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  • Eric Bibb – Natural Light

    Eric Bibb bearbeitet hingebungsvoll, aber ohne allzu großen Aufmerksamkeits-Faktor einen musikalischen Bereich der von einem gewissen „southern Flair“ durchzogen wird. Seine traditionell ausgerichteten Songs zwischen Folk, Blues und Gospel haben einen ordentlichen New Orleans-Touch, sein Blues kommt aus dem Delta und sein Folk ist durchsetzt mit creolischen Elementen und einer gewissen Soul-Note, die der Sache…

  • The Reverend Vince Anderson And His Love Choir – The 13th Apostel

    Wer sich hier in irgend einer Weise von dem Titel geblendet fühlt, sei gewarnt: Der Reverend aus New York ist nichts für schwache Nerven. „I’m tryin‘ to be an asshole, but I got Jesus in my head“ singt er da und vergrätzt alle aufrechten Katholen. Subtil ist er eben nicht, der Mann, der die Entwicklung…

  • The Bloodthirsty Lovers – The Bloodthirsty Lovers

    Ein so spezieller Bandname braucht keinen Titel fürs Debüt, dachten sich wohl die Bloodthirsty Lovers. Diese Konsequenz umreißt ganz gut die musikalische Herangehensweise des Trios. Die Amerikaner sind voll und ganz Musiker, soviel steht fest. Zugänglichkeit und Melodien lassen sie so was von links liegen, dass gar Radioheads Epen „Kid A“ und „Amnesiac“ als Vergleiche…

  • Demon Drive – …Four Play!

    Demon Drive sehen sich als Nachfolger der deutschen Formation Casanova und schaffen genau wie diese das Kunststück, trotz teils durchaus hörbarem Talent fast immer Stücke mit dem gewissen Nichts zu schreiben. Dies ist Rock, der kaum rockt%3B dies sind Platten, die man den Schwiegereltern schenken kann (und das vielleicht auch gerne tut)%3B dies ist Metal…

  • Lullacry – Crucify My Heart

    2001 hatte die finnische Kuschelgothrockformation mit dem knackigen Frontluder Tanya und mit einigen Songs der damaligen CD „Be My God“ für ein Furörchen gesorgt. Inzwischen haben sich Band und die – (zumindest wie man so hörte) einem gelegentlichen Rockstars unter den Tisch saufen nicht völlig abgeneigte – Chanteuse wieder getrennt – aufgrund der so viel…

  • Readymade, Virginia Jetzt! – 16.03.2003 – Hamburg, Schlachthof

    Ein Pop-Duo Der Club füllt sich nur schleppend. Immer mal wieder kommt jemand in den Schlachthof. Die meisten schauen irgendwie grimmig. Nur wenige lächeln. Niemand weiß warum. Die junge Dame an der Garderobe liest ein Buch. An den Bars wird es nur langsam voller, der Platz vor der Bühne ist verwaist. Es ist 21.15 Uhr,…

  • The Churchills – Bittersüße Ideen

    Wären wir gehässig, so könnten wir die Churchills getrost als die beste britische Band aus den USA seit den Buckinghams bezeichnen. Da wir das aber nicht sind, belassen wir es dabei zu behaupten, dass die Churchills aus New York mit ihrem erfrischenden Mix aus US-Power und Brit-Pop-Sensibilität offensichtlich eine seit der ersten Bush-Scheibe nicht mehr…

  • The Donnas – 14.03.2003 – Hamburg, Schlachthof

    Not The One „Dies ist für den Typ, der hinten auf mich wartet. Es heißt ‚Not The One’“. Donna A., mit bürgerlichem namen Brett Anderson, benimmt sich genau so, wie es sich für die Frontfrau einer Band, deren Name übersetzt „Die Herrinnen“ heißt, gehört. Männer sind zu unterwerfende Kreaturen, Sexobjekte. Und die hören sich das…

  • Johnny Marr + The Healers – 14.03.2003 – Köln, Prime Club

    Glücklich sein „Was ist hier eigentlich los?“, fragt man sich erstaunt. Aus allen Nähten platzen sieht jedenfalls anders aus als das Bild, das sich einem an diesem Freitag Abend im Kölner Prime Club bietet. Selbst nach dem Support kann man noch gemütlich in die erste Reihe schlendern, ohne die Ellbogen dazu anwenden zu müssen. Und…

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