Manchmal fehlen einem so ein wenig die Worte. Weil man gleichzeitig so viel sagen möchte. In diesem Fall, was Childcare…
Manchmal fehlen einem so ein wenig die Worte. Weil man gleichzeitig so viel sagen möchte. In diesem Fall, was Childcare hier alles spielen, machen und tun. Aber alles ist so viel. Und ganz oft auch ziemlich gut. Sehr gut. „Busy Busy People“. Was für eine verrückte und was für eine gleichzeitig schöne Platte. Weird Pop…
Seit Rebecca & Megan Lovell sich mit ihrem 2017er Album „Peach“ endgültig dazu entschieden hatten, den Blues zu „Ihrer“ Musik zu machen, hat das Schwestern-Duo aus Atlanta, Georgia, ein ums andere Mal bewiesen, dass diese Entscheidung keineswegs bedeuten musste, dass sich Larkin Poe fürderhin mit Formalismen und Klischees begnügen würden (wie das so viele ihrer…
Erst im Februar diesen Jahres haben Lüt ihr letztes Album veröffentlicht. Und was haben wir dieses „Mersmak“ hier abgefeiert: „Sie sind Punk. Sie sind Rock N Roll. Sie sind sehr, sehr gut! Und das von Anfang bis Ende, von Song 1 bis Song 10, Lüt machen hier nahezu alles richtig und liefern beeindruckend ab.“ Jetzt…
Bei Velvet Underground reichte noch eine Banane auf dem Cover. Bei der zweiten Solo-Scheibe des gewesenen Superchunk-Masterminds Mac McCaughan muss es schon eine halbe Staude sein. Allerdings sind diese Bananen schon etwas müffelig. Zum Glück hat dieses Cover so gar nichts mit dem zu tun, was McCaughan musikalisch zu bieten hat. Unterstützt von u.a. dem…
Tatsächlich. Wirklich wahr. Word. Fakt. Mit „This Place You Know“ gibt es One Step Closer erstmals in Album-Länge. Dabei klingt die Band so clever, so gut, so relevant, als sei man schon Jahre am Start und gerade einfach nur auf dem Höhepunkt. Aber das hier? Ist eben erst der Anfang. Wahnsinn. Auf der einen Seite…
Sein Kerngeschäft als verlässlicher Solo-Songwriter in einem klassischen Folk-Pop-Setting scheint Sufjan Stevens schon seit einiger Zeit bewusst beiseite zu lassen und delektiert sich stattdessen an Kollaborationen unterschiedlichster Natur. Nachdem er sich zuletzt mit seinem Vater Lowell Brahms und mit Bryce Dessner, Nico Muhly und James McAllister vergnügte, tat er sich dieses Mal mit dem Flüsterfolk-Spezialisten…
Bemerkenswerterweise hatten die Connells ihre 15 Minuten Ruhm in Form der europaweiten Hitsingle „74-75“ ungefähr in der Mitte ihrer zweiten kreativen Phase Mitte der 90er – als der Mix aus klassischem Americana-Songwriting in Kombination mit musikalischem Kopfnicken in Richtung des BritPop, dem sich die Band aus Raleigh, Georgia ausgesucht hatte – gerade seine Blütezeit erlebte.…
Nach dem Wechsel von der Ostküste an die Westküste seiner kanadischen Heimat fand John Matte – seines Zeichens Frontmann und Songwriter seines Ensembles The Franklin Electric – offensichtlich ein neues Mindset. War bereits die letzte EP „In Your Heart“ eine weitestgehend beruhigte, persönliche Selbstfindungsangelegenheit, die sich im Vergleich zu den früher oft soulig/poppigen TFE-Elaboraten durch…
Es dauert nur wenige Sekunden. Die Stimme. Diese Stimme. So eindringend. Ins Herz, die Birne. Total. Dazu der Sound. Die Atmosphäre. Es kribbelt, es fühlt sich so gut an, so schön. Beruhigend. Gänsehaut. Der Beat setzt ein. Ganz hinten erst. Dann mehr, immer mehr. Thrice haben ein neues Album und nach den ersten 90 Sekunden…