Es kommt nicht von ungefähr, dass es Cortney Tidwell mit den Jungs hat. Zwar stammt die Songwriterin aus Nashville und…
Es kommt nicht von ungefähr, dass es Cortney Tidwell mit den Jungs hat. Zwar stammt die Songwriterin aus Nashville und zwar war ihre Mutter eine dieser vielen Aspirantinnen des Genres, (die es freilich über einen längeren Zeitraum dann auch nicht schaffte und viel zu früh verstarb) aber mit Country und Mädchen-Pop hat Cortney jetzt nicht…
Die dritte Auflage des erfolgreichen Konzeptes, Punk- und New Wave-Songs aus ihrem angestammten Umfeld zu nehmen und diese von süßen, aber eher unbedarften Frauenstimmen in einem zumindest abenteuerlich gewählten musikalischen Setting neu interpretieren zu lassen geht – nach ewiger Wartezeit und unzähligen „Side-Projects“ von Marc Collin und Olivier Lebaux – in die dritte Runde. Und…
Wenn der US-Amerikaner eine Schrotflinte absägt, dann erwartet er eine größere Streuweite und Durchschlagskraft. Was Australierinnen, wie diese drei Töchter eines „großindustriellen Waffenherstellers“ (wie es in der Info heißt) erwarten, ist nicht so ganz klar. Denn sooo scharf und provokativ, wie es der Bandname und auch der CD-Titel vermuten lassen, ist die Musik der Damen…
Das multinational besetzte Projekt Resin Dogs ist – je nach Sichtweise – mehr oder weniger als eine Band. Denn hier geht es nicht einfach um einen Verbund von Musikern, sondern um Konzeptionalisten und Visionäre. Die bunte Mischung aus DJs, MCs, Rappern und Instrumentalisten präsentiert auf dem neuen Werk eine kunterbunte Melange aus klassischem, handgemachten Rap,…
Platte der Woche KW 26/2009 Als Jack Peñate mit seinem gutgelaunten Debüt „Matinee“ aus dem Nichts auf unseren Konzertbühnen aufschlug, galt er bereits als heißer Tipp aus dem vereinigten Königreich. Dabei klingt der Mann – nach wie vor – so überhaupt nicht nach irgendeinem Britpop-Hype. Eher wie ein von der Tanzhummel gestochener Songwriter. Im Prinzip…
Auf ihrem neuen Album versuchen Peter Wilson und Daniel Benjamin erst gar nicht, den Irrsinns-Erfolg ihres letzten Albums, „The Deep Forest“, in den Schatten zu stellen, sondern fangen – ganz bescheiden – wieder von vorne an – mit simplen Piano-Balladen und sachten Folknummern, die sich langsam, aber unaufhörlich steigern und ins Bewusstsein bohren. Anstatt der…
Dass das erste gemeinsame Projekt des Prä-Midge Ure-Ultravoxers John Foxx und des ehemaligen Cocteau Twins-Impresarios Robin Guthrie ein wenig pastoral klingt, muss nachgesehen werden, denn es ist musikalisch quasi liturgisch angelegt. Die hier verbreiteten, choralen Klangwolken könnten vom Stimmungsbild auch recht gut in eine katholische Kirche passen – und würden dann sogar noch Platz zum…
Um gleich mit der Tür ins Haus zu fallen: Die Songs auf dem zweiten Album des Dresdner Duos Mara (von Ferne) und David (Sick) sind schlicht größer angelegt, als sie letztlich dargeboten werden. Die dezidiert als Akustik-Songs ausgelegten Nummern schreien zuweilen gar nach Band-Arrangements. Doch Mara & David sind beinharte Konzeptionalisten. So wird zum Beispiel…
Dafür, dass er stimmlich ein wenig wie Evan Dando klingt, kann Sam Shinazzi ja nichts – und überhaupt sollte man auch gar nicht versuchen, dem Australier daraus einen Strick zu drehen. Zumal er auf seinem dritten Album unter eigenem Namen (vorher nannte er sich C Minus Project) Songs schreibt, die sich keineswegs hinter den großen…
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