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  • Jullander – Phobos In Funkytown

    Dass die Kluft zwischen Literatur und Musik immer enger zusammenrückt, lässt sich sehr gut am Beispiel der Hörspiele festmachen. Werden dort nicht Bücher in artgerechter Atmosphäre und musikalisch untermalt als leichtere Kost dargeboten? Aber die Kombination macht eben den Brei und die Symbiose innerhalb des Spektrums Kultur schafft eben doch neue Absatzwege. Die Hamburger Gruppe…

  • Appareil – Judas Kiss

    Hinter Appareil stecken die vier Schweden Henrik Hannebo, Johan Hinders, Martin Kraepelin und Erika Johansson. 2002 unter dem Namen Apparat gegründet, was im Schwedischen dasselbe heißen dürfte wie das nun französische Appareil, machen, und dazu passt der Name, Musik mit Apparaten. Elektronische Tanzmusik, Electro-Pop, die Genregrenzen verschwimmen manchmal ein wenig. Mit ihrer ersten Single „Nightvision“…

  • Broken Social Scene – Küsse und Gegensätze

    Eine Band wie Broken Social Scene bekommt man buchstäblich eher schlecht zu fassen – schon rein zahlenmäßig kommt hier einiges auf einen zu, denn das Musiker-Kollektiv aus Kanada besteht aus immerhin elf kreativen Köpfen, hinzu gesellen sich noch unzählige Gast-Musiker. Wir haben uns noch mit dem „You Forgot It In People“-Tonträger recht schwer getan, auch…

  • Yat Kha – 07.10.2005 – München, Zerwirk

    Urban Asian Sounds Die kleine Republik Tuva, am nördlichen Rand der Mongolei gelegen, ist so etwas wie ein „armer kleiner Verwandter“ in der russischen Föderation, ein Yat Kah – so erklärt sich der Name der selbsternannten Könige des Tuva Rock. Albert Kuvezin, der Kopf der Formation mit Mitgliedern aus Kyzyl, London und St. Petersburg war…

  • Kingsbury Manx – The Fast Rise And Fall Of The South

    Selten durchlaufen Bands eine derart lineare musikalische Entwicklung wie The Kingsbury Manx. Fast alles, was an dieser Stelle über die früheren Alben geschrieben wurde, ist auch für das aktuelle Werk gültig. Die Pink Floyd, Birds, Kinks und Beachboys der späten 1960er und frühen 1970er Jahre sind Bezugsgrößen, die für das gesamte Oeuvre der Formation aus…

  • Rob And The Pinhole Stars – Stop And Start

    Zunächst einmal freut man sich riesig, dass so großartige Musik aus heimischen Landen kommt. Es gibt sie also immer noch zahlreich, die Bands, die abseits des stumpfen „Ich sing deutsch“-Zuges einfach ihr Ding machen. Rob And The Pinhole Stars gelang bereits mit ihrem 2003er-Debüt „Greyskysmile“ ein Achtungserfolg und mit ihrem neuen Longplayer „Stop And Start“…

  • Johnny Says Yeah – Friends Gone By 1986 – 1989

    Es gibt ja wenige Platten, die dem Rezensenten heutzutage noch Freudentränen in die Augen treiben. Die vorliegende von Johnny Says Yeah ist eine solche Scheibe. Da hält man sich jahrelang ganz bescheiden für einen Kenner in Sachen C86 und englischer Pop der späten Achtziger und dann so etwas. Die famosen Jungs vom Berliner Firestation-Label graben…

  • Robert Skoro – That These Things Could Be Ours

    Diese Platte wendet sich an ein Publikum, das Bands und Interpreten wie die Pernice Brothers, Josh Rouse, David Mead, The Shins, Jeff Tweedy und Micheal Penn schätzt und scheitert dabei grandios. Das Material, zwar von Brian Deck aufs meisterlichste produziert, zeigt einen Songwriter auf dem Mittelstreifen einer Straße, die zu den Adult Alternative-Divisionen der Major…

  • Nylon – Eine kleine Sehnsucht

    Irgendwie sind Nylon ja sympathisch. Mit unterkühlten Coverversionen unterschiedlichster Oldies, bevorzugt von Friedrich Holländer geschrieben, trieben sie wie gekentertes Liedgut an den Strand der Hörmuscheln. Ein Projekt. Man kennt sowas. Ohne Druck musizieren wollen, nennt man: in einem Projekt sein. Na ja, aber das war dann ganz erfolgreich und so haben wir ein Jahr später…

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