Buddy Miles, bekannt als Jimi Hendrix‘ Schlagzeuger, ist natürlich noch viel mehr: Zwölfjähriges Drumwunderkind in der Band seines Vaters, Sessiondrummer…
Buddy Miles, bekannt als Jimi Hendrix‘ Schlagzeuger, ist natürlich noch viel mehr: Zwölfjähriges Drumwunderkind in der Band seines Vaters, Sessiondrummer für u.a. Otis Redding und Wilson Pickett, rhythmisches Fundament für die legendären Electric Flag (mit Mike Bloomfield), Bandleader des Buddy Miles Express, Sänger und Komponist seines größten Hits „Them Changes“ und über die Jahrzehnte Partner…
Eine wie Ray Davies immer etwas britisch-verschnupft klingende Stimme mischt sich mit „zornigen“ Hardcore-Rhythmen, deren Härtegrad nie den radiotauglichen Effekt der fröhlichen Melodien gefährdet: Dieses Rezept haben As Friends Rust nun schon über einge EPs, Singles und den Longplayer „Won“ verfeinert, und auch die Scheiblette mit dem beknallten Titel „A Young Trophy Band In The…
Blues-Rock von Mr. Selby, das hatten schon das Debütalbum „More Storms Coming“ und die Tour als Support für den vermutlich einflußreichsten lebenden Gitarristen Jeff Beck bewiesen, ist eine erdige, grundehrliche, durch und durch begrüßenswerte Angelegenheit. Sein zweites Album heißt jetzt sogar so, wie das klingt: „Dirt“ weist nicht nur denselben Namen wie eine Alice In…
Was haben uns die „grossen Betrüger“, so der Bandname, denn hier für eine Giftschale zusammengerührt? Im Silberpokal schwimmt Hardcore der allerbrutalsten Sorte, dafür steht schon der Name von Bandleader Tomas Lindberg (At The Gates, The Crown). Auf „A Venom Well Designed“ klingt Lindbergs kratziges Gebrüll nun endgültig wie die Schreie einer verdammten Seele in Qualen,…
Death Metal still ain’t dead, auch wenn er für viele Nasen immer schon komisch gerochen hat. Ebenfalls quietschlebendig sind die Schweden The Forsaken, die mit „Arts Of Desolation“ nach „Manifest Of Hate“ von 2001 bereits ihren Zweitling exhumiert haben. Serviert wird technischer Old School US-Death, dem ein paar Thrash-Elemente untergehoben wurden. Das dringt recht überzeugend…
Das bislang aggressivste Album aus dem Skinlaboratorium verschmilzt Brutalcore-Ausbrüche à la späte Machine Head oder Fear Factory mit depressiven Passagen, die entfernt an die sehr grossen Neurosis erinnern mit schließlich Sound-Experimenten der Provenienz Ulver. Die ganze Scheibe wirkt dabei leider merkwürdig kalkuliert und enthält auf strammen 62 Minuten nicht eine erinnerungshaftfähige Melodie. Dennoch werden Fans…
Darauf haben Besucher des Walter Hill-Streifens „Crossroads“, Vai-Fans und Gitarristen lange warten müssen: Als 1. Teil einer auf zehn CDs angelegten Werkschau erscheint auf Vais eigenem Label diese Auskoppelung von Filmmusiken einschließlich der auf Ry Cooders Soundtrack zu „Crossroads“ nicht enthaltenen Passagen wie dem „Head Cuttin‘ Duel“, bei dem der junge Filmheld Eugene um die…
Nachschub an der Truemetal-Front, wo Plastikschwerter geschwungen, Fantasycover mit Drachen, Zauberern und Burgfräuleins gemalt werden und wo knödelnde Heldentenöre Hammerfall Konkurrenz machen. Die Schweden Nocturnal Rites beherrschen dieses Genre sogar noch ausgesprochen gut. Ihr fünftes Album „Shadowland“ ist ein zwar nicht besonders abwechslungsreiches, aber solide produziertes, zahlreiche schöne melodische Einfälle aufweisendes Gesellenstück im Bereich Power…
Aus Nürnberg kommen eben nicht nur Bratwürsterl, sondern auch Bratgitarren, treibende Double-Bassdrum-Hämmer und leicht pathetischer Rockgesang: Eindrucksvoll bewiesen auf Freedom Calls drittem Release „Eternity“. Ob’s gleich für die ewige Dauerkarte im Rockolymp reicht, mag der Leser/Käufer entscheiden, aber an der Produktion dieser elf Nummern gibt es kaum etwas zu meckern, jedenfalls nicht für Anhänger des…
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