Versuchen wir mal, in dieser Rezension das Wort „Supergroup“ zu vermei… – oops. Na, seht ihr! Schließlich geht es um…
Versuchen wir mal, in dieser Rezension das Wort „Supergroup“ zu vermei… – oops. Na, seht ihr! Schließlich geht es um Mike Portnoy (drms, voc%3B Ex-Dream Theater), Neal Morse (voc, key%3B Ex-Spock’s Beard, Roine Stolt (guit, voc%3B u.a. The Flower Kings, Agents Of Mercy, Kaipa) und Pete Trewavas (bss, voc%3B Marillion), die wieder zusammen musizieren dürfen,…
Ein Album, das die Sternzeit seiner Entstehung angibt, verdient unsere besondere Aufmerksamkeit, Damen und Herren Trekkies! Und richtig – recht viel Fingerspitzengefühl erfordert schon das anfängliche Einregeln des Lautstärkepegels, denn die erste Minute lang rauscht, wogt und arpeggiert es nahezu unhörbar, bis man in 1:40 unvermittelt laut an die Riff-Wand geklatscht wird.„D:rei“ ist so (überwiegend)…
Die Entdeckung der Langsamkeit, die unerträgliche Leichtigkeit der Einfachheit (oder der Einsamkeit?) – wer sich in ungestörten 61 Minuten mit Bohren eine Piano Night verschafft, dem stehen tatsächlich echte Entdeckungen ins Haus. Beispielsweise die, wie viel klischeefreie Atmosphäre ein Yamaha-Piano bzw. Orgel- und Rhodes-Sounds bzw. Vibraphon, Kontrabass, verwehtes Saxophon und überwiegend mit Jazzbesen gespieltes Drumkit…
Nicht auf die Goldkante, auf den Punkt achten! Nur die Discipline. mit dem Punkt sind Matthew Parmenters wieder auferstandenes prächtiges Progrock-Quartett aus Detroit (die anderen sind a) eine niederländische Streetpunk-Formation und b) eine Fußnote der King Crimson-Hofgeschichtsschreibung).Die vorliegenden Aufnahmen entstanden am 05.12.12 beim RoSfest in Gettysburg, PA. Sie zeigen Parmenter (voc, key), Jon Preston Bouda…
Beim Einhören in den Nachfolger zu „Think Of The Children“ des Neoprog-Quintetts Also Eden ist Fish die wohl unvermeidliche Assoziation – außer wenn wenn Rich Harding wie auf „Endless Silence“ Sprechgesang praktiziert – dann knödelt es nämlich fast wie bei Hr. Hogarth. Zuvor hatten Fließgeräusche sowie Loops „Red River“ und damit das Album eingeleitet, bis…
Kann ein Album schlecht sein, in dessen Booklet man sich festlesen und -schauen kann, wie in einer Mischung aus Dada-Gedichtband und psychedelischem Schauerroman? Kann es vermutlich theoretisch schon, die „Multipurpose Trap“ jedenfalls schnappt zu und hat den Hörer gefangen. Zumindest all jene, die Jazz-ProgRock, Fusion und Zappaeskes ertragen, ja goutieren können. Die bekommen auch gleich…
Die Finnen Whorion kommen bei dieser EP schnell auf den Punkt – sie läuft nur vergnügliche 16 Minuten lang und hat auch gar nicht mehr nötig, um Symphonic mit Death Metal zu einer höllenheißen Legierung zu verschmelzen. Das bestialische Gegurgel mischt sich effektvoll mit ausgeklügelten Orchesterarrangements, die beispielsweise Pathfinder auch nicht schicker hinbekommen hätten. Wie…
Hier reichten tatsächlich die ersten Takte: Diese unheilvollen Bläser, wie eine Fiebertraum-Mischung aus dem „Dies Irae“ von Berlioz‘ „Symphonie fantastique“ und den Hörner-Parts von Floyds „Atom Heart Mother“ wird man so schnell nicht wieder los… Tatsächlich kehren sie auch noch mehrfach wieder, doch zunächst gehört die Bühne jetzt einem Gitarrenmotiv, das ein Blutsbruder von Gilmours…
„Eine Scheibe, bei der einfach alles passt und stimmt“, befand Kollege Maurer über „Naked Songs“ (2012) und konstatierte ein Pendeln „zwischen Folk, Blues und Psychedelia“. Auch der diesjährige Nachfolger wird hier nur Lob einfahren: Das Material ist noch zwingender, seine Interpretation genauso zauberhaft und die Produktion sogar überzeugender – tapetenmesserscharfer Sound bei auffallend hohem Pegel.…
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