Nein. Glaubst du nicht. Klingt nicht so. Gar nicht. In keinem Moment. Niemals klingt „Calling“ nach einer Ska-Band, die im kommenden Jahr ihren 40. Geburtstag feiert. Das hier ist fresher Ska-Punk as fuck. Also manchmal. Manchmal auch Ska oder Rockmusik oder poppiges Zeug. Aber The Busters? Ja. Tatsächlich.
Ein Song wie “Your Name” ist kurz vor Sublime, „Good Friends To Go” ist in Teilen fast schon räudiger Ska-Punk, anderes geht als Pop-Punk mit Trompeten durch oder erinnert an eine Band wie Donots („Champagne“) oder auch die Sondaschule („Geschichte schreiben“). Das sind: Hits. Großartige Lieder, die einen unabhängig von den Inhalten zum Lächeln und Tanzen bringen.
Und auch das ist nicht alles, aber alles ist so gut, so stark und eindringlich, druckvoll, energetisch, leidenschaftlich und so oft so mitreißend. Zwölf Lieder haben The Busters auf ihre neue Platte gepackt, aufgenommen in gleich zwei Studios und gefühlt ohne Grenzen. Aber dafür mit Rocksteady-Momenten und Jazz-Spielereien, mit der nötigen Prise Kitsch und noch mehr Coolness. Mit ganz viel neuer toller Musik – die man so vielleicht nicht erwartet hätte.
“Calling” von The Busters erscheint auf Ska Revolution Records/Indigo/Believe.




