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  • Andy Hunter – Colour

    Andy Hunter ist von Haus aus DJ und Komponist für Filme, Videos und Computerspiele. All das hört man seiner zweiten Scheibe als Solo-Künstler auch irgendwie an. Seine deutlich Club-orientierte Musik hat eine gewisse cinematische Größe – mit ausholenden Melodiebögen und fast plüschigen Arrangements – die vernehmlich über den üblichen, monotonen, strikten Tanzrhtyhmus hinausreichen. Ganz im…

  • Beardfish – Sleeping In Traffic: Part Two

    Diese unrasierten Quastenflossler aus Schweden hatten uns bereits mit dem im vorigen Jahr erschienenen Pt. 1 vorgeführt, wie hinreißend schön versponnener, gekonnt gemachter 70er Jahre Retro-Prog sein kann. Wohlan – Vorhang auf zum zweiten Akt, der mindestens genauso spinnert und kaum weniger schön daherkommt. Allein schon die analogen Keyboard-Sounds auf diesem 74-Minuten-Album sind einen Kopfhörer-Rundflug…

  • Demians – Building An Empire

    Ob der PR-Overkill, mit dem dieses Debüt einer französischen Ein-Mann-Kapelle in den Markt gedrückt werden soll, wirklich gut tut? Die Zeit wird’s weisen. Falls nicht, wäre es schade um die eigentlich eher stillen, unaufdringlichen Songs von Nicolas Chapel, der „Empire“ komplett ersonnen, eingespielt und besungen hat. Der Promo-Posaunen zufolge soll sich Steven Wilson von Porcupine…

  • Joel Harrison – Passing Train

    Von Haus aus ist Joel Harrison ein gewiefter Jazz-Gitarrist. Das vergisst man am besten angesichts dieser Scheibe gleich wieder, denn hier präsentiert sich Harrison erstmalig als Songwriter und Sänger. Wie bei einem solchen Mann nicht anders zu erwarten, natürlich stilistisch recht freizügig und strukturell ziemlich episch, aber – und das kann nicht zur Genüge betont…

  • Porcupine Tree – Lightbulb Sun – Special Edition

    Diese Remastering-Neuauflage eines der wichtigeren Alben des Meisters erscheint nicht auf Roadrunner / Warner. Und wird auf der Bandsite derzeit nicht mal vermeldet. Nichtsdestotrotz ist die durchaus liebevoll gemachte Ausgabe ein Muss für alle, denen „Lightbulb“ nicht ohnehin schon den Plattenschrank illuminiert. Denn Songs wie der McCartney-eske Piano-Walzer „How Is Your Life Today“, das nun…

  • The Breeders – Mountain Battles

    Auf diese Platte haben wir wirklich gewartet. Jetzt, wo sie da ist, sind wir enttäuscht. Warum? Ein Jahrhundertalbum wie „Last Splash“ veröffentlicht zu haben, ist natürlich Segen und Fluch für folgende Veröffentlichungen. Einerseits wird den Breeders das größtmögliche Wohlwollen entgegengebracht. Man möchte die Platte gut finden. Andererseits sind die Erwartungen enorm. Jede Veröffentlichung wird am…

  • The Horst – Volumen

    Zwar sind The Horst schon etwas länger dabei, sie machen aber dennoch jene lockere Art von Gitarren-Deutschpop, der heutzutage so angesagt ist. Als besonderes Gimmick haben sich The Horst dazu den Memphis Soul ausgesucht. Wo es bei anderen hippe Gitarrensounds gibt, mäandert bei The Horst eine fette Orgel oder türmen sich geschickt geschachtelte Bläsersätze auf,…

  • Tristan Brusch – My Ivory Mind

    „You Offer me a cup of tea talk about the misery and how life is agony. And you try to be like me, try to be and speak like me, there is irony.“ Das klingt erst mal vielversprechend. Das ist zunächst sogar richtig witzig. Denn Tristan Brusch trägt den ersten Song seines Debüts im tremolierenden…

  • The New Amsterdams – Recycling, ja bitte.

    Vor wenigen Tagen ist das neue Album von The New Amsterdams erschienen – und wieder einmal ist es ein tolles geworden. Matt Pryor und seine Jungs stehen auch 2008 für ehrliche, leidenschaftliche, gefühlvolle Gitarrenmusik, die man ohne schlechtes Gewissen als Emo bezeichnen darf. Eben jenes Genre also, das heute leider oft als Schimpfwort genutzt wird,…

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