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  • Slow Leaves – 04.03.2018 – Köln, Die Lichtung

    Charlie Brown in Chinatown Vor einigen Wochen ist der Kanadier Grant Davidson alias Slow Leaves zusammen mit seinem Bassisten Reg Ricard als Support-Act von Torpus & The Art Directors schon einmal auf unseren Bühnen unterwegs gewesen – und zwar sogar in Köln selbst. Es war nun aber keineswegs so, dass die Fans, die am Sonntagnachmittag…

  • Sam Vance-Law – 2 x Sam = Moby Dick

    Obwohl das von Konstantin Gropper produzierte Album „Homotopia“ das Solo-Debüt des in Berlin lebenden und arbeitenden Kanadiers Sam Vance-Law ist, ist der Mann – insbesondere auf unseren Bühnen – dennoch kein Unbekannter mehr, denn immerhin betrieb Sam – zusammen mit Emma Greenfield – ein Bandprojekt namens Traded Pilots, das zwar zur Zeit auf Eis liegt,…

  • Rolo Tomassi – Time Will Die And Love Will Bury It

    Platte der Woche KW 09/2018 Erst so: fast vier Minuten Intro. „Towards Dawn“. Sanft, verträumt, schön. Shoegaze trifft Pop. Danach kommt „Aftermath“, ebenso verträumt, Eva Spence singt weich und leise, langsam wird so etwas wie Postrock draus, niemals böse, immer mit Bedacht, atmosphärisch. Der Song baut sich auf, wird lauter, fast ein wenig lärmig, durchaus hart. Aber…

  • Buffalo Tom – Quiet And Peace

    Als Teil der zur Zeit zu beobachtenden Tendenz, dass totgeglaubte Indie-Bands plötzlich wieder aus der Versenkung auftauchen, gibt es nun auch ein neues Lebenszeichen von Buffalo Tom. Nun war das Trio aber zugegebenermaßen auch weniger totgeglaubt, als vielmehr vergessen, denn seit dem letzten Album „Skins“ sind immerhin stramme sieben Jahre ins Land gegangen. In den…

  • Compilation – Standing At The Gates: The Songs Of Nada Surf’s Let Go

    Sie wissen, wie man feiert. Nada Surf gehen anlässlich des 15. Geburtstages ihres Über-Albums „Let Go“ nicht nur auf spezielle Tour, auf der sie Abend für Abend das komplette Album (plus ein paar Klassiker mehr) spielen werden. Sie lassen sich das gute Stück auch einmal im Ganzen neu interpretieren. Von Bands und KünstlerInnen wie dem Manchester…

  • Moby – Everything Was Beautiful, And Nothing Hurt

    Moby ist noch immer wütend. Nur verpackt er es hier und jetzt nicht mehr wie auf den Alben zuvor in wütende Elektro-Smasher, sondern in ruhige, dunkle, melancholische Songs, die immer wieder mehr oder weniger stark an ein Album namens „Play“ erinnern. Und ja, auch das klappt. Das ist zwar alles nicht ganz neu, okay, das…

  • The Breeders – All Nerve

    Nun ist es also doch noch passiert: Nachdem sich Kim und Kelley Deal (sowie auch Josephine Wiggs und Jim MacPhearson) nach einer Re-Union-Tour zum 25-jährigen Bandjubiläum im Jahre 2013 wieder zusammengerauft hatten, gibt es nun mit „All Nerve“ tatsächlich noch mal ein Album mit neuen Tracks, an der die ganze Band in den letzten vier…

  • Joan Baez – Whistle Down The Wind

    Zehn Jahre nach ihrem letzten Studio-Album „Day After Tomorrow“ will es die Grande Dame des klassischen Folksongs noch ein letztes Mal wissen. Das neue Album – und die anschließende Tournee – sollen Joan Baez’ Abschied aus dem Musikbusiness markieren. Es wird sich zeigen, ob es dabei bleibt – was aber durchaus wahrscheinlich erscheint, denn inzwischen…

  • Gwenno – Le Kov

    Im Prinzip macht die Waliserin Gwenno Saunders auch aus ihrem neuen Werk wieder eine ambitionierte Art-Pop-Angelegenheit, die stilistisch zwar grundsätzlich auf Folktraditionen aufbaut – allerdings keinerlei stilistische oder konzeptionelle Grenzen kennt und zuweilen sogar mit echt überraschenden Sound-Ideen aufwartet. Widmete sich Gwenno auf ihrem Debütalbum noch ihrer walisischen Heimat – indem sie schlicht alle Lyrics…

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