Schon als Ende vergangenen Jahres der erste Song dieser Platte vorab erschien, konnte man glauben, dass da Größeres passieren würde. Nun weiß man es. Denn nicht nur „The End“, der erste Song von „The Beginning“, sehr lustig, war und ist super und – wir zitieren uns selbst – knallt ordentlich und ist ein allerfeinster Punk meets Hardcore-Brecher. Die Platte dazu ist es auch. Und mehr.
Denn Hardcore ist hier nur manchmal. Viel öfter ist es Punkrock mit Herz. Emo? Auch. Aber anders. Emo mit Vollbart und Flanellhemd. Mit Tempo, Druck und Energie. Großartig. Mit großartigen Melodien, die jedes Booze Cruise Festival rasiert hätten, die aber auch Niederbayern stammen. Ach, es ist einfach eine so tolle Platte mit so tollen Liedern. Berührenden und persönlichen Liedern. Über „Strength In You“ sagt Sänger Dominik Geiger zum Beispiel: „Geschrieben habe ich den Song tatsächlich in Gedanken an einen sehr guten Freund, der mich, als ich die Diagnose Multiple Sklerose bekam, unglaublich gestärkt aber auch inspiriert hat.“ Oha.
Also hinsetzen. Zuhören? Vielleicht mitlesen? Ja. Aber trotzdem auch aufsaugen, genießen, die Musik wirken lassen. Sie spüren und feiern. Muss man feiern. Ein Song wie „Just Like Me“ ist ein Monster aus Punkrock und Härte und Eingängigkeit. Sensationell. Bei „Accept Myself“ machen die wundervollen Catapults mit und gemeinsam wird ein Lieblingslied draus. Viele andere werden auch zu welchen. Oder anders: Lieblingsplatte.
“The Beginning” von Swallow’s Rose erscheint auf Uncle M.




