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  • The Karelia – Divorce At High Noon

    Wer gedacht hatte, dass schräger Art-Rock erst mit Franz Ferdinand auf den Weg kam, der darf sich mit dieser Veröffentlichung eines besseren belehren lassen. Zugegeben, erfolgreich war die Scheibe „Divorce At High Noon“ von The Karelia im Jahre 1997 nicht gerade. Schräg und vielleicht wegweisend aber allemal. Knappe acht Jahre später veröffentlicht Roadrunner Records das…

  • Joe Lynn Turner – The Usual Suspects

    Der Albumtitel dürfte sich auf die illustre Gesellschaft an Mitstreitern beziehen, die sich der Rockveteran mit knapp dreißigjähriger Bühnenerfahrung ins Studio geholt hat: Hier findet sich z.B. Al Pitrelli (u.a. Megadeth, Savatage) an den Saiten wieder, John O’Reilly streichelt die Felle und Paul Morris steht an den Keys (beide Rainbow). Und so wie der Rest…

  • Converge, Modern Life Is War – 13.03.2005 – Bremen, Wehrschloss

    For the hearts still beating! Mit Converge kam eine der aufregendsten Hardcore-Bands der Jetztzeit ins sympathische Wehrschloss nach Bremen und brachte gleich drei Vorbands mit. Und um es gleich vorweg zu nehmen: Zusammen sorgte dieses grandioses Package für einen unglaublichen Abend. Pünktlich um 19 Uhr öffneten sich die Türen und sogleich konnte der geneigte Fan…

  • Kimya Dawson, Schwervon – 11.03.2005 – München, Atomic Cafe

    I love my fans Seit zwei Jahren ist sie nicht mehr in Deutschland gewesen und als sie endlich mit der Gitarre auf den Knien auf der Bühne saß, konnte man ihr die Freude über die Europa-Tournee fast nicht abnehmen, so verloren wirkte sie auf der kleinen Bühne des kleinen Clubs. Die erste schüchterne Ansage:“Hi, I’m…

  • Sons Of Jim Wayne – Von A bis Z

    So unumstößlich wie „Dinner For One“ zu Silvester ist die Tradition noch nicht, dennoch veröffentlichen Bernd Uebelhöde und Stefan Kullik mit „Blackie’s Bone“ ihr inzwischen drittes Album im Jahresrhythmus. Ihr neuestes Werk haben die Sons Of Jim Wayne erstmals teilweise in einem richtigen Tonstudio eingespielt – wenn auch nur dem Produzenten zuliebe. Der bessere Klang…

  • Kristofer Aström & Hidden Truck – So Much For Staying Alive

    Kristofer Aström hat bisher Soloalben veröffentlicht, die ihn als einsamen Wolf in einer fast kargen, weitgehend akustisch gehaltenen Kulisse aus Country, Folk und Blues zeigten. Damit ist jetzt Schluss. Das neue Motto des Schweden scheint standesgemäß „Entdecke die Möglichkeiten“ zu lauten und „So Much For Staying Alive“ klingt nicht nach introspektivem Solowerk, sondern nach experimentierfreudiger…

  • The Telepathic Butterflies – Songs From A Second Wave

    Wieder eine Platte, die es so sehr verdient hätte, in den hiesigen Indie-Diskotheken gespielt zu werden: Tanzhits ohne Ende. Aber, oh leider leider, wird Power Pop ja gerne vernachlässigt, was wahrscheinlich dazu führt, dass auch The Telepathic Butterflies wieder mal nur zu den Geheimtipps der Experten wird. Dabei spielen sie Lieblingslieder für Jedermann. Die drei…

  • Extol – Blueprint

    Wieder steigen die fünf norwegischen Ausnahmemusiker in den Ring, bewaffnet mit einem neuen Silberling, und treten damit ein schweres Erbe an: Es gilt, der 2003er Großtat „Synergy“, die sicherlich zu den faszinierendsten und vielschichtigsten Errungenschaften dieses Genres überhaupt zählt, einen würdigen Nachfolger zu setzen. Das Markenzeichen von Extol ist die überraschende und manchmal verwirrende Kombination…

  • Don Nino – On The Bright Scale

    Nicolas Laureau, der Kopf hinter dem Ein-Mann-Projekt Don Nino, ist Franzose – das hört man aber nicht. Das Album, das er letztes Jahr aufgenommen hat, klingt vielmehr wie seine Vita international, genauer gesagt abgesehen vom nicht ganz akzentfreien Englisch ziemlich nordamerikanisch. Ausgerüstet mit Akustikgitarre, Banjo, Glockenspiel, Kalimba, jeder Menge analoger Tasteninstrumente und einigem elektronischen Gerät…

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