Es geht also doch: Von einer P.O.D., Nickelback und – man denke! – Creed nachspielenden Jam-Spaß-Combo haben sich die Dänen…
Es geht also doch: Von einer P.O.D., Nickelback und – man denke! – Creed nachspielenden Jam-Spaß-Combo haben sich die Dänen aus Hoorsens zu einer einigermaßen originellen Alternative-Kapelle entwickelt. Das Debüt „Ignition“ von Sänger / Gitarrist Stephan Mortensen (zuvor: DanTribe und JamSauce), Sologitarrist Jacob Rønne (Big Trouble, Deep Purple Jam, heute noch Chef der Vai- /…
Diese Jungs aus Mönchengladbach bzw. (von allen Orten!) Erkelenz klingen so undeutsch, wie’s grad mal geht: Der Opener „Powertool“ lässt sich noch am ehesten als eine Art (ohrwurmiger) Speed-Grunge annähern%3B „Nitro“ ist polternder Stöhner Rock, wie ihn Monster Magnet und The Quill auch nicht trockener servieren%3B das von einem gar grusligen Intro eingeführte „Return Of…
Einen derartig funkensprühend angerührten Alternative-Cocktail gab’s lang nicht zu verkosten: Ingredienzien des dänischen Gebräus sind u.a. Chöre, die nur als beatlesk zu preisen sind (vgl. vor allem „The Greatest Thing“), ein an They Might Be Giants erinnernder, alles beherrschender schwarzer Humor, der sich in musikalischen Gratwanderungen inklusive entsprechender Abstürze und in bitterbösen Texten wie dem…
Unsere vermutlich beste, sicher aber glaubwürdigste Black Metal-Formation präsentiert: Okkulter Edelstoff aus deutschen Landen frisch auf den Tisch – „Carved In Stigmata Wounds“. Und auch ohne mit Satanismus irgendwas an den Bockshörnern zu haben, kann, ja muss man dieser Band zugestehen, dass sie grandios mit Gefühlen zu spielen versteht und sich was kalte Erhabenheit angeht,…
„ProgDoom“ wie vom Waschzettel vorgeschlagen ist eigentlich ein wirklich prima Label für die Musik dieses italienischen Projektes, das sich aus der verblichenen Band Endaymynion entwickelt hat. Cleaner, tiefer, in seinen Beschwörungen an Tiamats Edlund erinnernder Gesang wechselt mit fiesestem Black Metal-Gekeife ab, das frühe Cradle Of Filth evoziert. Besondere Akzente werden immer wieder durch die…
You’ve got a friend Friend ‚N Fellow aus Weimar garantieren einen Abend mit dem Besten aus Jazz, Soul, Blues. Hatten wir uns zuvor noch etwas bang gefragt, wie sich die Ausdrucksstärke des auf Platte gebannten Vortrags in eine Clubatmosphäre wurde überführen lassen, so zeigt sich in der intimen guten Stube des Stadtgarten alsbald, dass sich…
Those Strange Three Chords Das vom Bonner Musikalienladen des Vertrauens, Mr. Music, am 01.11.03 veranstaltete Konzert mit der niederländischen Blues’n’Boogie-Band von Julian Sas hatte so derb-guten Anklang gefunden, dass man Mijnheer Sas erfreulicherweise bereits fünf Monate wieder in die Bonner „Harmonie“ geladen hatte. Gefundenes Fressen für alle zufriedenen Sas-Besucher, aber auch für die, die wie…
Ein Meister der bundlosen Gitarre tut sich mit Dream Theater-Sänger James LaBrie zusammen (der mit aktuellem D.T.-Album „Train Of Thought“ und desse Live-Vorstellung auch in Deutschland grad bewiesen hat, sein längeres, u.a. durch Krankheit bedingtes Formtief überwunden zu haben) – was soll da schiefgehen? Die Produktion vielleicht, doch dazu weiter unten mehr. Erstmal aber strotzt…
Wagners Walkürenritt (seit „Apocalypse Now“ auch bei Klassikanalphabeten bekannt und beliebt) zieht mit Macht in ein angenehm verrückt zwischen den Genres liegendes Album aus Dänemark: Komponist und Gitarrist Henrik Flyman (u.a. Zool) tat sich hierfür mit dem ehemaligen Royal Hunt-Sänger Henrik Brockman und dem Schlagzeuger Dennis Buhl (Sinphonia) sowie Bassist Kasper Gram zusammen. „Welcome To…
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