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  • Propagandhi, Kafkas – 04.11.2001 – Hamburg, Fabrik

    Fat Wreck ohne Teenies Wenn man ein Fat Wreck- oder Epitaph-Konzert besucht, trifft man gewöhnlich auf Horden von jungen Leuten, die mit Baggy-Pants, Perlen-Ketten und Band-Shirts bewaffnet eine große Punkrock-Party veranstalten. Bei diesem deutsch-kanadischen Doppelpack sah es etwas anders aus. Normalos, Linke und Studenten bevölkerten die Fabrik, nur ein paar U20-jährige ließen sich blicken. Etwas…

  • Silent Decay – Demo

    Das ist schon dreist. Da kommen einfach vier Jungs aus dem süddeutschen Wörnsmühl, stöpseln ihre Gitarren ein und rocken ohne schlechtes Gewissen jedem Metal-Freund die Gehörgänge aus dem Schädel! Nu-Metal (oder wie sie es selbst bezeichnen: Groove-Core) ist das Zauberwort. Eine kranke Stimme, heftige Gitarren, fiese Riffs, psychopathische Stimmung. Verdammt stark. Der Opener „Selfmade 90d“…

  • Big D And The Kids Table – Good Luck

    Für einen kuscheligen Abend zu zweit oder bei der Lektüre eines anspruchvollen Buches sind Big D And The Kids Table gänzlich ungeeignet. Aber sonst? Immer rein in den Player! Doch Vorsicht, ganz automatisch werden nämlich die Füße zu wippen beginnen. Erst ganz langsam, dann immer schneller und wilder. Auch das Kopfnicken gerät innerhalb kürzester Zeit…

  • Gob Squad – Goes Classic

    Während Schweden und Norwegen so etwas wie Hochburgen handgemachter Musik sind, hört man aus Dänemark dagegen relativ wenig. Vielleicht schaffen es ja Gob Squad, daran ein wenig zu ändern. Um allerdings wirklich großen kommerziellen Erfolg wie zum Beispiel die Backyard Babies zu haben, fehlt ihnen einfach der Pop-Appeal. Die vier Jungs mit den putzigen Namen…

  • Genepool – A Technical Device For Sex

    Es gibt Platten, die scheinen anfangs eigentlich gar nicht mal so schlecht zu sein. Die ersten Songs gehen noch richtig gut ab und man freut sich, eine neue, interessante Band entdeckt zu haben. Aber ohne es zu merken, verliert man mit der Zeit das Interesse, die Musik plätschert nur noch so im Hintergrund daher und…

  • Jimmy Eat World – Singles Collection

    So kann es weiter gehen. Drei Jimmy Eat World-Platten innerhalb eines Jahres. Die „Singles Collection“ ist – welch Überraschung – keine Greatest Hits-Scheibe (wäre ja auch etwas verfrüht), sondern eine Ansammlung alter JEW-Songs, die allesamt vor „Clarity“ Mitte der Neunziger entstanden sind. Sie zeigen eindrucksvoll, wie sich die Band in den letzten Jahren entwickelt hat:…

  • Scorefor – Leaving The Birdcage

    Klickt man auf die (übrigens sehr schön und übersichtlich gestaltete) Scorefor-Homepage, steht da in großen Lettern: „Skate-Rock From Germany“. Das trifft den Nagel ziemlich genau auf den Punkt. Es ist mal wieder Melody-Time! Nicht ganz Prime, aber kurz davor. Scorefor rocken in souveräner No Fun At All/Blink 182-Manier durch die zwölf überdurchschnittlichen Songs (Höhepunkte: Das…

  • Maximum Penalty – Uncle Sham

    Auf dem Cover brennt eine US-amerikanische Flagge. Gutes Timing Jungs! Aber egal, denn wen interessiert eigentlich ein Cover? Seit Mitte der Achtziger jedenfalls machen James Wadud Willams (Vocals, Drums, Percussion) und Rich McLoughlin (Guitar, Baß UND Synths, stieg erst 1996 ein, war früher bei Breakdown und Killing Time) die New Yorker Hardcore-Szene nun schon unsicher.…

  • Calamus – These Days

    Mal wieder ein sehr cooles Teil aus dem Hause „People Like You“. Doch hier ist nix mit Highspeed oder ähnlichem Zeug. Calamus gehen äußerst entspannt und cool an die Sache heran. Klar, fette Gitarren, verrauchte Stimmen und das eine oder andere Solo (und noch einige mehr) sind Pflicht. Sehr emotional und häufig richtig fett psychedelisch…

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