Tim Rice-Oxley ist eigentlich Gründungsmitglied und Haupt-Songwriter für die britische Band Keane. Zusammen mit seinem Keane-Kollegen Jesse Quin und einer Reihe von Gastmusikern lebt er aber nebenbei seit 2010 mit dem gemeinsamen Projekt Mt. Desolation seine Liebe für Americana Sounds aus. Auf Album #3 tut er das zwar immer noch – ist aber konzeptionell schon wieder ein paar Schritte weiter. So arbeiten Mt. Desolation zwar weiterhin mit verschiedenen Spielarten des Americana-Genres (zum Beispiel Männerschmerz-Elegien, Roots-Rock-Ansätzen, Folk-Lamenti oder Westcoast-Flair) – ergänzen den Mix aber um entscheidende Akzente. Etwa Prog-Strukturen, Up-Tempo-Art-Pop, Trip-Hop-Samples, Synthie-Einlagen, Alt-Country-Balladen oder gar – wie im Falle von „All Well I Trust“ Neo-Klassik mir Brian Wilson-Ambitionen. Dabei sind es die Beiträge von E-Street-Ersatz-Saxophonist, Jake Clemons und besonders die Vocal Parts von Jess Staveley-Taylor von den Staves, die das Projekt mit diesem Album auf ein ganz neues Level hieven.
„Through Crooked Aim“ von Mt. Desolation erscheint auf No Roads/Cargo.




