Uh Huh Her ist das Projekt von Musikerin und Schauspielerin Leisha Hailey (The Murmurs) und ihrer Kollegin Camila Grey (Dr.…
Uh Huh Her ist das Projekt von Musikerin und Schauspielerin Leisha Hailey (The Murmurs) und ihrer Kollegin Camila Grey (Dr. Dre, Melissa Auf Der Maur, Tricky), die auf dieser Scheibe ihre Vorlieben für trashigen Elektro-Pop entdecken. Kurz gesagt, klingt die Sache ein wenig so wie Metric-Light – hauptsächlich deswegen, weil das Sounddesign gewisse Parallelen aufweist,…
Riesenempfehlung! No-Man-Fans werden hier ohnehin zuschlagen. Doch auch Menschen, die die sanfteren Porcupine Tree- oder sämtliche Blackfield-Scheiben oder ihre Tim Bowness-Platte wertschätzen, sollten nicht zu zaudern. Denn nach den ersten tastenden Flügel-Akkorden und Tims zart-verstehend einsteigender Stimme zwischen Liebesflüstern und Klagelied auf „All The Sweet Things“ fühlt man sich doch wieder gleichsam aufgenommen in diese…
Harhar! Dem Vernehmen nach hatte der Ur-Punk-Protestler TV Smith allen Ernstes vorgehabt, eine optimistische Scheibe einzuspielen. Musikalisch mag ihm das sogar gelungen sein, denn das mit viel Tamtam, gedoppelten Gitarren und Keyboards eingespielte Album ist sicherlich zugänglich geworden. Aber des großen Anklägers Optimismus reicht dann gerade noch dazu, sich über die Blauäugigkeit lustig zu machen,…
Sie trafen sich, um die Sounds ihrer Lieblingsbands in einer Gruppe zu vereinen. Die Favoriten waren Led Zeppelin, Black Flag, Refused und Down – der Ergebnis sind die Cancer Bats und ein wahrlich wuchtiges Album voller Hardcore, Metal, Punk, Southern Rock und dann doch auch etwas Screamo-Ähnlichem.Doch modern oder gar hip klingt der „Hail Destroyer“…
Esperanza stammt aus Portland, Oregon, und begann ihre musikalische Laufbahn mit einem Stipendium an der Bostoner Jazz Society. Rasch machte sie sich einen Namen als Kontrabassistin – überzeugt auf ihrer Scheibe allerdings weniger als Instrumentalistin, sondern vor allen Dingen als Songwriterin, Arrangeurin und Sängerin. Natürlich ist das Instrumentale dabei über jeden Zweifel erhaben, lässt aber…
Muss man einfach gern haben: Fightball aus der Bundeshauptstadt überrollen uns schier mit ihrer so noch nicht oft gehörten Mischung aus Streetpunk („Punkrock Generation“), Mitgröhlchören („For You“), teils irre beschleunigendem und daher prächtig abgehendem Schweinerock („Kids“), Walzer-Intros zu Anthony Burgess-Anverwandlungen („Another Clockwork Story“) sowie – als wenn es dessen noch bedurft hätte – Surf-Organ meets…
Passend zum Sommer bitten auch die K-Rings Brothers zum Tanz und veröffentlichen ein grooviges, lässiges Album voller Hip Hop, Reggae, Pop und Dancehall und haben auf diesem sogar einen äußerst berühmten Gast. Auf „Nie mehr frei“ nämlich greift auch Xavier Naidoo zum Mikro. Gut, der Song ist nicht wirklich das Highlight der Platte, sollte der…
Zwischen den MC5 und Kiss(?) einerseits sowie den Hellacopters oder Gluecifer auf der anderen Seite verortet sich dieses italienische Trio selbst. Kein Widerspruch. Obwohl bei diesem Versuch einer Zutatenbestimmung noch die wirklich klasse gemachten Chöre fehlen („Suzanne“). Oder kein Hinweis auf die hier erfrischend auftretenden Hammond-Bereicherungen („Danny The Mind“) gegeben wurde. Oder auf den Umstand,…
Der Name: Schwach. Die CD-Aufmachung: Wahnsinn! Das Konzept: Übertrieben. Die Musik: Irgendwo dazwischen. Doch geht es der Band namens My Baby Wants To Eat Your Pussy überhaupt um die Musik? Man mag es kaum glauben, zu viele Gedanken scheinen sich die vier Herren und zwei Damen über ihr Auftreten, ihre Optik, ihre Wirkung, ihre Namen…