Es ist ‚was schlimm (dire) im Staate Dänemark! „Groove Metal“ lauten erste Erklärungsversuche. Doch die bereiten nicht auf diesen Cocktail aus Metallica-Gebelle, Volbeat-Grooves (doch mit weniger Rock’n Roll-Anwandlungen) sowie homöopathischen Doom-Dosen vor. Eigentlich ziemlich cool, diese trotz Midtempo abgehenden Soli über abgedeckt geschrubbten Riffs und der Hetfieldsche Presswehen-Gesang, der teils derbe – und daher wohl absichtlich – daneben liegt („Bitter“). Außerdem gibt’s Kieksen („It Never Ends“) oder auch DooWop („Got To Believe“) und sogar etwas Stoner-Riffing („Cold“). Doch schon auf der ersten 42-Minuten-Runde wird dieser Drink merkwürdig schal. Dabei mangelt es keinesfalls an Spielstärke oder Produktion. Was fehlt, sind etwas mehr Originalität und wirklich einhakende Hooklines.
„Diretone“ von Diretone erscheint auf Gateway.




