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  • Rufus Wainwright with the Pacific Jazz Orchestra – I’m a Stranger Here Myself – Wainwright Does Weill

    Dass Rufus Wainwright ein Fan des deutschen Komponisten Kurt Weill ist, ist ja nun wirklich nicht besonders überraschend – denn wie dieser ist Wainwright selbst als Musiker ja ein Grenzgänger zwischen Klassik, Pop, Songwriting, Jazz und – nun ja – Pop. Das ist nicht bloß so daher gesagt: In einem zeitgenössischen Programmheft zur Dreigroschenoper konstatierte…

  • Fine Young Cannibals – FYC40

    Es gab sie nicht wirklich lange. Und keine 40 Jahre. Die Fine Young Cannibals spielten von 1984 bis 1992. Nutzten diese Zeit aber bestens aus und schufen so manchen Klassiker der Popmusik. Und das, ohne peinlichen 80er Pop zu machen. Was jetzt gefeiert wird. Jetzt gibt es „FYC40“. Mit den Hits und mit mehr. Mit…

  • Nation Of Language, Westerman – 18.11.2025 – Köln, Gloria

    Mensch, nicht Maschine „Dance Called Memory“ haben Nation Of Language ihr feines viertes Album getauft, und der Titel ist gut gewählt. Schließlich ist das grundsympathische Trio aus Brooklyn mit seiner Melange aus Synth-Wave und Indie-Pop stets auf tanzbaren, aber fast genauso oft auch auf ein wenig nostalgisch anmutenden Pfaden unterwegs. Bei ihrem fabelhaften Gastspiel in…

  • animat – Mit offenen Augen durch die Welt

    Zwischen Aufbruch und Nostalgie: Wenn animat Musik machen, ist der Weg vom Singer/Songwriter-Folk der 60er-Jahre zum träumerischen Indie-Folk der Gegenwart oft ganz kurz. Mehrstimmiger Gesang, verspielte Streicherarrangements und die pure Freude am gemeinsamen Musikmachen sind drei (gar nicht so) geheime Zutaten der Songs des aus Paderborn stammenden Trios, das nun seine erste EP namens „Slowwalker“…

  • Ella Eyre – Everything, In Time

    Platte der Woche KW 47/2025 Mit 17 stieg die englische Sängerin und Songwriterin Ella Eyre ins Pop-Geschäft ein und landete über ihre gesangliche Beteiligung des Songs „Waiting All Night“ vom Projekt Rudimental auch gleich einen soliden Hit, der ihr einen Plattenvertrag bei einem Major Label bescherte und 2015 stand ihre gefeierte Debüt-LP „Feline“ in den…

  • Spock’s Beard – The Archaeoptimist

    Die Sex Pistols hätten drauf gespuckt, denn die Punker hassten die Rocksuiten von Bands wie Yes, die sich über ganze LP-Seiten ausbreiteten. Aber ausufernder Progressive-Rock ist 50 Jahre später immer noch da. Und ihm geht es wunderbar. Die ausgeklügelten Satzgesänge von Gentle Giant, die Fantasie der frühen Genesis-Platten mit all ihren Windungen, der Orgel-Sound von…

  • Danko Jones – Leo Rising

    Danko Jones selbst sagt im eigenen Promo-Info zur Platte: „Die Wahrheit ist, dass dies einfach eine weitere Portion unvergleichlichen Hardrocks ist – serviert mit Bass, Schlagzeug, Gitarre und Gesang. Ohne Schnickschnack, einfach Musik wie Fleisch und Kartoffeln, die dir ein zufriedenes Lächeln ins Gesicht zaubern soll.“ Wer sind wir, dass wir ihm widersprechen. Wir bestätigen.…

  • Keaton Henson – Parader

    15 Jahre am Start. Neun Alben gemacht. Aber keine 40 Konzerte gespielt. Der Fokus ist klar, die Prioritäten gesetzt. Dieser Mann möchte Musik machen. Erschaffen. Und nicht spielen. Kritik gibt’s auf anderen Wegen, was zählt, ist der Song. Die Story. Nicht die Show. Kann man komisch finden. Aber wenn man diese Platte hört: auch verstehen.…

  • Still Talk – Year Of The Cat

    Manche Bands muss man mögen. Kann nicht anders, geht nicht anders, weil sie einfach so mögenswert sind. So gut im Sinne von gut. Die aus guten Gründen Musik machen und in guter Art Musik. Eigener, ehrlicher Art. Bands wie: Still Talk. Sängerin Tanja zum Beispiel sagt: „Wir hatten schon beim ersten Album das Gefühl, dass…

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