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  • Benjamin Booker, Wild Smiles – 10.03.2015 – Dortmund, FZW

    Nicht das ganz große Aha-Erlebnis Egal, wo Benjamin Booker derzeit hinkommt – die hymnischen Kritiken der großen Musikmagazine und Feuilletons auf beiden Seiten des Atlantiks eilen dem gerade einmal 22-jährigen Amerikaner voraus. Er zeige den Black Keys und Jack White, was eine Bluesrock-Harke ist, befand der englische Guardian, und der Evening Standard war sich sicher,…

  • Lingby – 02.04.2015 – Dortmund, Subrosa

    Kleine Bühne, großes Orchester International konkurrenzfähiger Indierock und Deutschland, das wollte viele Jahre nicht so recht zusammenpassen. Natürlich hat es hierzulande auch abseits des Mainstreams immer wieder groß(artig)e Bands gegeben, aber die Idee, dass man einem Indie-Acts nicht sofort nach drei Takten anmerkt, dass er aus Schleswig-Holstein, Nordrhein-Westfalen oder Thüringen stammt und nicht aus Nebraska,…

  • Waxahatchee – „Lasst uns das mal ausprobieren!“

    Mit dem Erfolg ist das so eine Sache. Natürlich streben praktisch alle Künstler danach, aber kreativ zu sein wird definitiv nicht leichter, wenn plötzlich Fans, Medien und Plattenfirmen große Erwartungen hegen. Da ist schnell die Versuchung groß, mehr Geld und Aufwand in die nächste Albumproduktion zu stecken, und am Ende kommen dann Platten dabei heraus,…

  • Courtney Barnett – Sometimes I Sit And Think, And Sometimes I Just Sit

    Platte der Woche KW 14/2015 Eigentlich ist weder Courtney Barnett noch ihre Musik besonders un- oder außergewöhnlich. Allerdings erhebt die junge australische Senkrechtstarterin genau diese Tatsache zur Kunstform. Während andere junge Musiker auf der Suche nach textlicher Bedeutsamkeit scheitern, verlegt sie sich lieber gleich darauf, die Profanität des Alltäglichen in poetische Worte à la Bob…

  • Adna – Run, Lucifer

    Das ist Adna, wenn sie lustig ist. Nun – nicht ganz natürlich%3B denn nach wie vor ist die Musik der Schwedin immer noch eher melancholisch und düster angelegt. Aber nachdem Adna nach Berlin umzog und dort die neuen Songs in ihrem Schlafzimmer fabrizierte, schien ein Schleier von ihr gefallen zu sein, denn die bleierne Schwere,…

  • Bristol – Bristol

    Nicht ohne Grund nennt Marc Collin dieses Nouvelle Vague-Nachfolgeprojekt Bristol. Denn das Thema des neuen Unterfangens ist – bei den gleichbleibenden Konstanten, mit Gast-Vokalisten eigenwillige Cover-Versionen einzuspielen – dieses mal der Trip-Hop. Es finden sich hier tatsächlich Tracks aller wesentlichen Formationen, die sich des Themas schon mal auf die eine oder andere Weise annahmen: Allen…

  • Darkness Falls – Dance And Cry

    Dass der E-Pop auch in Skandinavien nicht totzukriegen ist und immer wieder eigene Varianten gebiert, zeigte das Damen-Duo Darkness Falls bereits 2011 mit dem Debüt-Album „Alive In Us“. Auf dem treffend betitelten Nachfolgealbum „Dance And Cry“ geht es nun munter (bzw. eben nicht munter) weiter – irgendwo an der Schattengrenze zwischen Dancepop, New Wave-Ästhetik und…

  • Drenge – Undertow

    Mit der Rockmusik ist das ja momentan so eine Sache: Zu viele Acts streben danach, klingen zu wollen wie… und den Blues als Basis akzeptieren die jungen Acts auch nicht mehr ohne weiteres. Das führt dann dazu, dass die Rockmusik unserer Tage ziemlich uniform und wenig spannend daher kommt. Erfreulich, dass es dann aber auch…

  • East India Youth – Culture Of Volume

    Im Bereich des Electro-Pop ist immer noch eine Menge möglich. Das beweist auch William Doyle, seines Zeichens Soundfrickler aus London, der mit „Culture Of Volume“ sein zweites Album vorlegt – was freilich das erste ist, das mit Labelunterstützung einer breiteren Öffentlichkeit bekannt gemacht wird. Doyle begann als typischer Vertreter seiner Zunft – jemand also, der…

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