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  • Devin Townsend Project – Ki

    Entzug, den Drogen und Suizidgedanken entsagt – hier verbietet sich die werkimmanente Betrachtung entschieden, denn Konsequenzen der Umwälzungen in „Hevy Devy“s Leben, von denen der Promowisch raunt, bekommt der Hörer unmittelbar auf die Ohren. Der grelle „Ziltoid The Omniscient“ ist wieder auf seinen Heimatplaneten geflogen. Geblieben ist ein aus seinen Exzessen mit dem Kater seines…

  • Donna De Lory – Sanctuary

    Donna De Lory ist eine professionelle Pop-Sängerin, die z.B. mit Madonna auf Tour war und – quasi auf dem zweiten Bildungsweg – die esoterische Schönheit des Sanskrit entdeckte. Insofern macht es Sinn, dass sie ihre diesbezügliche CD auf dem Yoga-Label Nutone veröffentlicht. Mal davon abgesehen, dass es hier wirklich nicht mehr (aber auch nicht weniger)…

  • Eric Woolfson – Sings The Alan Parsons Project That Never Was

    Eric Woolfson ist der einen oder dem anderen vielleicht noch als Mitwirkender bei Alan Parsons Project erinnerlich – einem Projekt, an das sich der Rezensent bis ca. zum zweiten Album „I Robot“ noch gern, danach aber mit immer schmerzlicherem Gesichtsausdruck erinnert. Und über das, was Alan Parsons heute so veranstaltet, decken wir lieber eine Eierkartonwand…

  • Grizzly Bear – Veckatimest

    Melancholie und Depressionen, wohin man sieht. Düstere Klänge treffen auf noch düstere. Für Liebe, Zufriedenheit und Optimismus ist kein Platz auf diesem Album. Das alles gibt es dafür im Netz, hier herrscht euphorische Aufregung. Schon Wochen bevor Grizzly Bear ihr neues Album veröffentlichen, wird im WWW diskutiert, geschwärmt und gestritten. Gierig stürzen sich die Fans…

  • IQ – Frequency

    Sind das wirklich schon wieder fünf Jahre seit „Dark Matter“? Stimmt wohl, ein halbes Jahrzehnt, in dem sich Martin Orford von IQ, dem eigenen Label GEP und dem Monkey Bizz überhaupt verabschiedet hat (er wird durch Mark Westworth von Darwin’s Radio ersetzt, soweit das halt möglich ist) und in dem auch Ur-Intelligenzbestie Paul Cook ausstieg.…

  • Jai Uttal – Thunder Love

    Jai Uttal ist ein Wanderer zwischen den Welten. Ergo gibt es auf seinem neuen Album – trotz spirituell-fernöstlicher Ausrichtung – eine erstaunliche Bandbreite an Stilen, Stimmungen und Formaten zu hören. Das reicht von Reggae, Bill Withers-Soul und Samba-Versatzstücken bis hin zu mäandernden Dudelsäcken. Und das im grundsätzlich indisch inspirierten, jazzigen Ambiente, wohlgemerkt. Im Wesentlichen funktioniert…

  • Mike Batt – Archive Series

    Nachdem Mike Batt auf seine alten Tage und via seiner Neuentdeckungen Katie Melua und Andrea McEwan noch mal so richtig Blut geleckt hat, und kürzlich eine neu eingespielte Best-Of-CD namens „A Songwriters Tale“ veröffentlichte, sorgt er nun mit den Re-Releases seiner wichtigsten Werke aus immerhin 40 Jahren Musikhistorie dafür, dass sein ganzer Backkatalog aktuell verfügbar…

  • Our Brother The Native – Sacred Psalms

    Der Projektname deutet es ja schon an – hier geht es um Eingeborenenmusik (jedenfalls im übertragenen Sinne). OBTN ist dabei keine klassische Band, sondern eine Art Plattform, auf der sich die beteiligten Musiker austoben und vor allen Dingen daran interessiert zu sein scheinen, möglichst unvereinbare Elementen miteinander zu verquicken. Inklusive Tribal-Gesängen, Weltmusik-Sprengseln, Indie-Rock, Folk-Drones, Art-Rock…

  • Ray Wilson – Propaganda Man

    Als Frontmann der schottischen Band Stiltskin, als Gastsänger bei Genesis und als Gast bei den Scorpions kennt sich Ray Wilson mit kommerziell einträglicher Rockmusik bestens aus. Kein Wunder also, dass er auf seinen Solo-Alben – so auch hier – lieber den akustisch orientierten Songwriter raushängen lässt. Dabei macht er sich seine Erfahrungen als kleiner Superstar…

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