Okay. Es fehlt schwer. Sehr schwer sogar. Aber mit ein bisschen gutem Willen, mit ganz viel Fantasie und noch mehr…
Okay. Es fehlt schwer. Sehr schwer sogar. Aber mit ein bisschen gutem Willen, mit ganz viel Fantasie und noch mehr Willen geht es. Dann kann man sich auf die Riffs von Slash, auf die Soli von Slash, auf den heißen Scheiß von Slash, die frühe Stimme von Axl Rose denken. Wünschen. Vorstellen. Und dann wird…
Kristofer Aström soll über diess Album gesagt haben: „This is better than anything I ever composed!“ Vom Ding her schon mal ein dickes Kompliment, das noch an Volumen gewinnt, wenn man weiß, dass es sich bei „Letters Of The Lost“ um das erste Album von Spring Leads You Home Tonight handelt.Die Band besteht aus sieben…
Irgendwo hat Rezensent eine jazzige Vinylscheibe von Gitarrist Jean-Paul Bourelly rumfliegen. Und schemenhaft als recht uninteressant in Erinnerung. Den Stone Raiders kann man vielleicht Manches vorwerfen. Aber bestimmt nicht, dass sie unspannend wären. Die Raiders sind Bourelly (guit%3B u.a. Miles Davis, McCoy Tyner, Elvin Jones, Jack Bruce, Robin Trower), Darryl Jones (bss%3B u.a. Rolling Stones,…
Yeah, Vorfreude! Wieder mal eine neue Veröffentlichung auf Xtra Mile Recordings. Da besteht doch die Chance, dass wir hier ein schönes Ding liegen haben. Also voller Erwartungen rein in den Player, einfach mal anhören, zuhören, gespannt sein.Nach zehn Tracks kreisen dann erstmal ein paar Vergleiche im Kopf herum. The Used zum Beispiel. Dabei machen Straight…
The Coronas gehören in ihrer irischen Heimat zu den angesagten Acts und stellen dabei das typische Phänomen der „Superstars in Irland“ (im Gegensatz zu „aus Irland“) dar. Dabei legen die vier Herren um den charismatischen Sänger Danny O’Reilly (dem Sohn von Mary Black) sehr viel weniger Wert auf irische Folklore als viele andere Acts aus…
Was nun genau Cyborgs mit dem Blues zu tun haben, können wahrscheinlich nicht mal Cyborg 0 und 1 so genau sagen. Die beiden Italiener, die sich nicht nur namentlich sondern auch optisch (hinter Schweißmasken) verstecken, machen ungefähr das, was Marcellus Hall von Railroad Jerk mit seinem White Hassle-Projekt auch gemacht hat: Schmutzigen, elektrischen Straßenblues im…
Dass diese Scheibe höchst amüsant, kurzweilig und ein wenig seltsam ist, mag daran liegen, dass neben Frontmann Anton Barbeau mit Andy Metcalfe und Morris Windsor gleich zwei ehemalige Soft Boys (Robyn Hitchcocks legendärer Begleitband) dabei sind und obendrein Nick Saloman von Bevis Frond ein paar Mal mitmischt. Es gibt also ein betont abwechslungsreiches, immer wieder…
Ulver sind immer wieder für eine Überraschung gut. Die jüngste heißt „Childhood’s End“ und ist einer Sammlung ihrer Coverversionen klassischer Psychedelic-Tracks – oder solche, bei denen Ulver Psychedelik-Potenzial spürten. Wer die ehemaligen Black Metal-Meister kennt, erwartet und will hier keine Originaltreue. Die Wölfe haben sich zum einen einigermaßen Erwartbares geschnappt, wie The Pretty Things („Bracelets…
Von Sitzpinklern, Schiesser-Unterhosen, Sozialismus und Schweinsteiger Billy Bragg ist ein Phänomen. Seit 30 Jahren predigt der scheinbar ewig junge Punkrocker aus Barking, Essex, nun schon seinen Sozialismus der Herzen und schafft es dabei immer wieder, mit viel Humor seine altbekannte Botschaft neu zu verkaufen und selbst bei seinen politisch aufgeladenen Songs der Thatcher-Zeit Verbindungen ins…