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JONES
Jones
Die Londonerin Jones präsentiert sich auf ihrem soeben veröffentlichten Debüt-Album "New Skin" als wandlungsfähige Wanderin zwischen den Welten. Die üblichen Versuche, die smarte Songwriterin einfach als Pop-Sängerin abtun zu wollen, scheitern nämlich spätestens an dem einfühlsam formulierten Songmaterial, in dem Jones ihr eigenes Dasein aufarbeitet. Wie sieht sich Jones denn selbst ihre Position als Musikerin? "Das ist eine gute Frage", überlegt sie, "ich sehe mich definitiv nicht einfach nur als eine Pop-Musikern - auch wenn ich schon darauf achte, dass das, was ich mache, gut klingt. Als Songwriterin sehe ich meine Musik zum Beispiel als Therapieform und lege Wert darauf, dass ich mich in meinen Texten ehrlich und offen zeige - auch wenn ich zuweilen ein Mal auf kreative Art, andere Inspirationsquellen mit einbeziehe."

Auf dem Debütalbum arbeitete sie mit einer Riege hochkarätiger Produzenten und Co-Autoren zusammen (unter anderem Sam Smith, unter dessen Fittichen sie dereinst auch mit flügge wurde). War das denn eigentlich notwendig? "Für mich ja", meint Jones, "denn ich arbeite gerne mit anderen Musikern zusammen und auch wenn ich immer schon eigene Songs geschrieben habe, so lerne ich doch durch die Zusammenarbeit mit anderen auch immer neue Sachen hinzu." Ganz ein Mal davon abgesehen, dass "New Skin" auf diese Weise eine erstaunliche musikalische Bandbreite zwischen Pop, E-Pop, Soul und Jazz bekam. Was macht denn einen guten Song unter dem Strich für Jones aus? "Ein guter Song muss irgendeine Art von Aussage haben", erklärt sie, "es ist mir natürlich klar, was alles schon in musikalischer Hinsicht geleistet wurde, aber es kommt dann eben darauf an, zu einer eigenen Stimme zu finden. Mir ist es auch klar, dass viele Leute Musik hören, ohne auf die Texte zu achten und deswegen versuche ich immer, eine attraktive Melodie zu finden, mit der ich die Zuhörer dann vielleicht anlocken kann, auch auf die Inhalte zu achten". Das lohnt sich in diesem Fall definitiv, denn Jones hat in der Tat etwas zu sagen - auch dann, wenn man zu ihrer Musik tanzen kann.


1. Was ist deine Definition von "guter Musik"?

Meine Definition von Musik ist die, dass gute Musik so etwas wie eine Art von Magie für mich darstellt, der man sich anvertrauen kann.

2. Was war der wichtigste Einfluss bei den Aufnahmen zur neuen Veröffentlichung?

Das Leben als solches und meine Umgebung und wie ich mich als Mensch entwickelt habe. Das ist auch der Grund, warum das Album "New Skin" heißt - weil ich jetzt erwachsen geworden bin und mich wohl in meiner neuen Haut fühle.

3. Warum sollte jeder deine neue Veröffentlichung kaufen?

Weil es ein sehr therapeutisches, ehrliches Album ist und viel über mich verrät. Und weil es gut klingt.

4. Was hast du dir von deiner ersten Gage als Musiker gekauft?

Lass mich mal sehen - das war ein Keyboard, glaube ich. Ich schreibe meine Songs nämlich am Klavier - oder aber mit Hilfe von Vocal-Loops.

5. Gab es einen bestimmten Auslöser dafür, dass du Musiker werden wolltest?

Nein - eigentlich gab es keinen bestimmten Moment, denn es war mir von frühester Kindheit an immer klar, dass ich Musikerin werden wollte.

6. Hast du immer noch Träume - oder lebst du den Traum bereits?

Ich lebe definitiv meinen Traum - aber ich denke, dass es Aspekte dieses Traums gibt, die ich gerne noch mehr ausloten möchte.

7. Was war deine größte Niederlage?

Ich bin ein hoffnungslos optimistischer Mensch - deswegen denke ich nicht in solchen Kategorien. Ich glaube nicht, dass es so etwas wie eine Niederlage gibt - und wenn doch, dann kann man diese als Lehrstunde ansehen. Ich sehe immer den Silberstreif am Horizont.

8. Was macht dich derzeit als Musiker am glücklichsten?

Was mich am Glücklichsten macht, ist der Zustand, den ich jetzt erreicht habe: Dass ich meine Musik machen kann und das mich meine Freunde dabei unterstützten.

9. Welches ist das schlechteste Lied, das je geschrieben wurde?

Das kann ich dir genau sagen, weil ich ihn gerade gehört habe. Das ist dieser Song von den Cheeky Girls - der dann auch noch "Cheeky Song" heißt - kennst du den? Die haben bei einer dieser Talent-Shows mitgemacht... die haben ja nun wirklich immer weniger mit dem Musikbusiness zu tun, wie es scheint.

10. Wer - tot oder lebendig - sollte auf deiner Gästeliste stehen?

Bob Marley - weil ich den sehr bewundere - und mein Großvater, weil der mich mit an die Musik herangeführt hat.

Weitere Infos:
www.thisisjones.com
www.facebook.com/jones
Text: -Gaesteliste.de-
Foto: -Pressefreigabe-
Jones
Aktueller Tonträger:
New Skin
(37 Adventures/Pias Cooperative/Rough Trade)




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