Zugegeben, es ist häufig schwierig mit echten Lieblingsbands. Zugegeben, man kann an „Darkness…“ in unterschiedlichem Licht und mit kritischer Lupe…
Zugegeben, es ist häufig schwierig mit echten Lieblingsbands. Zugegeben, man kann an „Darkness…“ in unterschiedlichem Licht und mit kritischer Lupe betrachtet, die eine oder andere Macke finden. Und das ist andernorts auch schon hingebungsvoll getan worden: Da wird am Artwork gemäkelt. Oder: Zwar habe das „Falling“ mit seiner Akustikgitarren-Begleitung eine wunderbare Melodie, doch wo sei…
Als Gert Lange, Dick Heckstall-Smith (R.I.P.), Stretch, Darryl Van Raalte und Manni Kraske 1982 nach einem mitternächtlichen Jam im legendären Onkel Pö die Hamburg Blues Band (HBB) gründeten, hätte besagter Gert sich schwerlich träumen lassen, dass sich hieraus eine Institution der deutschen handgemachten Blues-, Rock- und Jazz-Musik entwickeln würde, die auch über 30 Jahre später…
Es war keine Liebe auf den ersten Ohrenkuss: Das selbstbetitelte zwölfte Album schmeichelt sich nicht ein – ein Nebenher-Hörenwollen bestraft es sogar mit Abweisung. Wer sich aber in Ruhe auf den Erstling mit Portnoy-Auswechselspieler Mike Mangini einlässt und wer keine bahnbrechenden Neuerfindungen des Genres erwartet, wird mit einer der stärksten Traumtheater-Aufführungen der Neuzeit belohnt.Mit dem…
Mule-Fans sind Qualität und – u.a. durch die vielen Live-Boxen – auch Quantität gewohnt. Dennoch gibt „Shout!“ zu einigen Freudenrufen Anlass: Denn da gibt es erst eine ungemein geschmeidig rockende „klassische“ Gov’t-Scheibe mit 74 Minuten von Bluesrock („No Reward“) bis Reggae („Scared To Live“). Und während sonst via „Bonus“-CDs häufig Aus-gutem-Grund-Outtakes und sonstige Hündchen an…
Dieses pumpende Bass-Lick, dieser ballerige Schlagzeug-Rhythmus, vor allem aber dieser schnodderige Gesang und die Kinderliedmelodie: Mit dem irreführend betitelten „All Is Dull“ vom neuen Album der Nijmeger Chartbreakers ist beim neuen Album von Anfang an Staat zu machen. Und das staatstragende Niveau wird gehalten: „Build That Buy That“ macht jeden zum Abzappelphilipp, das langsam groovende…
Die Stimme mit der Gänsehautgarantie enttäuscht auch diesmal nicht. Nach Stationen wie The Gathering neu zu definieren und vom Doom bis zu Trip Prog zu führen, nach dem ätherischen Pop der Agua De Annique-Phase, nach Beiträgen für u.a. Anathema oder Devin Townsend (herrlich: „Addicted!“) und nach dem eindringlichen Unplugged-Set, das die Künstlerin teils mit Arstidir-Begleitung…
An der Band aus Pensacola, Florida, war der Rezensent wegen der gewaltigen Bugwelle an verkaufsfördernden „Vergleichen“ hängengeblieben: Queensryche, Rush, Iron Maiden u.v.m. Und dann sollte „Our Own Devices“ noch „a fantasy storybook set to music“ sein (na, und wir hatten schon an eine Vertonung der Bring Your Own Device-/BYOD-Thematik gedacht…). Wie ja schon mal öfter…
Angenehme Überraschung: Die Band war nur vage dem Namen nach bekannt, und das nach fünf Alben in fünfzehnjährigem Bestehen. Das hätte also auch weniger Gutes bedeuten können… Statt der befürchteten Kannnix-Nummer entpuppt sich „Automatic Day“ jedoch als auch auf 73 Minuten Lauflänge stets brillant unterhaltende Mixtur, die auf einer vorzüglich mundenden Retroprog-Basis passende weitere Elemente…
Karussell? Jahrmarktsmucke? Das hier klingt spontan mehr wie so’n Roller Coaster (Berg- und Talbahn) aus Jugendtagen, wo man lange vor den ersten Konzerten erstmals Mud und Sweet so krachlaut und basswuchtig gehört hat, wie sich das für Rockmusik gehört. Carousel kann man ohnehin leicht verwechseln. Es gibt mehrere Bands gleichen Namens, darunter ein Elektropop-Duo aus…
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