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  • Ayreon vs. Avantasia – Elected

    Waschzettel, hilfreicher Geist, tu deine Pflicht und sprich: „Am 25. Januar 2008 wurden gleichzeitig die Rockopern von Arjen Lucassen und Tobias Sammet, genauer gesagt Ayreons ‚01011001‘ und Avantasias ‚The Scarecrow‘ veröffentlicht. Die Musikpresse, die stets auf der Suche nach einer sensationellen Geschichte ist, nannte dieses Ereignis einen ‚Kampf der Titanen‘ und portraitierte die beiden Musiker…

  • Be Your Own Pet – Get Awkward

    Unverschämt jung sind diese vier Musiker, gerade mal um die zwanzig, und unverschämt laut: Be Your Own Pet machen schrille Punkmusik, die man nicht überhören kann. Der beste Grund dafür ist die harsche Stimme von Sängerin Jemina Pearl, die sich aufführt, als wolle sie Debbie Harry so richtig alt aussehen lassen. Bei ihrem Debütalbum war…

  • Freezepop – Future Future Future Perfect

    Freezepop stammen nicht aus England, sondern aus Boston. Das muss man vorausschicken, denn sie klingen, als hätten sie im Kindergarten schon mit Elektroclashbands aus dem Königreich gesandelt. Ihre Musik ist reine Oberfläche, also purer Pop. Sängerin Liz Enthusiasms Stimme muss man noch nicht einmal per Vocoder abkühlen, sie klingt auch so schon wie ein Gerät,…

  • Kat. – Sehnsucht

    Die Frau, die sich Kat. nennt, ist kein Neuling. Nach einer musikalischen Reise die sie als Musical-, Background- und Vertrags-Sängerin über so manche Stationen führte, debütierte sie zunächst mit einem englischsprachigen Pop-Album, um jetzt, mit dem deutschsprachigen „Sehnsucht“ so etwas wie eine Indie-Alternative-Schlagerplatte vorzulegen. Das ist deshalb so bösartig formuliert, weil Kat. in dem Bemühen,…

  • Mina – Playground Princess

    Mina – das sind Jaël Krebs und Luk Zimmermann – das kreative Kernduo der Schweizer Dreampop-Band Lunik – die sich mit diesem Projekt ein wenig von den poppigen, synthetischen Lunik-Trip-Hop-Sounds entfernen. Die in diesem Kontext dargebotenen Songs sind allgemein sparsamer arrangiert, organischer und akustischer gehalten als bei der Mutterband. So unterschiedlich klingt die Sache dann…

  • Neva Dinova – You May Already Be Dreaming

    Die nach der Großmutter des Sänger und Songwriters Jake Bellows benannte Band Neva Dinova ist eine jener typischen Americana Bands, die die ländliche Weite ihrer Heimat auch musikalisch verinnerlicht haben und bislang eher mit Alt-Country und Folk-Rock auf sich aufmerksam machte. Auf dem dritten Werk werden nun die E-Gitarren ausgepackt und losgerockt als sei es…

  • Oiro – Vergangenheitsschlauch

    Hardcore. Punkrock. Deutsch. Turbostaat? Klar. Und mehr. But Alive zum Beispiel. Oder auch Oma Hans. Und trotz des Namens kein Oi! im Sound. Das sind Oiro aus Düsseldorf, deren Sound einer als Avantgarde-Punk bezeichnet. Können wir mit leben.Drei Jahre nach ihrer letzten Veröffentlichung „Als was geht Gott an Karneval“ können sich die fünf Rheinländer nicht…

  • Pilgrim Fathers – Short Circular Walks In The Hope Valley

    Sie kommen aus England und sagen der Moderne den Kampf an. Die Pilgrim Fathers setzen auf den Blick in den Rückspiegel, ohne traditionell zu klingen. Sie vergreifen sich an alten und noch älteren Helden und klingen trotzdem irgendwie anders. Sie machen was sie wollen und sie wollen eine Menge. Irgendwie klingt das nach Punkrock. Doch…

  • Ralf Von Mohn – Neues Sortiment

    Ralf Von Mohn (ex-Mohn) ist einer jener aufrechten Zeitgenossen, die – ähnlich wie z.B. Tilman Rossmy – eher deutsch-untypische musikalische Strukturen (hier akustisch geprägtes Songwriting mit gewissen kalifornischen Beat-Elementen) in unsere teutonischen Begriffswelten verpflanzt haben und somit zur kleinen Schar derjenigen zählen, die eben keinen typisch deutschen Gitarrenpop machen, sondern sich der Verbindung der musikalischen…

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