Nachdem Dispatch letztes Jahr mit der „Location 12“ nach langer Auszeit wieder als Band aufgetaucht waren, geht es dieses Mal…
Nachdem Dispatch letztes Jahr mit der „Location 12“ nach langer Auszeit wieder als Band aufgetaucht waren, geht es dieses Mal folgerichtig mit „Location 13“ weiter. Und zwar in jeder Beziehung. Auch auf dem neuen Werk arbeiteten Chad Urstrom/Stokes & Co. wieder mit dem Produzenten/Engineer-Team John Dragonetti und Mike Sawitzke zusammen und wieder gibt es einen…
Danny Kiranos alias Amigo The Devil ist das, was man in früheren Zeiten wohl einen Moritatensänger genannt hätte. Denn der Mann aus Florida hat sich ein für den Sunshine-State eher ungewöhnliches Setting ausgesucht und präsentiert auf dem süffisant betitelten Album „Everything Is Fine“ eine Sammlung exquisiter, morbide Mörderballaden. Musikalisch geht er dabei nicht zimperlich vor,…
Kurz gesagt, erwartet man von einem so bodenständigen Grassroots-Rock-Label wie Tumbleweed ja eigentlich nur eine weitere konsequent durchgezogene Fingerübung in Sachen soliden Testosteron-Rocks. Schön also, wenn nun ausgerechnet die Münsteraner Indierock-Truppe Brandt das Konzept insofern aufweicht (bzw. fairerweise „ausweitet“), als dass hier durchaus so etwas wie Popmusik zugelassen wird. Nicht, indem da plötzlich mit generischer…
Dass „Miles To Go“ zum einen bereits das 19. Album des kanadischen Bluesrockers Colin James ist, andererseits aber „Miles To Go“ heißt, lässt darauf schließen, dass sich der Mann noch nicht zur Ruhe setzen will. „Miles To Go“ ist ein Album mit Ansage, denn der Vorgänger „Blue Highways“ war als Cover-Album eine Hommage an jene…
Einen etwas eigenartigen Ansatz verfolgen die Felines aus Kopenhagen auf ihrer Debüt-EP (bzw. – je nach Betrachtungsweise – ihrem Debüt-Kurzalbum). Denn musikalisch fühlt sich das dänische Damen-Trio (mit Zusatz-Keyboarder) jener Ästhetik verpflichtet, die man im New York der 90er Jahre als Alternative zum britischen New Wave-Sound auf Basis eher rhythmisch und strukturell als songorientierter Elaborate…
Da Hanna Fearns – auch schon ihrer Herkunft wegen – musikalisch zwischen allen möglichen Stühlen sitzt (die Großmutter mütterlicherseits tingelte mit deutschen Kunstliedern, in der Familie des britischen Vaters waren es Folk-Songs, die im Zentrum der Aufmerksamkeit standen und sie selbst übte sich mit ihrer Band in Sachen Americana), machte es ja auch nix, dass…
Ian William Craig ist ein Komponist aus dem kanadischen Vancouver, der sich auf das Verschmelzen verschiedener klangtechnischer (und nicht notwendigerweise strikt musikalischer) Elemente zu verdichteten, avantgardistischen Hörerlebnissen spezialisiert hat. Das nun vorliegende Werk ist in dem Sinne kein Album, sondern eine Sammlung von Oddities, die der Meister indes zu einem dann doch wieder bemerkenswert geschlossene…
Ganz am Ende schafft sie es. Endlich. Ganz am Ende hört man gebannt zu, ist beeindruckt, genießt, feiert Mariah Carey. Ganz am Ende nämlich singt sie die Ballade „Portrait“. Es ist der letzte Song, unverfälscht, pur, ein bisschen wie ganz früher, Carey ohne Effekte, ohne diesen ganzen Scheiß drumherum. Sie kann es ja noch.Davor aber? Ist…
So wirklich gut? Ist das wieder nicht geworden. Aber immerhin deutlich besser als der 2016er-Langweiler „This Light I Hold“. Von einer „einer glitschigen, ungreifbaren und relativ geschmacklosen Masse aus Screamo, Emo, Metalcore und Pop“ schrieben wir damals. Nun, die Stile sind geblieben, glitschig ist auch das neue Album und vieles klingt erneut schlimm. Doch Memphis…