Die Solokarriere von John Cale ist ein einziges Auf und Ab. Mal machte er große Alben für renommierte Plattenfirmen, nur…
Die Solokarriere von John Cale ist ein einziges Auf und Ab. Mal machte er große Alben für renommierte Plattenfirmen, nur um dann mit verkopften Nachfolgewerken am eigenen Ast zu sägen und bei einer kleineren Plattenfirma neu anzufangen. Derzeit ist er mal wieder bei einem Branchen-Multi unter Vertrag und macht Platten, die irgendwie alle glücklich machen.…
Drei Jahre, 21 Künstler, 72 Veröffentlichungen – eine stolze Bilanz kann Tapete Records vorweisen, und das ist in jedem Falle einen Jubel-Sampler wert. Dass der nun ausgerechnet „Melodien für Millionen“ heißt, ist etwas verwirrend. Denn auch wenn im Hause Tapete vor allem Künstler aus unseren Breiten unter Vertrag stehen und gerne in alemannischer Mundart gesungen…
Als Sinead O’Connor vor 13 Jahren bei einem Bob Dylan-Tribute wegen einiger Anti-Papst-Äußerungen zuvor vom stumpfen New Yorker Publikum ausgebuht wurde, sang die Irin kurzerhand nicht das geplante Dylan-Lied, sondern intonierte Bob Marleys „War“. 13 Jahre später gibt sie sich nun vollends ihren Reggae-Vorlieben hin und interpretiert auf ihrem aktuellen Werk Klassiker des Genres und…
Die Ursprünge des English Folk gehen natürlich Jahrhunderte zurück, aber popmusikalisch interessant ist das Genre erst seit Mitte der 60er Jahre des letzten Jahrhunderts. Fairport Convention und deren Köpfe Richard Thompson und Sandy Denny werden gerne als Geburtshelfer angeführt, aber die Band Pentangle mit dem Gitarristen Bert Jansch und dem Bassisten Danny Thompson hat auch…
Eine kleine Ewigkeit von sechs Jahren haben Freakwater seit ihrem letzten gemeinsamen Album verstreichen lassen. Dazwischen gab es immerhin Solowerke der beiden Protagonistinnen, die unterschiedlicher kaum hätten sein können: Catherine Irwin bewies auf „Cut Yourself A Switch“ ihr Gespür für gefühlsechten Traditionalismus, während Janet Bean ihren Alleingang „Dragging Wonder Lake“ wesentlich üppiger ausstaffierte. Auf „Thinking…
Das bittere Ende Eigentlich war alles bereit für ein rauschendes Fest: Die Hosen daheim in Düsseldorf, noch dazu zum Tourabschluss und vor 50 000 Menschen in der brandneuen LTU Arena. Was sollte da noch schief gehen? So einiges, denn ein wenig hatte die Band wohl die Liebe ihres Publikums etwas unterschätzt. Zumindest wurde Campino und…
Wer bisher das Saddle Creek Label als Synonym für den Sound von Bright Eyes und Seelenverwandten wie Azure Ray, Son Ambulance oder Cursive verstanden hat, dürfte von diesem Album ziemlich verblüfft sein. Das Mastermind der Band ist zwar einer der üblichen Verdächtigen der Omaha-Szene (Stephen Pedersen, ehemals bei Cursive), und auch der Bassist ist ein…
Schon mit Azure Ray und Now It’s Overhead hat Orenda Fink bewiesen, dass sie selbst im hochkarätigen Umfeld des Saddle Creek-Labels eine Ausnahmeerscheinung ist. Genau diese Ausnahmestellung unterstreicht sie nun mit ihrem ersten Album als Solistin. Zwar wurde „Invisible Ones“ teilweise im gleichen Studio aufgenommen und vom gleichen Produzenten betreut wie „11:11“, der erst vor…
Die Beschränkung aufs Wesentliche hat bei Six By Seven schon vor einigen Jahren eingesetzt: Zunächst schrumpfte die Band vom Quintett zum Trio, dann tauschte man die langjährige, renommierte Plattenfirma gegen das eigene Label ein, und nun haben sich die verbleibenden Mitglieder um den hünenhaften Sänger Chris Olley auch noch wegrationalisiert: „Artists Cannibals Poets Thieves“ wird…
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