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  • Cashless – Living Between The Lines

    Was sind die Jungs poppig geworden. Spielten sie auf ihren letzten und besonders auf dem 2005er-Album „Kisses And Lies“ fantastischen Rotz / Street / Raupunk zwischen Rancid, Gluecifer und Social Distortion und hatten nur dezente Donots-Einflüsse, gehen es die bajuwarischen Cashless auf ihrem aktuellen Silberling deutlich sauberer, glatter und eben poppiger an. Aber: Nicht minder…

  • Enjoy Destroy – Little Dreams

    Wie kann man sich nur einen solchen Namen geben? Denn Enjoy Destroy machen keinen Death Metal, sondern eine zwar energische, aber auch zugängliche Art von Indie-Rock-Pop. Assoziationen an die üblichen (Nirvana) und unüblichen (Status Quo) Verdächtigen sind eher zufällig (denn nach irgendwem muss eine jede Gitarrenband, die heutzutage noch gegründet wird fast zwangsläufig klingen –…

  • Grand National – A Drink & A Quick Decision

    Was ist das? Indie? Pop? Elektro? Easy Listening? Das englische Duo kann und will sich nicht entscheiden und liefert eine bunte, entspannte Platte ab, die zu keiner Sekunde wehtut, der es aber leider an Ecken und Kanten fehlt.Beim Hören von Tracks wie „Animal Sounds“, „Switch The Lights On“ oder „Close Approx“ stellt man schnell Vergleiche…

  • I-Fire – Vom Schatten ins Licht

    Irgendwie kommt einem das verdammt bekannt vor. Ein vielköpfiges Kollektiv mit drei Vokalisten an vorderster Front spielt und zelebriert deutschsprachigen Dancehall und Reggae, schielt immer mal wieder in den Hip Hop und gibt dem Ganzen einen poppigen Charme. Klar, Seeed. Deren Gebiet.Doch nicht nur, in Hamburg spielen sich seit einigen Jahren zehn Herren durch Partys…

  • Jefferson Pepper – American Evolution Volume I

    Ein Faulkner-Zitat, das besagt, dass die Vergangenheit nicht tot ist, sondern – ganz im Gegenteil – nicht einmal vergangen, ziert die Info der neuen CD des Us-Songwriters Jefferson Pepper. Musikalisch gesehen, muss sich Pepper da keine Sorgen machen. Denn zwar bedient er sich durchaus traditioneller Verfahrensweisen, was die Instrumentierung seiner Songs angeht (gerne akustisch) –…

  • Jon Oliva’s Pain – Global Warning

    Schon das hämmernde Piano-Gerüst, die spitzen Schreie und der satt röhrende Hammond-Staubsauger zu Beginn machen wohlig deutlich: The Mountain King is back! Kurz gesagt steht „Global Warning“, die neue Großtat des Savatage-Masterminds Jon Oliva, in seiner Theatralik und Orchestrierung näher bei Savatage oder bei den letzten Pain-Live-Präsentationen (z.B. beim ProgPower Europe 2007-Festival) als beim letzten…

  • Mercenary – Architect Of Lies

    Das Keyboard-Intro zieht uns in einen wunderbar melodischen Spontan-Ohrwurm, „New Desire“, der tatsächlich das lange kaum stillbare Bedürfnis auslösen kann, die neue Mercenary immer und immer wieder zu hören. Die Death- und Thrasher-Polizei, welcher der Dänen-Sechser seit dem Hinzukommen von Mikkel und Morten Sandager immer schon zu begabt, zu angeproggt, zu wenig true oder zu…

  • Neuser – Selbstauslöser

    Gibt es ein Leben nach dem Major-Deal? Immer wieder lautet die Antwort auf solch eine Frage „Ja“ – denn immer öfter kommt oft erst nach einem solchen das Potential einer Band zum Vorschein (nicht zuletzt aufgrund des Fehlens von Sachzwängen und dem Freisetzen des vorhandenen Potentials). Und so wundert es nicht wirklich, dass Henning Neuser…

  • Operator Please – Yes Yes Vindictive

    Während man in Deutschland bei dem Begriff „Schülerband“ mit einem unguten Gefühl an Teeniephänomene wie Echt oder Tokio Hotel denkt, haben es die Australier da scheinbar besser. Zwischen 16 und 19 Jahre alt sind die Mitglieder des Quintetts Operator Please aus Queensland, das nicht nur in der Heimat im Moment für einige Aufregung sorgt. Schließlich…

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