Ganz klar. Rock N Roll. Nicht mehr, nicht weniger. Guter zwar, aber jetzt auch keine Offenbarung. Dabei spielt hier doch Gene Trautmann mit. Und der wäre fast mal bei Kyuss gelandet, war schon mal bei den Eagles Of Death Metal und sogar den Queens Of The Stone Age dabei. Jetzt also Muffalo. Zusammen mit unter anderem Derek Myers, der hier singt, früher aber auch schon mal bei Mondo Generator die Gitarre schrotete – und hier irgendwie ein bisschen wie Mick Jagger klingt.
„Love Songs & Battle Hymns“ hat dann natürlich auch einen starken Stoner-Einfluss, ist irgendwie Dessert Rock und obendrauf auch klassisch retro. Manchmal ziemlich wuchtig und gut nach vorne gehend („Pins And Needles“), manchmal eher schleppend und dezent psychedelisch („Stitches“), manchmal beides („The Bleeding Heart“) und gelegentlich auch straight und fast schon poprockig („Battle Hymn“) oder entspannt und ruhig („Dirty Water“). Das alles geht ins Ohr und in Ordnung und live dürften Muffalo – neben den genannten Herren bedient noch Dean Gunderson den Bass – wahrlich Spaß machen. Ob man das Album nun aber wirklich und dringend braucht? Nein, eher nicht.
„Love Songs & Battle Hymns“ von Muffalo erscheint auf Buttamilk/Cargo.




