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„Von Nü Metal Riffs und Dub Grooves bis hin zu retro Pokémon Klangwelten“ beschreibt es Thomas Götz, der Mann hinter den Tomatenplatten, die vor wenigen Tagen die neue EP von Ain’t Ur Enn releast haben. Und als ob das nicht reicht, nennt er „Patience, Aggressive!“ im Vergleich zum Vorgänger „Languish“ auch noch „noch abstrakter und seltsamer“.
Drei Lieder sind auf der EP. „Don’t Tell My Bullet“ eröffnet schrammelig, beginnt dann zu piepsen und kann sich in den folgenden drei Minuten nicht zwischen den 90ern und Heute entscheiden. Indie, Post-Kram bis -Kunst und versteckter Pop-Faktor.
Danach bringt das fast schon entspannte „Harvest Me“ mit dem Charme eines Beck, mit ganz viel Slacker-Spaß und feiner Schrammelei die Köpfe zum Wackeln, ehe es mit „Thank You For Firing“ lauter wird. Und dann noch lauter. Härter. Frickel-Core mit Emo. Oder so ähnlich.
Am schnellen Ende: Eine spannende EP, eine feine neue Tomatenplatte. Die es aber wohl nur digital zu genießen gibt. Hier zum Beispiel.




