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  • Glorytellers – Glorytellers

    In der Ruhe liegt die Kraft. Dieses altbewährte Rezept macht sich Geoff Farina alias Glorytellers zu Gute und veröffentlicht mit „Glorytellers“ ein Album voll unprätentiöser Titel, die den Singer / Songwirter-Mechanismus kaum zu sprengen wagen. Der ehemalige Karate-Frontmann dreht mit zehn Songs die Lautstärke herunter und lädt zur Besinnlichkeit ein. Dabei wird er unweigerlich zum…

  • Hayseed Dixie – No Covers

    Das neue Werk von Barley Scotch und seinen Mitstreitern ist in der Tat eine Abkehr von der Tradition. Nicht umsonst heißt es marktschreierisch „No Covers“ – denn bislang waren Hayseed Dixie dafür zuständig, alle möglichen – und möglichst unpassenden – Genres durch den Bluegrass-Kakao zu ziehen. Rein musikalisch bleiben sie sich auf dem neuen Werk…

  • Home Of The Lame – Sing What You Know

    Diese Platte ist nicht falsch. Sicher finden sich Fans und Freunde und sicher ist alles wirklich gut gemacht. Alleine – nichts für uns. Daher der Versuch einer „objektiven“ Beschreibung:Amerikanischer Gitarrenrock britischer Färbung ist zu hören. Beschwingt gestimmt und angeführt von einem zielstrebig treibenden Bass kommen die Songs daher. Der fällt vor allem deshalb positiv auf,…

  • Jamie Wong-Li – Golden Child

    Jamie Wong-Li stammt ursprünglich aus Hong Kong und lebt heute in der Schweiz. Beides vergisst man aber am besten gleich mal wieder in Bezug auf dieses leichtfüßige, swingende, bossa-inspirierte Debüt-Album, denn musikalisch niederschlagen tut sich beides nicht. Unter der einfühlsamen Regie von Produzent und Pianist Andreas Michel schuf Jamie hier ein jazziges Songwriter-Album mit einer…

  • Jason Ringenberg – Best Tracks And Side Tracks 1979-2007

    Jason Ringernbarg – oder Farmer John, wie er sich im Country-Modus gerne nennt – ist so was wie der Urvater des Cow-Punk. Mit seinen Scorchers kreierte er Mitte der 80er ein Gerne, in dem Country- und Rocksongs eine Ehe eingingen, von der Gram Parsons & Co. nur träumen konnten – denn zwischenzeitlich war der Punk…

  • Killwhitneydead – Nothing Less Nothing More

    Sicherlich soll Metal nicht unbedingt entspannen, aber was Killwhitneydead hier abliefern, ist einfach eine Spur zu anstrengend und durcheinander. Das Quintett aus North Carolina prügelt sich recht wüst durch ihren mit Hardcore und Chaos angereicherten Death / Thrash-Mix, verpasst es aber leider, Songs zu schreiben.Die Band um Matt Rudzinski, der die einzige Konstante der Band…

  • Nicoffeine – Admiring Those Artholes

    Amphetamin fehlt noch im Bandnamen – ansonsten ist diese Scheibe praktisch selbsterklärend. Auf ihrem dritten Album machen die Krach-Artrocker nämlich genau das: Instrumentellen Artrock (so in der brutalstmöglichen King Crimson-Variante) – aber weniger strukturiert, da spontan, überlaut und live im Studio eingespielt und mit wesentlich mehr soundmäßigem Störfeuer (es gibt gar einen Fachmann für Soundscapes…

  • Pendikel – Reise ins Gewisse

    Manchmal ist eben doch der Weg das Ziel. Diese Reise ins Gewisse ist nämlich – genau genommen – nur eine Etappe auf dem Weg zur nächsten regulären Pendikel-Scheibe. Aber was für eine. Auf dieser Kompilation versammelt sind dabei einige Edelsteinchen, die es unter normalen Bedingungen kaum auf eine Scheibe der harten Indie-Rockjungs geschafft hätten. Fast…

  • Protest The Hero – Fortress

    Wenn Erwartungen enttäuscht werden, kann man eine Platte schnell schlechter finden, als sie eigentlich ist. Wenn man sich aber auf die neuen Umstände – sprich: Klänge – einstellt, dann können gerade solche Platten zu besonderen persönlichen Highlights werden. Das schafft „Fortress“ zwar nicht ganz, doch obwohl sie mit Hardcore-Vergangenheit und Vagrant-Heimat gelockt haben und nun…

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