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  • The Handsome Family – Honey Moon

    Der Titel des neuen Werkes von Brett und Rennie Sparks ist ein Wink mit dem Zaunpfahl: Mit diesem siebten Album feiern die beiden ihren 20. Hochzeitstag – auch, wenn sicherlich nicht die ganze Zeit ein Honigschlecken gewesen sein mag. Wie üblich wurden die neuen Songs unter überschaubaren Bedingungen im eigenen Heim eingespielt und wie üblich…

  • The Flatlanders – Hills And Valleys

    Vielleicht ist es ja gar nicht so schlecht, dass sich die Country-Outlaw-Veteranen Joe Ely, Butch Hancock und Jimmie Dale Gilmore nur so selten zu ihrem Projekt The Flatlanders zusammen finden. Denn nur so können eigentlich Country-Pop-Meisterwerke wie dieses entstehen. Dabei passiert hier gar nichts Außergewöhnliches: Drei Meister ihres Fachs arbeiten gemeinsam, schmeißen ihr bestes Material…

  • The Felice Brothers – Yonder Is The Clock

    Die Felice Brothers verstehen sich offenbar tatsächlich als die wahren Erben der Band. Auch auf dem neuen Werk klingt die Sache wieder so, wie direkt aus dem Basement des Big Pink. Und mehr noch: Die drei Brüder und ihre zwei Kumpels aus den Catskill Mountains huldigen auf dieser Scheibe auch ihren Folk- und Straßenmusikanten-Wurzeln. Dazu…

  • Naïm Amor – Sanguine

    Zwar ist „Sanguine“ das Solo-Debüt von Naïm Amor, aber der Mann ist im Prinzip ein alter Bekannter: Der Liebe wegen zog es den Franzosen schon vor einiger Zeit nach Tucson. Dortselbst lebte seine Angebetete, Marianne Dissard – die er zwischenzeitlich auch ehelichte – und zwar in jenem Umfeld, von dem wir sie auch bereits kennen.…

  • Leroy Stagger – Everything Is Real

    Auf seinem neuen Album empfiehlt sich der junge Kanadier Leroy Stagger in der Tradition genre-sprengender Americana-Songwriter wie Ryan Adams, Steve Earle oder Neal Casal – kein Wunder also, dass dieser – wie auch Landsmann Tim Easton und Evan Philipps vom gemeinsamen ESP-Projekt – auf der Scheibe mitmacht. Von der gekonnten Bruce Springsteen-Emulation über kerngesunden Schweinerock…

  • Inger Marie – My Heart Would Have A Reason

    Inger Marie ist eine in ihrer norwegischen Heimat sehr erfolgreiche Jazz-Sängerin, die sich ausnahmsweise mal nicht auf das amerikanische Standard-Repertoire verlässt, sondern ihr Heil – neben eigenen Kompositionen – in Interpretationen aus dem moderneren Pop-Umfeld sucht. Ehrlich gesagt, ist diese Scheibe dann auch gleich ein Beispiel dafür, warum das so wenige tun. Denn anders als…

  • Goran Bregovic – Alkohol

    Ganz so lustig und fröhlich wie es scheint (und wie die Scheibe klingt) ist das neue Werk des „serbischen Rockstars“ Goran Bregovic gar nicht. Denn das Album ist seinem Vater gewidmet, einem starken Trinker, der zuletzt ganze Weinberge leer trank – aber sehr alt wurde. Dass slawischer Folkpop dieser Art sich als Soundtrack für Trinkgelage…

  • Compilation – Indian Rezervation

    Indianischer Blues – bzw. der Einfluss indianischer Musik auf die Entstehung des Blues – ist wohl eine Sache, die so offensichtlich ist, dass sie bislang einfach übersehen wurde. Und das, obwohl doch gerade auch die Indianer jeden Grund haben, für den Blues empfänglich zu sein. Auf dieser CD-Box (drei Enhanced-CDs mit Video-Teil) finden sich Beispiele…

  • Bill Wells & Maher Shalal Hash Baz – Gok

    Der Schotte Bill Wells ist weder ein studierter Kompositeur, noch ein langjähriger Jazzer. Das hält ihn freilich nicht davon ab, die potentiellen Soundtracks dieser Welt mit phantasievollen, epischen, unterhaltsamen – wenn auch zuweilen charmant ungelenken – Kompositionen zu bereichern – und, wenn es die Arbeiten an seinen eigenen Projekten, dem Octet und dem Trio zulassen…

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