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AFFENMESSERKAMPF
Affenmesserkampf
Was ein Brett. Affenmesserkamp veröffentlichen am kommenden Freitag mit "Clowns in Wut - ein deutsches Herz hat aufgehört zu schlagen IV" ein ziemlich grandioses Punkrock-Album, das einen ziemlich fertig macht. Dreckig, schnell, böse, wild und ohne große Pausen zocken sie sich durch zwölf neue Songs (plus einen gigantisch guten Bonus-Song) zwischen Old School Punk und deutscher Indiepunk-Geschichte, ohne dabei nur ein bisschen nach Turbostaat oder Muff Potter zu klingen. Hier läuft ein Album-Trailer.

"Clowns" erscheint auf dem Bremer Liebhaber-Label Gunner Records, das einst Bands wie The Gaslight Anthem oder Frank Turner unter Vertrag hatte, bevor diese die Welt eroberten, das auch Platten von Red City Radio, Fake Problems, Mobina Galore oder Get Dead veröffentlichte und jetzt mit Affenmesserkampf eine neue Perle im Stall hat. Wie es dazu kam? Ganz einfach. "Ich kenne Gunnar von Gunner durch meine andere Band bereits. Außerdem leben wir beide in der gleichen Stadt und kennen uns halt", erinnert sich Sänger Hannes. "Da war es klar, dass ihn frage, ob er Lust hat die Platte zu veröffentlichen. Er hat scheinbar Lust. Er glaubt an unser großes Potential. Ja, wir machen jetzt Karriere. Wir sind die große Hoffnung. Der letzte Schrei." Ab sofort sind Affenmesserkampf auf Tour, wir haben ihnen - genauer gesagt Sänger Hannes und Gitarrist Leif - vorab genau zehn bekannte Fragen gestellt.


1. Was ist eure Definition von "guter Musik"?

Leif: Musik kann gottseidank auf viele Arten "gut" sein. Dabei ist es in meinem Fall völlig egal,ob ein Song mich glücklich oder traurig macht oder ob ich plötzlich Bock bekomme, mein eigenes Auto zu demolieren, wie es zuweilen bei Affenmesserkampfs Bundespräsidenten der Herzen, Roland Kaiser, der Fall ist.

Hannes: Das kann ich nicht wirklich beantworten. Nicht zu gut ist immer besser. Egal ob Punk oder Pop oder dazwischen oder daneben.

2. Was war der wichtigste Einfluss bei den Aufnahmen zur neuen Veröffentlichung?

Hannes: Meinst du damit Texte? Rassisten, Sexisten, Sozialchauvinisten, Arschlöcher. Sie sind überall und es werden immer mehr. Es war regelrecht schwierig, über etwas anderes zu schreiben als das. Aber wir haben auch ein Lied über peinliche Camp David Hemden. Und natürlich Miesepeterigkeit über mich selbst.

3. Warum sollte jeder eure neue Veröffentlichung kaufen?

Hannes: Jeder Mensch, der dieses Album kauft und hört, wird sich selbst besser kennenlernen. Er wird die Texte mögen oder eben nicht. Das sagt viel über diesen Menschen aus. Wir betrachten das Album somit als eine Art Selbsterfahrung.

4. Was habt ihr euch von eurer ersten Gage als Musiker gekauft?

Leif: Da war ich 14, also wahrscheinlich Naschzeug und Cola.

Hannes: Gage für mich selber ganz allein? Da warte ich noch drauf. Ansonsten Benzin. Und wir haben uns einen Promilletestgerät für die Band gekauft. Aber das war erst neulich, nicht die erste Gage. Achja, und ich hab neulich Super statt Diesel in den Tourbus getankt. Das war auch einiges an Gage was das Abpumpen gekostet hat.

Leif: Ooh ja...

5. Gab es einen bestimmten Auslöser dafür, dass ihr Musiker werden wolltet?

Leif: Mein pubertäres Aufmerksamkeitsdefizit.

Hannes: Da schließe ich mich an.

6. Habt ihr immer noch Träume - oder lebt ihr den Traum bereits?

Hannes: Ich tanze den Traum.

Leif: Heinz Strunk hat kürzlich eine SUPER Antwort auf die Frage gegeben.

Hannes: Was hat er gesagt?

Leif: Das kann man alles online bei N-TV nachlesen. Also, ich kann jetzt natürlich nur für mich sprechen, aber ich lebe definitiv nicht meinen Traum. Ich bin nämlich froh, dass ich überhaupt lebe! Zu leben kann nicht jeder behaupten.

Hannes: Wir müssen "Traum" erst mal präzisieren.

Leif: Ja.

7. Was war eure größte Niederlage?

Leif: Ich habe in Neubrandenburg mal aus Versehen eine Kloschüssel kaputt gemacht und dann hat es leider während unseres ganzen Konzertes nach Abfluss gerochen.

Hannes: Ja, das war wirklich schrecklich. Es roch nach Kacka.

8. Was macht euch derzeit als Musiker am glücklichsten?

Leif: Die Vorfreude auf's neue Album.

Hannes: Texte schreiben, Songs schreiben. Und es ist toll, wenn jemand sagt, dass ihm die
Musik gefällt.

Leif: Resonanz.

9. Welches ist das schlechteste Lied, das je geschrieben wurde?

Leif: Momentan würde ich sagen "Keine Maschine" von Tim Bendzko. So ganz generell aber wahrscheinlich doch eher "Take Me Tonight" von Dieter Bohlen.

Hannes: Das neue Lied von Kraftklub ist sehr dumm. Dumm und schlecht.

Leif: Da schließe ich mich der Einschätzung useres Bundespräsidenten Hans-Meiser Steinmeiser an und sage: "Die neue Single von Kraftklub klingt wie ein K.I.Z.-Song, der es (zu Recht) nicht auf's Album geschafft hat."

10. Wer - tot oder lebendig - sollte auf eurer Gästeliste stehen?

Leif: Bon Scott.

Hannes: Arnold Schwarzenegger.

Leif: Bon Scott. Und Arnold Schwarzenegger.

Weitere Infos:
www.facebook.com/affenmesserattitude
Text: -Gaesteliste.de-
Foto: -Dave Ahorn-
Affenmesserkampf
Aktueller Tonträger:
Clowns in Wut - ein deutsches Herz hat aufgehört zu schlagen IV
(Gunner/Broken Silence)




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