


1. Was ist deine Definition von "guter Musik"?

Ein guter Song braucht nicht mehr als eine Stimme und eine Gitarre. Er behält seine Qualität auch in Minimalform, nachdem man all das Beiwerk (Schlagzeug, Bass, Keyboards, Disco-Blödsinn) weggenommen hat.

2. Was war der wichtigste Einfluss bei den Aufnahmen zur neuen Veröffentlichung?

Neues Terrain zu entdecken und Inspirationen an ungewöhnlichen Orten zu finden. Finde das Gute in Tiefpunkten und reite auf der Welle der Höhepunkte (emotional). Wichtig war außerdem, dass ich zur elektrischen Gitarre zurückgekehrt bin, wie damals in der guten alten Zeit in der Garage.

3. Warum sollte jeder deine neue Veröffentlichung kaufen?

Rettet den Rock'n'Roll. Haltet das DIY-Ethos am Leben und vermeidet es unter allen Umständen, euch in Electro-Dance-Roboter zu verwandeln.

4. Was hast du dir von deiner ersten Gage als Musiker gekauft?

Nun, ich habe mit 14 angefangen bei McDonald's zu arbeiten, damit ich mir eine Gitarre leisten konnte. Als ich dann irgendwann für meine Auftritte bezahlt wurde, habe ich all mein Schrott-Equipment eingetauscht und mir stattdessen eine Gibson Les Paul zugelegt.

5. Gab es einen bestimmten Auslöser dafür, dass du Musiker werden wolltest?

Ja, als mein Traum, in der NBA zu spielen, in die Brüche ging, habe ich mich der Musik zugewendet...

6. Hast du immer noch Träume - oder lebst du den Traum bereits?

Tolle Frage! Das Motto, an das ich mich immer versuche zu halten, lautet: "Take risks. Wait for no Man. Don't die." (Anm. d. A.: Gleichzeitig der Text der Titelmusik zu Bretts Vlog "Crusty Adventures")

7. Was war deine größte Niederlage?

Vor drei Leuten in einem beschissenen Laden in St. Louis aufzutreten, wo ein Obdachloser mir sagte, er würde mich am liebsten abmurksen. Gute Zeiten! Ich habe sogar einen Song namens "DIY" darüber geschrieben.

8. Was macht dich derzeit als Musiker am glücklichsten?

Es ist toll zu sehen, dass Leute, die bei den vorangegangenen Tourneen da waren, wiederkommen. Außerdem ist es einfach traumhaft, wenn die Leute die Texte mitsingen.

9. Welches ist das schlechteste Lied, das je geschrieben wurde?

"One Pump Trump" von Brett Newski!

10. Wer - tot oder lebendig - sollte auf deiner Gästeliste stehen?

Hmm, einen toten Typen auf der Gästeliste zu haben, wäre irgendwie Verschwendung des schönen Gästelistenplatzes, deshalb vermutlich Dirk Nowitzki oder der Comedian Michael Jordan.

Weitere Infos:
brettnewski.com
www.facebook.com/BrettNewski
brettnewski.com/crusty-adventures/
Text: -Gaesteliste.de-
Foto: -Pressefreigabe-
Brett Newski
Aktueller Tonträger:
Land Sea Air Garage
(Make My Day/Indigo)




Brett Newski

 
 

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