Platte der Woche KW 02/2021 Die Sleaford Mods? In einem Satz: „I wish I had the time to be a…
Platte der Woche KW 02/2021 Die Sleaford Mods? In einem Satz: „I wish I had the time to be a wanker just like you.“ Eine Zeile aus einem Song, der auch noch „Elocution“ heißt. Aber sie sind nun mal keine Wanker und sie haben keine Zeit… und sie haben Humor. Sie haben Klasse, sie sind…
Na, das geht ja gut los! Dieses Jahr. Offiziell erblickte dieses Album – zumindest digital – am 1. Januar 2021 das Licht. Und es ist: überragend gut. Es ist schon wieder besser als das Album davor und das Album davor. Es konsequenter, verrückter, vermischter. „Fuck Art“ ist ein faszinierendes Stück Musik. Frohes neues Jahr. So wirklich…
Erinnerungen sind doch was Feines. Zum Beispiel an: frühe Platten. Letzte Platten. 2019 erschien „Street Worms“ von den Viagra Boys, das wir einen „wüsten, wilden Brocken zwischen Post und Punk, Hardcore, Rock N Roll und Noise“, nannten. „Wirres Zeug, wunderschöne Lieder und pychedelische Exzesse.“ Hach, war das schön. Aber jetzt: weg damit, jetzt gibt es…
Ein Album über die Liebe und über das Saufen? Puh, das kann hart werden… könnte hart werden. Wird es aber nicht bei Passenger. Natürlich nicht. Obwohl er über seine Trennung genau wie „für all die Leute, die nach einer durchzechten Nacht nicht ins Bett gehen wollen und einfach so lange wie möglich weitertrinken wollen.“ singt.…
Wenn eine Band sieben Jahre werkelt, tut und macht und dann tatsächlich ein erstes Album veröffentlicht, dann verdient das schon mal Respekt. Wenn es dann auch noch so gut wie dieses „No“ klingt, dann muss man diese Band erst recht abfeiern. Machen wir. Natürlich. Nosebleeder kommen aus Köln, spielen hier 12 Songs in gerade mal…
Nein. Ihre letzten Platten waren nicht schlecht. Sie waren okay, meistens gut und zum Teil besser. Aber was die Blackout Problems hier und heute abliefern, ist einfach mal überraschend klasse. Das ist das Album, an dem sich die Band ab sofort messen lassen muss. Und wahrscheinlich auch die ein oder andere Band da draußen. Dark-Pop…
The Kinks rereleasen ihr „Lola“-Album. Remastert, natürlich. Dazu füllen sie es mit alternativen Aufnahmen auf, mit Demos, Live-Versionen, Unplugged-Nummern und neuen Mixen und machen daraus ein Boxset. Alles wie alle, alles gut und für Fans besser. Aber eben auch wie es andere machen, macht man so, so gehört sich das. Doch The Kinks haben hier…
Beginnen wir am Ende. Less Than Jake zocken hier als zwölften und letzten Song „So Much Less“. Eine Ska-Punk-Ballade mit Jazz-Momenten, mit 80er Jahre-Momenten, mit kitschigen, klebrigen Kuschelrock-Momenten. Der Song ist super, man kann nur selig lächeln und ihn genießen. Und dabei zufrieden zurückblicken. Auf die ersten elf Songs von „Silver Linings“. Was für ein…
Man muss kein Fan von Madsen sein und man kann die Donots doof finden. Es ist auch okay, wenn man mit der Antilopen Gang nichts anfangen und sich Großstadtgeflüster niemals geben kann, wenn man Tim Vantol langweilig, Itchy peinlich und Selig komplett veraltet findet. Ganz egal, diese Compilation sollte man sich einfach mal trotzdem kaufen.…
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