Puts Marie ist eine eidgenössische Kapelle, die nun auf dem Hazelwood-Label reüssiert und dabei so klingt, als gehöre sie schon…
Puts Marie ist eine eidgenössische Kapelle, die nun auf dem Hazelwood-Label reüssiert und dabei so klingt, als gehöre sie schon seit Jahren dazu. Etwas besonders Schweizerisches haben Puts Marie dabei gar nicht mal im Gepäck (vielleicht einmal abgesehen von einer recht globalen Aufnahmefähigkeit). Stattdessen gibts rumpeligen Rhythm’n’Blues, Blues, Rock’n’Roll, je eine Prise Unberechenbarkeit und Verfremdungselektronik…
Diesem Album kann man sich auf mindestens zwei Arten nähern: A) auf die alles, wo Ray Alder (Sänger der sich stets Release- wie Europaauftritts-technisch verdammt rar machenden Fates Warning) zu hören ist, umarmende. Oder B) auf der mäkelnden, immer noch mehr verlangenden Ebene. Nur eine Mischung davon wird vermutlich diesem zweiten Redemption-Output annähernd gerecht.A) Es…
Es gibt sichere schlimmere Einflüsse als AC/DC, Rose Tattoo, Motörhead oder Kiss. Doch was The Casanovas hier abliefern, vereint zwar all diese Bands und einige mehr auf einem Silberling, verliert aber schon nach ein paar Durchgängen seinen Reiz und hat den einzigen wirklichen Vorteil darin, dass man als Hörer in der eigenen Plattensammlung mal wieder…
Bei manchen Platten oder Künstlern weiß man ja schon irgendwie vorher, dass sie einem Freude bereiten werden. Der „Last Flight From Rwanda“ von der Kilimandscharo Dub & Riddim Society ist so ein Werk geworden, das hält, was es verspricht. Der Name der Band und auch der Titel ansich sind ja schon ereignisreich, dazu aber kommen…
Auf Achse „Du sollst werden, der du bist“ heißt es bei Friedrich Nietzsche. Ein Satz, der ziemlich gut zum österreichischen Quintett Garish passt. Nicht nur, weil Thomas Jarmer seit Jahren Texte mit philosophischer Note schreibt, die über das popmusikalisch Übliche („Meine Freundin hat mich verlasen und ich habe den Blues wegen ihr“ bzw. „Die Frau,…
„Zwei Soloalben zum Preis von einem“ – so in etwa könnte man das neue Werk der Sons Of Jim Wayne kurz zusammenfassen. Nach drei gemeinsamen Alben in ebenso vielen Jahren und einer – der Fußball-WM und Vaterfreuden – geschuldeten Auszeit im letzten Jahr machen Stefan Kullik und Bernd Uebelhöde nun auf „Leaving The Cave“ wieder…
Die Rückkehr des Mittelsmannes Nach seinem letzten, doch irgendwie abenteuerlichen Gastspiel in Köln durfte man doch zumindest gespannt sein: Wie würde der Meister drauf sein und wie würde er seine Musik präsentieren? Letzteres war vielleicht sogar von besonderer Bedeutung, denn das Material das neuen Album „Cassadaga“ ist – im Vergleich zu den bisherigen Bright Eyes-Tonträgern…
Back To School! Sind wir mal ehrlich: 35 Euro für ein Club-Konzert ist – auch wenn es leider keine Seltenheit mehr ist – viel zu viel! Für die Deftones wurde an diesem Abend eben dieser Preis verlangt und manch einer dürfte nicht nur deshalb, sondern auch durch die starke Konkurrenz in Form von Anajo, Naked…
Füchse! Es gibt Konzerte, nach denen mag man die sie bestreitenden Künstler weniger als vorher, aus den verschiedensten Gründen. In anderen Fällen mag man sie aus den verschiedensten Gründen mehr als je zuvor. Der Abend mit Kristin Hersh im Postbahnhof in Berlin war einer der zuletzt genannten Sorte. Alles begann damit, dass ein Fuchs (!)…