Die Party hatte noch gar nicht einmal gestartet, geschweige denn dass man am Ort des Geschehens auch nur annähernd angekommen…
Die Party hatte noch gar nicht einmal gestartet, geschweige denn dass man am Ort des Geschehens auch nur annähernd angekommen war. Mozzarella schmilzt im Backofen über den Nudeln während die Gastgeberin noch eben mal schnell duschen geht. „Hey, hör da doch mal rein! Britischer HipHop! Wird dir gefallen!“ Klar…wie oft und wie austauschbar hat man…
Lang, lang ist es her, daß The Dirty Dozen Brass Band aus dem Ei geschlüpft sind und mit ihrem 25jährigen Bandbestehen kann man die New Orleanser schon fast zum Urgestein der Musikgeschichte zählen. Welche Formation kann sonst schon auf ein viertel Jahrhundert zurückblicken? Und so bringen die immerhin neun Mitglieder ihr bereits neuntes Album „Medicated…
Heureka, I found love! „No camping and no crusties with dogs on string“ versprachen die Veranstalter von All Tomorrow’s Parties in ihrer Ankündigung und deuteten damit an, daß es sich beim ATP um ein Festival der besonderen Art handelte. Der Zusatz „curated by Shellac of North America“ unterstrich dies vehement, bedeutete er doch, daß niemand…
Wer hätte das gedacht! Aus Europas nördlichstem Zipfel kommt eine Band, die sommerlich-poppige Tagträumereien in lupenreine Popsongs packt. The Crash kommen aus Finnland und starten mit dem neuen Album „Wildlife“ hoffentlich auch hierzulande durch. In ihrer Heimat sind sie jedenfalls seit ihrem 99er Debüt „Comfort Deluxe“ Anwärter auf höchste Chartplazierungen. Was im übrigen für die…
Platte der Woche KW 17/2002 Lange war es ruhig um die amerikanische Band The Promise Ring und der Grund dafür ist wahrlich nicht witzig. Sänger Davey von Bohlen mußte ein faustgroßer Tumor aus dem Gehirn geschnitten werden und vielleicht kann nach so einem Ereignis einfach nichts mehr so bleiben wie es war! Wer jedenfalls catchy…
„Was hat dich bloß so inspiriert?“ möchte man Frank Spilker spontan nach dem Hören des neuen Albums zurufen. Bunt kommen sie daher, fröhlich aufgekratzt und wie immer mit dem verdrehten Wortwitz ausgestattet, der sich oft genug erst ganz allmählich erschließt. Ein kompaktes, dreiviertelstündiges, bunt orgelndes Kaleidoskop aus Liebe, detailverliebtem Charme und spröden Klängen. Geklaut oder…
Man kennt das ja eigentlich schon: Sänger einer bekannten Band nimmt ein Solo-Album auf. Singer/Songwriter-Style. Steht momentan eh hoch im Kurs. In diesem Falle heißt ebenjener Kristofer Aström und ist eigentlich Sänger der grammyprämierten schwedischen Band Fireside. Und „Northern Blues“ ist nicht sein erster Solo-Ausflug. 1998 veröffentlichte er bereits auf dem schwedischen Label Startracks das…
Da muß an dieser Band ja wirklich was besonderes sein, wenn ein ehemaliger Smiths-Manager seinen Urlaub unterbricht, um Proben von Haven zu verfolgen.Und wenn dann noch ein gewisser Johnny Marr gar das Album produziert, ist das sicherlich noch ein Grund mehr, sich mit dem in England bereits hochgelobten Debütalbum „Between The Senses“ einmal auseinanderzusetzten.Gleich schon…
Der Schlachtruf kommt spät. Bis The Cooper Temple Clause im siebenten Song „Let’s Kill Music“ fordern, ist die Arbeit fast erledigt. Da liegt sie, die Musik, ein Häufchen Elend, und rührt sich kaum noch. Und das Schlimmste: Sie wurde mit ihren eigenen Waffen besiegt, von einem Sextett aus Reading, einer trostlosen Stadt westlich von London,…
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