Auf dem 2023er Debüt-Album „Follow The Cyborg“ machte sich Margaret Sohn a.k.a. Miss Grit Gedanken über die Sorgen und Nöte…
Auf dem 2023er Debüt-Album „Follow The Cyborg“ machte sich Margaret Sohn a.k.a. Miss Grit Gedanken über die Sorgen und Nöte eines Roboters, der jenseits von Geschlechter- und Genregrenzen als Mensch-Maschine im Kraftwerk’schen Sinne nach Selbstbestimmung und Befreiung sucht. Ganz klar war das dann ein extrovertiertes Szenarium, das den besungenen Cyborg dann mit philosophischem Auftrag in…
Noch vor wenigen Jahren konnte man die Künstler:innen an einer Hand abzählen, denen es auch hierzulande gelang, den Geist des anglo-amerikanischen Indierocks der 90er- und 00er-Jahre ohne den obligatorischen harten teutonischen Einschlag, dafür mit viel Fantasie und einem guten Gespür für eingängige Hooks in die Gegenwart zu befördern. Das hat sich inzwischen glücklicherweise geändert –…
Es ist ja heutzutage fast schon normal, wenn sich junge KünstlerInnen aus der Indie- und/oder Leftfield-Pop-Szene keinem bestimmten Sounddesign und/oder dezidiertem Genre mehr verpflichtet fühlen, sondern sich stilistisch und formal alle Möglichkeiten offen halten und dabei dann auch eigene Akzente setzen. Das macht die Londoner Songwriterin Eaves Wilder auch – nur dass sie diese Elemente…
„Are You There?“ fragt die georgisch-amerikanische Musikerin Anana Kaye im Titel ihres dritten Albums – das sie zusammen mit ihrem Gatten und musikalischen Partner Irakli Gabriel im wahlheimatlichen Nashville einspielte. Die Frage, um wen es bei dieser Frage gehen könnte, ist schnell geklärt, denn damit ist der 2020 verstorbene Songwriter David Olney gemeint, mit dem…
Sie haben es wieder getan. Endlich wieder. Fast fünf Jahre sind seit „Transmissions From The Upper Room“ erschienen. Jetzt haben Rick McPhail (Mint Mind, Tocotronic) und Frehn Hawel (Tigerbeat) den Nachfolger „Sorrow Wonderland“ releast. Und der ist richtig gut, voller Garage Rock, Fuzz und Energie, aber auch voller Melodien und Eingängigkeit. Irgendwie… schön! Wir haben…
Auf „Somebody Help Me, I’m Being Spontanenous“ debütiert Melanie Baker mit ehrlichem Storytelling, klassischem Indierock und queerer Perspektive.
Aufregend ehrlich zeichnet Philine Sonny auf ihrer famosen Debüt-LP „Virgin Lake“ im Indie-Dunstkreis ihren steinigen Weg zur Selbstfindung nach.
Auf seinem fabelhaften Debüt „BIrding“ grabt das britische Trio deary tiefer als viele Shoegaze-Seelenverwandte und klingt so eigen und zeitlos zugleich.
„All Clouds Bring Not Rain“ von MEMORIALS setzt auf experimentellen Indie-Pop in psychedelischen Farben und das Entdecken der Möglichkeiten.