Namen? Namen! Denn mit Produzent Garth Richardson sowie Dean Maher und Dave Schiffman (Mix) haben Consequence Of Energy hier mit Leuten gearbeitet, die dieses zuvor mit unter anderem Rage Against the Machine, Red Hot Chili Peppers, AC/DC, Slayer, System Of A Down und Audioslave getan haben. Und Adele. Mit den großen Namen. Und so klingt dann auch “We Are One”. Groß. Für die große Halle gemacht. Für das Stadion. Leider.
Consequence Of Energy kommen aus Chile, erst vor ein paar Monaten kam eine erste EP, jetzt gibt es eine Platte. Die man leider aber gar nicht braucht. Nicht, weil sie schlecht ist. Sondern weil sie sehr oft sehr belanglos ist.
Sicher, ein Song wie “Into The Void” hat ein bisschen Dampf und „Believe“ sogar zumindest manchmal ein wenig gutes Tempo und nicht nur hier oder beim etwas düsteren „Freedom“ erinnert das Ganze auch ein wenig an die mächtigen Therapy? (was vor allem an der Stimme liegt), das Allermeiste auf dieser Platte kann sich aber nicht zwischen Volbeat-Hardrock, softem Alternative Rock und schlimmen Neo-Grunge-Zeiten und damit Creed und Kollegen entscheiden. Dazu zocken sie Balladen wie “You Can’t Change Me”, die aber auch nicht wirklich zu Tränen rühren. Es fehlt einfach was. Das Eigene. Das Besondere. Eben gehört, jetzt vergessen. Trotz der Namen der anderen.
„We Are One“ von Consequence Of Energy erscheint auf Los Lobos Records.




