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  • Chad VanGaalen – World’s Most Stressed Out Gardener

    Chad VanGaalen mag es, wenn alles aus einer Hand kommt – beim Grünfutter genauso wie bei seiner Musik. Im Pandemie-Jahr 2020 setzte der herrlich eigensinnige Kanadier deshalb mehr denn je auf Selbstversorgung. In seinem Gemüsegarten musste er dabei dem Vernehmen nach diverse Rückschläge verkraften, die auch den Titel seines neuen Albums erklären, in seinem Yoko-Eno-Studio…

  • New Pagans – The Seed, The Vessel, The Roots And All

    Gut Ding und so. Lyndsey McDougall musste erst 32 Jahre alt werden, um ihre erste, um diese Band zu gründen. Jetzt gibt es das Debüt von New Pagans und das kann mal richtig was. Und vieles noch dazu. Denn nur so eines geht hier nicht, das irische Quintett spielt sich einfach mal durch über 30…

  • Mint Julep – In A Deep & Dreamless Sleep

    Es scheint, als haben es Holly und Keith Kennif darauf angelegt, ihr neues Album unter dem nach einem Cocktail-Getränk benannten Projekt Mint Julep als perfekte Dreampop-Scheibe zu konzipieren – und sich damit bewusst von dem vergleichsweise unbekümmert dahinplätscherndem E-Pop-Format des Vorgängerwerkes „Stray Fantasies“ abzusetzen und zu den ursprünglichen Roots zurückzukehren. Damit haben sich Mint Julep…

  • Bell Orchestre – House Music

    Das kanadische Ensemble Bell Orchestre kann – je nach Interpretation – als improvisatorisch agierende Big Band oder als zügelloses Kleinorchester gesehen werden. Das liegt vor allen daran, dass sich das Sextett aus Montreal – zu dem unter anderem auch Richard Parry und Sarah Neufeld von Arcade Fire gehören – stilistisch überhaupt nicht einordnen lässt. Die…

  • Crypts – Coven Of The Dead

    Neulich erst verzauberten uns Parkwalker mit ihrem wunderschönen, sanften Softcore, davor feierten wir den Hardcore, den Punk, den wüsten Rock N Roll von Val Sinestra und den letzten Song der Post-Künstler Oakhands nannten wir „bedrückend super.“ Drei Bands aus dem This Charming Man Records-Raster also, drei Richtungen. Und doch nur ein kleiner Blick ins Labelleben.…

  • Ego Kill Talent – The Dance Between Extremes

    Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen. Statt wie geplant mit Metallica, Greta Van Fleet und System Of A Down zu touren und ein neues Album zu releasen, haben die brasilianischen Alternative-Rocker Ego Kill Talent ihre Platte gedrittelt und nach und nach als EPs veröffentlicht. Keine doofe Aktion. Ebenfalls nicht mal ein bisschen doof: Nach „The Dance“…

  • Grundhass – Wenig los

    Nein. Der Name führt in die falsche Richtung. Manch Songtitel auch. Leider. Denn so wie mir wird es sicher auch anderen gehen. Ein Song namens „Diggi gib Kohle“ von einer Band namens Grundhass? Ach nö. Erstmal bei Seite legen, keine Aufmerksamkeit, das ist sicher scheiße. Aber dann: doch mal hören. Zum Glück! Denn Grundhass ist…

  • Kerosin95 – Volume 1

    Fangen wir mal mit der unverfänglichen, musikalischen Ebene an. Auf dem Debütalbum von Kerosin95 tummelt sich im Hintergrund nämlich die Crème der aktuellen österreichischen Indie-Szene: Macro Kleebauer (Leyya), Manu Mayr (5KHD), Produzent Maximilian Walch (Bilderbuch) und Mira Lu Kovacs (5KHD, My Ugly Clementine) bereiten Kerosin95 einen kunterbunten musikalischen Unterbau aus HipHop, E-Pop, New Wave, Indie-Pop…

  • Middle Kids – Today We’re The Greatest

    Indie, Folk und Pop und ein wenig der Sound der 80er Jahre. Das ist keine neue Idee, dafür aber eine, die häufig funktioniert. Hier zum Beispiel. Denn auch wenn „Today We’re The Greatest“ die Middle Kids sicher nicht zu greatest band alive macht, gefällt das Album ganz oft. Vieles auf ihm ist ruhig, nachdenklich, kuschelig.…

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