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  • Anderson – Weradioanderson

    Die beiden Niederländer Bas van Niens und Jeroen van der Werken alias Anderson beweisen auf ihrem Longplayer „Weradioanderson“ vor allem eines: Die richtigen Vorbilder führen nicht automatisch zu einem gelungenem Album. Der Promo-Wisch spricht forsch von The Postal Service, den Kings Of Convenience und Simon & Garfunkel! Das ist alles ziemlich hoch gegriffen. Das Ergebnis…

  • Adem – Love And Other Planets

    Schon das erste, „Homesongs“ betitelte Album hat Adem Ilhan reichlich Sympathien in der Musikpresse beschert. Entsprechend nimmt es kaum Wunder, dass der (btw auf einem Ohr taube) Musiker von der britischen Insel zwei Jahre später ohne größere Ziel- und Richtungswechsel an sein Erstlingswerk anknüpft. Ein paar Neuerungen gibt es aber doch. Nicht nur hat Adem…

  • Mogwai, The Magnificents – 15.04.2006 – Köln, Live Music Hall

    Pendeln Der Philosoph Arthur Schopenhauer sagt sinngemäß, dass das Leben Leiden bedeutet, und dass es nur einen Weg gibt, sich dem zumindest kurzzeitig zu entziehen – sich im zweckfreien Kunstgenuss zu verlieren. Das klingt einleuchtend, auch wenn ich nicht weiß, welche Form von Kunstgenuss ihm da vorschwebte. Sicher ist, dass sich die Musik von Mogwai…

  • The Cardigans – Nur der Wandel ist permanent

    Beim letzten Cardigans-Album, „Long Gone Before Daylight“, war plötzlich alles anders: Die bisweilen etwas klinische Poppigkeit der vorherigen Werke von Nina Persson, Magnus Sveningsson, Peter Svensson, Lasse Johansson und Bengt Lagerberg war einem warmen Singer- / Songwriter-Sound gewichen, die Platte entstand erstmals nicht (ausschließlich) in Malmö, erstmals saß nicht Tore Johansson am Mischpult, und Nina…

  • Nada Surf – 14.04.2006 – Bochum, Matrix

    Jesus zum Abendessen Als Nada Surf zum Auftakt ihrer diesjährigen Deutschlandtournee letzte Woche in Köln ein kurzes Set bei der 20. Rocknacht ablieferten, vermutete der Kollege Ullrich Maurer, das gestraffte Programm sei daran schuld gewesen, dass das New Yorker Trio in „Nach mir die Sintflut“-Manier rockte. Bei ihrem Auftritt am Karfreitag in Bochum standen Matthew…

  • Britta – Das schöne Leben

    Platte der Woche KW 15/2006 Man muss es zugeben: Kaum jemand hätte zu hoffen gewagt, dass die Berliner Band Britta jemals wieder ein Album herausbringt. Erst macht der Vertrieb EFA pleite und die Band verliert die kompletten Einnahmen der hochgelobten letzten Platte „Lichtjahre voraus“. Als wäre das noch nicht genug, folgt noch ein weitreichender Schicksalsschlag.…

  • The Dresden Dolls – Yes, Virginia

    Der Albumtitel nimmt Bezug auf einen berühmten Brief, den die kleine Virginia O’Hanlon 1897 an die New York Sun schrieb und in dem sie fragte, ob es etwa keinen Weihnachtsmann gäbe. Die einfühlsame Antwort des zuständigen Redakteurs ist in die Publizistik-Geschichte eingegangen. Keinen Weihnachtsmann? Natürlich gibt es den! Genauso wie es Kabarett-Punks gibt, die es…

  • El Perro Del Mar – El Perro Del Mar

    Die Musik, die die junge Schwedin Sarah Assbring auf diesem Tonträger macht, ist mit einem Wort sehr treffend beschrieben: Niedlichkeit. Dabei begann ihre Geschichte mit einer Schreibblockade im winterlichen Göteborg. Was lag da näher, als Inspiration im warmen Süden zu suchen. Sarah verbrachte die nächste Zeit also in Spanien, genoss die Sonne, trank kalten Weißwein…

  • Mob – We All Repeat The Past

    Wenn sich zwei streiten, freut sich der dritte. In diesem Fall taten sich jedoch die zwei Streithähne, bluNoise und Tumbleweed Records kurzerhand zusammen, um mit „We All Repeat The Past“ das mittlerweile dritte Album des dänischen Vierers Mob zu veröffentlichen. Auch diesmal zelebrieren die Jungs wieder monumentale Musik zwischen Mogwai und Sonic Youth. Es hallt,…

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