Wir wollen hier nicht von Weihnachten reden. Oder nach anderen Gründen für eine weitere Best Of-Compilation von The Smiths. Fakt ist, dass die Platte da ist und dass sie einiges zu bieten hat. Zwei Versionen zum Beispiel. Auf der regulären Standard-CD sind 21 Singles der britischen Urgesteine, die für „The Sound Of The Smiths“ neu gemastert wurden und die auch nach über 20 Jahren schlicht toll sind, sowie die lediglich als Auskopplung geplanten „Still Ill“ und „You Just Haven’t Earned It Yet, Baby“. The Smiths eben und wer sie bisher nicht kannte, kann hier einiges nachholen. Wer schon die ersten drei, vier, fünf Compilations im Schrank stehen hat, kann hier bedenklos weitergehen. Spannender aber ist der zweite Silberling der Deluxe-Edition. Auf diesem gibt es 22 Tracks, die deutlich interessanter, weil sie unbekannter, anders und seltener sind. Es gibt Live-Versionen von „Meat Is Murder“, „Handsome Devil“ oder des James-Songs „What’s The World“ zu hören, „Pretty Girls Make Graves“ als Troy Tate-Demo, B-Seiten oder Single-Versionen zu entdecken und damit genau das Material, das Fan gerne haben möchte. Im Winter, zu Weihnachten und auch danach…
„The Sound Of The Smiths“ von The Smiths erscheint auf Rhino/Warner Music.




