Man kann E-Pop auch anders auffassen, als das momentan alle anderen tun. Dies scheint sich das walisische Duo Man Without…
Man kann E-Pop auch anders auffassen, als das momentan alle anderen tun. Dies scheint sich das walisische Duo Man Without Country auf die Fahnen geschrieben zu haben. Statt knackiger Beats und flockigem Pop gibt es hier getragene Klangwolken und – dank einiger organischer Bestandteile – einen gewissen Dream-Pop-Flair. Tomas Greenhalf und Ryan James haben natürlich…
Matt Springfield bringt es vielleicht selbst am Besten selbst auf den Punkt, wenn er sich in den Liner-Notes quasi bei den 80s als Inspirationsquelle bedankt. Tatsächlich würde es ohne die 80s vermutlich keinen Matt Springfield geben. Springfield ist nämlich ein begeisterter Anhänger der Bowie-Schule und emuliert in diesem Sinne all seine Songs in Richtung Flamboyanz…
Meinen die das ernst? Das können die nicht ernst meinen. Für dieses überwiegend schreckliche Album muss es andere Gründe geben. Vielleicht wollen sie aus ihrem Vertrag raus oder haben eine Wette verloren. Denn mal ehrlich, so richtig gut waren Oomph! schon lange nicht mehr. Aber auf „Des Wahnsinns fette Beute“ sind sie sogar schlecht. Schrecklich…
Vielleicht muss man aus dem Pott kommen? Oder wenigstens der Umgebung? Ist es wie bei Lotto King Karl, den kaum jemand südlich der Elbe mag? Oder wie es vor gar nicht langer Zeit auch bei Deichkind war? Ist Sebel ein regionales Phänomen? Fakt ist: In Hamburg fällen wir das Urteil „langweilig und belanglos“.Dabei macht der…
Zumindest in Prog-Zirkeln hat dieses Album, von dem schon lange Zeit geraunt wurde, schon vor der jetzt endlich erreichten Kaufbarkeit mehr Aufmerksamkeit erregt als beispielsweise das halbgare „Fly From Here“-Opus der Progdinosaurier-Kollegen Yes. Nun ist die Kooperations-Scheibe von Chris Squire (bss, voc%3B u.a. Yes) und Steve Hackett (guit, voc%3B Ex-Genenis) also endlich da. Und enttäuscht…
Hellsehen im Halbdunkel Eine Nachttischlampe und ein alter Fernseher als Bühnendekoration könnten in etwa folgende Bedeutung gehabt haben: Das aktuelle Blood Red Shoes-Album „In Time To Voices“ reflektiert laut Steve Ansell ungefähr die Erlebnisse, die das Brightoner Duo auf den unablässigen Touren der letzten Jahre angesammelt hatte. Alles natürlich purer Rock’n’Roll und oft genug in…
Hömma! Der dritte Tag des OBS XVI dürfte als einer der musikalisch abenteuerlichsten in die Historie eingehen, denn unterschiedlichere Acts hatte Rembert wahrlich noch nicht an einem Tag aufgereiht. Es begann mit dem „Überraschungsact“, der keiner war. Denn wenn es schon im Vorfeld hieß, dass ein im OBS-Kosmos sehr bekannter Herr mit einer neuen Band…
Never judge a CD by its intro: „Parallel Roads“ hebt mit einem so eleganten wie urbanen Rap an. Der allerdings schon von verdächtig satten Keyboard-Spuren unterlegt ist. Dann irritiert dieser weibliche Hintergrundgesang, gekonnte wie von Steely Dan, und auch der flitzefingrige Fretless-Bass (Jesús E. Torres) passt nicht zum Rap… Rizengard scheinen es zu lieben, mit…
Also ihre „Our Night Out“-Platte war im vergangenen Jahr ja schon mal super. Jetzt kommen Buster Shuffle mit der nächsten um die Ecke – und die ist mindestens genau so gut. Fröhlich as fuck, spannend und unterhaltsam und wer hier nicht lacht und tanzt und den Sommer genießt, ist selber schuld. Denn Junge, Mädchen, was…