Es ist schon reichlich dreist, wo sich Annika Mellin, Emma Nylen, Mattias Svensson und Johan Efraimsson alias Paris da so…
Es ist schon reichlich dreist, wo sich Annika Mellin, Emma Nylen, Mattias Svensson und Johan Efraimsson alias Paris da so alles bedienen. Da treffen mädchenhafter Sixties-Pop auf 70er-Jahre Disco und 80er-Synthies auf die klassische schwedische Indiepoptradition a la The Wannadies. Sprach man bei ihrem letzten Album „Yellow Eden“ noch von einem Geheimtipp, so sollte spätestens…
Wäre Elliott Smith nicht tot, man müsste denken, er hätte ein neues Album herausgebracht, das den Namen „Split The Country, Split The Streets“ heißt. Denn was Kevin Devine, der Brooklyner mit den orangefarbenen Haaren, hier abliefert, ist schon alles sehr wiedererkennbar. Besser gut geklaut als schlecht selbst gemacht, könnte man da leicht einwenden, und tatsächlich…
Momentan scheint sich Will Oldham ja wirklich nicht zu langweilen: Die Superwolf-Scheibe mit Matt Sweeney ist noch nicht richtig kalt und seine Kollaboration mit Tortoise noch gar nicht da, da legt er mit „Summer“ seine erste reguläre Live-Scheibe vor. Natürlich ist es ein zumindest abenteuerliches Unterfangen, die Magie eines Oldham-Auftrittes auf alu-bedampftes Plastik bannen zu…
Das entzückende Booklet hält was es verspricht: ein verrückt verspieltes, fein arrangiertes Kunststück mit Liebe zum Detail. Schick aufgemacht, frech eingespielt und für die Tanzflächen wie geschaffen: Synthie-Pop-Punk mit LoFi-Attitüde, tollen Noise-Allüren und mal wirklich witzigen Ideen – mit diesem Debüt hat das Quintett aus Dublin eine echte Hitplatte eingespielt. Während die Frontladies Pee Pee…
Eins sei vorausgeschickt: Der beste Beitrag zum zweiten Rio Reiser Tribute „Familienalbum“, steuert Rio Reiser höchst selbst bei. Es ist eine Liveversion von „Für immer und dich“, aufgenommen 1988 live in Berlin. So affektiert wie Rio haut eben keiner in die Tasten seines Klaviers, so selbstverständlich schafft es keiner, die oftmals banal wirkende Lyrik seiner…
Reden wir nicht um den heißen Brei herum, nennen wir das Kind beim Namen und reden Tacheles: Kate Mosh haben mit „4 a.m. And It’s Already Hell“ eine zwar sehr kurze, aber wunderbare Indie-Rock-Scheibe für die guten Zeiten gemacht.Die 5-Track-EP glänzt mit herrlich einfachen, aber niemals belanglosen Gitarren-Rockern zwischen den Foo Fighters, Billy Talent und…
Ok, mancher wird abwinken und den bittersüßen Pop der Acid House Kings aus Schweden todlangweilig finden. Solche Menschen können auch nichts mit Belle & Sebastian oder den fabelhaften Lucksmiths anfangen. Das ist schade, denn weder diese, noch die Band, deren neuer Longplayer hier besprochen werden soll, sind langweilig. Man muss schon etwas tiefer in die…
Seit Anfang der 90er sind Adam West schon aktiv und veröffentlichen durch die Bank äußerst solide Garagen-Punkrock-Alben. Auch für ihren neuen Silberling gilt das El Cativo-Motto: dreckig, fiese und gemein.Natürlich stehen noch immer die Stooges, Motörhead und MC5 Paten, aktuell werden aber auch Danzig, Monster Magnet und sogar Soundgarden (!) zitiert. Natürlich wird noch immer…
Drei Keyboards, drei junge Frauenstimmen und eine alte Drum Machine. Das sind Au Revoir Simone aus Brooklyn, NYC. Ihre musikalischen Präferenzen weisen in Richtung Sixites Pop und Lofi und entsprechend warm und organisch klingt die Elektro-Variante, die uns hier auf dem Umweg über Großbritannien erreicht.Acht Songs enthält das Mini-Album, eine knappe halbe Stunde zwischen poppig…