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  • O Emperor – Hither Thither

    Liest man nach Genuss dieser Scheibe, dass „Hither Thither“ gerade mal O Emperors erste Ansage an eine etwas festgefahrene Indie-Industrie ist, möchte man den fünf unschuldig dreinschauenden Jungs in Skater-Slippern und Norwegerjäckchen ein paar – oder auch ein paar mehr – Worte der Anerkennung aussprechen. Liest man dann weiter, dass eben jene Jungs aus Waterford,…

  • The Civil Wars – Barton Hollow

    In den USA sind auch diese Civil Wars längst entschieden: Über den heutzutage üblichen Karrierebooster „TV-Serie“ (wieder mal „Grey’s Anatomy“) gelangten John Paul White und Joy Williams innerhalb kürzester Zeit zu erheblichem Ruhm, verkauften 300.000 Exemplare dieser CD und erfreuten sich an zwei Grammy-Nominierungen. Erstaunlich ist eigentlich nur das Genre, mit dem sie dieses erreichten,…

  • Hooded Fang – Toasta Mista

    Beschaut man sich das Cover, so ist „Tosta Mista“ wohl eines jener Alben, welche in der Schule auf der roten Liste gestanden hätten. Schwere Jungs in SM-mäßigen Masken mit Guevara-Sternchen drauf, das kommt bei den Eltern nicht gut an. Wie bei so vielem gilt aber auch hier: Es ist nicht immer drin, was drauf steht.Von…

  • Cirque Royal – We Come In Peace

    Passend zum das Cover zierenden beflügelten Astronauten hat das Konstanzer Quartett ihr „We Come In Peace“ getauftes Erstlingswerk noch viel passender dem eigens erfundenen Space Pop-Genre zugeordnet. Erinnert das Intro denn (auch nicht ganz unpassend) zuerst einmal an „A Thousand Suns“ und lässt Linkin Park-Fans aufgeregt in die Hände klatschen, wird man ganz schnell auf…

  • Daniel Rossen – Silent Hour / Golden Mile

    Daniel Rossen kennen die Fans vielleicht als Member der Art-Rock-Folkies Grizzly Bear. Diese EP zeigt den Mann nun als Solo-Künstler und Songwriter in eigenem Namen. Als begeisterter Multiinstrumentalist, nahm er die fünf Songs alleine auf – leistete sich aber auch Bläser-Arrangements und ein paar Gastauftritte befreundeter Musiker. Um es kurz zu machen: Jeder der hier…

  • Dumbell – Electrifying Tales

    Was für ein Spagat, was für ein Album. Klassisches auf der einen, heißer Scheiß auf der anderen. Dumbell schaffen den Spagat und machen aus Garage, Punk N Roll und Attitüde ein frisches, lautes Album. Oder um es mit Namen zu nennen: Black Flag, Hellacopters, Steakknife, Danzig. Aber: 2012. Klar. Denn auch wenn es sich um…

  • Esperanza Spalding – Radio Music Society

    Das letzte Album von Esperanza Spalding hieß „Chamber Music Society“, sollte die Jazzfreund mit der Welt der Klassik versöhnen und brachte ihr einen Grammy ein, mit dem sie Justin Bieber als bester Newcomer ausstach. Kaum auszumalen, was wohl mit einem Album passiert, dass als Zielgruppe das Mainstream-Radio-Publikum – zumindest teilweise – mit im Visier hat.…

  • Field Music – Plumb

    Fett! Aber auf eine sehr subtile und freche Art: So lässt sich „Plumb“, das vierte Album vom Field Music, wohl am besten beschreiben. Filmmusik des 20. Jahrhunderts habe als Vorbild gedient, von Bernstein bis Willy Wonka, gaben die Brüder Peter und David Brewis unlängst zu Papier. Ja, daher mag der teilweise außerordentlich opulente Klang kommen,…

  • Fresh Touch – The Ethiopian EP

    Fresh Touch sind niemand anderes als der Chef des Plattenlabels XL und Produzent Rodaudh McDonald (The xx). Auf einer gemeinsamen Kulturreise durch Äthiopien kam ihnen die Idee zu diesem Projekt. Obwohl dieses Material aber teilweise mit äthiopischen Musikern in Addis Abbeba und Harare eingespielt wurde, bleibt vom Weltmusik-Aspekt des Projektes nicht viel übrig. Das mag…

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