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  • Poni Hoax – Images Of Sigrid

    Dass französische Bands es nicht so mit der Rockmusik haben, ist ja gemeinhin bekannt. Ansonsten aber scheinen Poni Hoax so ziemlich jeden Stil draufzuhaben. Klar beeinflusst von der Soundästhetik der frühen 80er Jahre – durchsetzt mit Sprengseln aus Elektro-Pop, Disco, alternativer Gitarrenmusik, Punk und Shoegazer-Sounds – kreieren Laurent Bardienne und seine Mannen auf dem zweiten…

  • Amanda Rogers – 13.06.2008 – Dortmund, FZW

    Musikalisches Hartholz Zunächst stand alles auf Messers Schneide: Mit zwei Stunden Verspätung erst fanden Amanda Rogers und The Sketchy Indians den Weg zum Dortmunder FZW – und dann schaffte es der Fahrer auch noch, gleich zwei Mal an dem Club vorbeizufahren – trotz eifrig winkender Mitarbeiter, die bereits seit einiger Zeit vor dem Club harrten.…

  • Joan As Police Woman – To Survive

    Joan Wasser platziert sich mit dieser zweiten Scheibe unter dem Moniker Joan As Police Woman direktemang in der ersten Riege intelligent-komplexer und schrulliger Songwriter. Kein Wunder, dass sie sich auf dem Track „To America“ ihren Chef, Rufus Wainwright, als Duettpartner ausgesucht hat – auch wenn die eigenen Stücke nicht unbedingt den zwingenden Eindruck hinterlassen, dass…

  • Jape – Ritual

    Der Ire Richie Egan alias Jape ist einer jener wenigen Musiker, der nicht nur ein gehöriges Maß an Erfahrung mit sich bringen (unter anderem in zahlreichen Punk-Bands), sondern auch ein gehöriges Quäntchen Glück sein eigen nannte: Brendan Benson von den Raconteurs hörte seinen Song „Floating“ in einer irischen Bar und überredete seine Kumpels, diesen Song…

  • The Coal Porters – Turn The Water On, Boy!

    Großbritanniens einzige professionelle Bluegrass-Kapelle schlägt wieder zu. Nachdem Sid Griffin soeben auch die Long Ryders wieder auferstehen ließ, ist nun eine neue Runde in Sachen Hootenanny angesagt. Nach drei Jahren Pause hat sich so einiges getan. Das Wichtigste auf der neuen Scheibe sind dabei die Gesangsbeiträge von Geigerin Gemma White und Gastsängerin Esther Mae Griffin,…

  • El Perro Del Mar – From The Valley To The Stars

    Wann hat man das letzte Mal Blockflöten und Orgeln in einem Indie-Pop-Song mit zerbrechlichen Stimmen um die Vorherrschaft ringen hören? Wer nach solcherlei charmanten Schelmenstreichen, einer gehörigen Prise Psychedelia und ebensoviel kindlicher Naivität sucht, der sollte sich mit El Perro Del Mar aus Gotheburg beschäftigen. Hinter diesem Pseudonym verbirgt sich sind Schwedin Sarah Assbring, die…

  • The Pinker Tones – Wild Animals

    Das spanische Duo The Pinker Tones landet regelmäßig Slots für Background-Musik in US-Fernsehserien. Und so in etwa klingt auch das dritte Album der Multi-Kulti-Popper. Auf englisch, französisch, spanisch und teilweise auch ohne Gesang schusterten die beiden Protagonisten und ihre Gäste ein Sammelsurium aus Pop-Elementen zusammen, die oft genug Dancefloor-orientiert daherkommen, ansonsten aber ziemlich richtungslos zusammengesetzt…

  • Cat Power, Appaloosa – 04.06.2008 – Köln, Live Music Hall

    Vollkommen herzlos? Etwa ein Jahr nach der Veröffentlichung des Cover-Albums „Jukebox“ fand Chan Marshall auch den Weg in unsere Breiten. (Die Stippvisite in Heidelberg im letzten Jahr wollen wir jetzt mal außen vorlassen.) Zwischenzeitlich erschien „My Blueberry Nights“, der Wong Kar Wai Film, in dem sie (aufgrund des Regisseurs Faible für ihre Musik) ihr Schauspiel-Debüt…

  • Martha Wainwright – I Know You’re Married But I’ve Got Feelings Too

    Bei einem Interview erwähnte Martha Wainwright einmal, dass sie es als Schwäche ansehe, nicht in der Lage zu sein, einfache Popsongs schreiben zu können. Wenn man sich dieses zweite Werk der Schwester des Rufus anhört, dann kann man diese Schwäche eigentlich nur als Stärke interpretieren. Denn Martha gelingt es hier, durchaus anspruchsvolle, komplexe Kleinkunstwerke zu…

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