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  • Unleashed – Where No Life Dwells

    Und nochmal eine Ausbuddelei angesichts des Century Media-Jubel-äums: Die ’91er Debütscheibe von Unleashed, ergänzt um seltenes und Demo-Material. Die schwedischen Viking-Death-Metal-Heroen haben seither drei Longplayer sowie diverse diverse Shorties veröffentlicht. Die Band ist stolz darauf, genretypischen Erweiterungen wie Keyboards oder weiblichen Gesangserweiterungen immer widerstanden zu haben – prima! Trotzdem ist das ein wenig arm, was…

  • Grave – Into The Grave

    Death Metal kann man ja mögen oder (ein kultivierter Mensch sein und) nicht mögen, trotzdem würde ich als zugegebenermassen Fan des Genres argumentieren wollen, daß es hier, wie bei den meisten musikalischen Abteilungen so’ne und solche sowie natürlich riesige quälitative Unterschiede gibt. Grave sind dabei ganz entschieden ein Prüfstein – das auf „Into The Grave“…

  • Gamma Ray, Sonata Arctica – 30.09.2001 – Köln, Live Music Hall

    Power Metal Dreifaltigkeit Dieses Package hätte wahrlich schlechteres Wetter verdient gehabt. So aber konkurrierten die drei erlesen zusammengestellten (wann paßt das schon jemals SO zusammen?) Power Metal-Bands an diesem Abend mit dem vielleicht letzten Biergartenwetter – hatten aber immer noch bei ca. 400 Fans der melodischeren Metal-Spielarten anziehen können. Und diese hatten trotz einiger Schwierigkeiten…

  • Billy Sheehan – Compression

    Ohbittenein, ein Soloalbum eines Bassisten! Sooo schlimm wird es dann aber doch nicht. Der gerade frisch von der von ihm mitbegegründeten Combo Mr. Big vor die Tür gesetzte Ausnahmetieftöner (Beweise u.a. auf Scheibletten von Mr. Big, David Lee Roth oder Tasla) verwirklicht sich auf „Compression“ so recht von Herzen selbst. Heißt, abgesehen von drei Kumpelmußmandochunterstützen-Beiträgen…

  • Solefald – Pills Against The Ageless Ills

    Die ersten Takte lassen schon erahnen, daß jetzt w i r k l i c h mal ‚was Besonderes folgt: Einem Violinenthema, das auch ein Mozartkonzert einleiten könnte, folgt ein Soundgewitter ohne Ende, doch die sich nun schnell durchsetzenden Progressive Rock-Breaks, die teilweise cleanen (also nicht nur gefauchten oder gegrunzten) Gesangslinien und nicht zuletzt die…

  • Twin Obscenity – Bloodstone

    Die doppelt Obszönen machten sich bereits 1991 an ihr perverses Werk. Die (wer hätte das gedacht?) Norweger Atle Wiig (Gitarre, Keyboards, Gesang) und Jo-Arild Toennessen (Baß) sowie Knut Naesje (Drums) taten sich in Stavanger zusammen und nahmen drei Demos auf, die ihren Ruf nährten und erhärteten, eine der talentiertesten hiesigen Death oder auch Black Metal-Bands…

  • Death – Live In L.A. (Death & Raw)

    Dieses Teil ist so oder so Kult: Wer auch nur irgendetwas mit (ganz) harter Musik anfangen kann, kennt und schätzt die Band Death und deren tragischerweise an einem Gehirntumor erkranktes Mastermind Chuck Schuldiner ohnehin, und dieser Zielgruppe dieses Live-Album anzupreisen, hiesse Metall nach Dortmund (hallo, Chefredaktion) oder Altbier nach Düsseldorf karren. Und wer sowas nicht…

  • Aurora Borealis – Northern Lights

    Welche Wirkung erzielt man wohl, wenn man über ein sowieso schon extrem melodiearmes, atemberaubend schnelles Black Metal-Gerüst „Gesangs“-Parts legt, deren Sound ihr ziemlich genau nachahmen könnt, wenn ihr auf der Autobahn das Fenster einen Spalt weit aufdreht…? Interessantes Experiment, naturwissenschaftlich gesehen, aber unter’m Strich so ziemlich das Gegenteil von Schonkost.Nichts gegen kraftvolle Musik, beileibe nicht,…

  • Godgory – Way Beyond

    „Godgory die Vierte, Klappe, Ton läuft, Kamera ab, Action!“ Wie erfreulich – an ihrem guten und originellen Konzept, Death Metal die Melodien zurückzugeben bzw. diese durch eine Wiedergabe in Zeitlupe auch hörbar zu machen, haben die Schweden auf ihrem vierten Album nach längerer Pause nichts geändert, warum auch. Das war doch bereits auf den Vorläufern…

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