Nur zwei Jahre nach “The Big Bucks“ melden sich diese tollen Niederländer zurück und releasen direkt die nächste spannende Platte. Wieder hip, wieder nerdy, wieder Emo, Indie und poppiger Punkrock. Wieder macht man nichts mit falsch.
Weil hier ganz viel Gefühl im Spiel ist. Auf beiden Seiten. Die einen machen mit ihnen Musik, machen genauer gesagt daraus Musik. Und die anderen fühlen sie, wenn sie diese Platte hören. Sie fühlen den Schmerz und die Sehnsucht, die Unsicherheit, die Sorgen, aber auch die Aufgeregtheit, die Neugier und die Liebe. Kurz: lieben sie. Lieben wir.
“Death Drive” ist bei aller Liebe auch eine einfach kluge Platte. Sehr kreativ, sehr verspielt und abwechslungsreich. Und dabei auf den Punkt. Frisch, eigen, manchmal fast naiv klingend. Ohne nicht gedacht zu wirken. Bony Macaroni können ganz schön schroten, wenn es dem Song gut tut, wissen aber auch, wie man sanft musiziert und dabei trotzdem sehr kraftvoll, sehr intensiv klingt. Sie können die lauten und leiseren Lieder, die schroffen, die sanften, die verspielten, die verträumten, die Weezer- und die Pup- und die Green Day-beeinflussten Lieder. Und wir: lieben sie.
“Death Drive” von Bony Macaroni erscheint auf Redfield Records.